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Re: Jürgen Hofmann
Verfasst: Di 21. Apr 2026, 21:15
von Ralf Gundlach
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Mo 20. Apr 2026, 21:55
Nach der eben erlebten (und im entsprechenden Thread geschilderten) Negativerfahrung mit dem Bio-Rioja vom Castillo San Lorenzo musste noch ein gescheiter Rotwein her:
Im Vergleich zu dem platten Rioja handelt es sich geradezu um eine aromatische Sensation. Ohne dass der Wein plakativ oder plump wirkt, findet sich in ihm viel mehr geschmackliche Intensität und Würze als in dem Spanier, und auch rebsortenintern (ohne den direkten Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen

) ist das für meine Begriffe ein Spätburgunder, der aller Ehren wert ist. Mal wieder weiß ich den genauen Preis nicht, aber ich glaube kaum, dass er deutlich mehr kostet als Hofmanns Tauberschwarz (danke an Ralf für die Preisinformation!). Und damit wäre er ein klarer Nachkaufkandidat (Nachkauf = 3 von 3).
Herzliche Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
der kostet auch 9,50 Euro.
Gruß
Ralf
Re: Jürgen Hofmann
Verfasst: Di 21. Apr 2026, 22:46
von Bernd Schulz
Puh, 9,50 ist schon ein verdammt günstiger Preis für solch einen schönen Rotwein! Wenn ich mehr auf Zack gewesen wäre, hätte ich sowohl vom Tauberschwarz als auch vom Spätburgunder einige Flaschen ab Hof bestellt, anstatt den Tauberschwarz nebst einigem Beifang in einer Blitzaktion bei Vinocentral nachzuorden. Nächstes Mal passe ich besser auf - und auf jeden Fall befindet sich das Weingut Hofmann weiterhin sehr deutlich auf meinem Radar....
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Jürgen Hofmann
Verfasst: Mi 10. Jun 2026, 23:05
von Bernd Schulz
Die Rebsorte Bacchus habe ich über lange Zeit für eine absolute Katastrophe gehalten - bis mir dann mal ein Bacchus von Jürgen Hofmann begegnet ist. Und auch Hofmanns 24er Bacchus beweist, das man aus der Sorte etwas durchaus Ansprechendes machen kann:
Der Wein zeigt bei ziemlich wenig Alkohol ziemlich viel Charakter und überzeugt durch seine pampelmusig herbe Frische. Und ganz nebenbei finde ich es erfreulich, dass sein Erzeuger, der nicht unbedingt zu den Lauten im Lande gehört, auf jedwedes Marketinggedöns bei der Benamsung und Etikettengestaltung verzichtet hat. Offenbar weiß hier jemand, dass die Qualität des Flascheninhalts auch ohne einen grellen Namen mit entsprechend greller Ausstattung für sich spricht. Mehr Sein als Schein - das gefällt mir immer sehr!
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Jürgen Hofmann
Verfasst: Sa 10. Okt 2026, 19:59
von Bernd Schulz
Gestern hatte ich dank Ralf das Vergnügen, auch mal einen hochkarätigeren (und entsprechend höherpreisigeren) Tauberschwarz von Jürgen Hofmann trinken zu können:
Blind habe ich hier ohne Zögern auf Spätburgunder getippt. Auf Tauberschwarz bin ich auch im mehreren Anläufen nicht gekommen - wer hat die Sorte schon auf dem Schirm, wenn er vorab weder über das Anbaugebiet noch den Winzer orientiert ist?
Ralf gefiel der Wein auch sehr gut. Und die Flasche muss wohl ein Loch gehabt haben, denn am Ende des Weinabends war sie merkwürdigerweise komplett leer....
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Jürgen Hofmann
Verfasst: Sa 10. Okt 2026, 20:52
von Ralf Gundlach
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Sa 10. Okt 2026, 19:59
Gestern hatte ich dank Ralf das Vergnügen, auch mal einen hochkarätigeren (und entsprechend höherpreisigeren) Tauberschwarz von Jürgen Hofmann trinken zu können:
Blind habe ich hier ohne Zögern auf Spätburgunder getippt. Auf Tauberschwarz bin ich auch im mehreren Anläufen nicht gekommen - wer hat die Sorte schon auf dem Schirm, wenn er vorab weder über das Anbaugebiet noch den Winzer orientiert ist?
Ralf gefiel der Wein auch sehr gut. Und die Flasche muss wohl ein Loch gehabt haben, denn am Ende des Weinabends war sie merkwürdigerweise komplett leer....
Herzliche Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
der hat mir gestern auch richtig gut gefallen. Und der Barrique-Einsatz ist mittlerweile kaum noch spürbar, ( im Vergleich zu früheren Jahrgängen) was dem Wein zugute kam. Extrem fein für eine Tauberschwarz. Deswegen konnte ich verstehen, warum du auf einen Spätburgunder getippt hast.
Gruß
Ralf