Seite 3 von 3

Re: von Hövel

Verfasst: Do 19. Feb 2026, 09:20
von Ollie
Verständlich, denn die Weine hatten schon arge Qualitätsprobleme, zumal bei den aufgerufenen Preisen. Was angesichts des Lagenportfolios wiederum völlig unverständlich ist.

Bei den Wineberserkern schreibt Lars Carlsberg (Hofgut Falkenstein), daß van Volxem und Molitor die Lagen eher nicht übernehmen würden, da sie selber am Downsizing seien - weiß dazu jemand mehr? Oder ist das einfach nur eine Bereinigung insofern, als man die schlechtesten Parzellen auf- bzw. abgibt?

Cheers,
Ollie

Re: von Hövel

Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 18:21
von Nobody
Der Beitrag wurde auf Wunsch des Erstellers gelöscht

Re: von Hövel

Verfasst: Di 24. Feb 2026, 18:12
von innauen
Hallo,

wenn ich die Andeutung richtig lese, dann scheint es Krach zwischen den Eigentümern zu geben. Die Absatzkrise sei nicht die Hauptursache gewesen.

https://wineparty.wine/gschichtsverlust ... -der-saar/

Grüße,

Wolf

Re: von Hövel

Verfasst: Do 26. Feb 2026, 21:47
von Nobody
Der Beitrag wurde auf Wunsch des Erstellers gelöscht

Re: von Hövel

Verfasst: Do 19. Mär 2026, 07:10
von EThC
...die Heimseite des Guts hüllt sich über die aktuellen Geschehnisse (noch) komplett in Schweigen...

Re: von Hövel

Verfasst: Do 22. Okt 2026, 18:09
von Ursula
im Januar 2024 geschrieben:
ein Kellermeister, aktiv in zwei Weingütern :

2o22 Waldracher Meisenberg, Riesling SPL TR. mit 1o,5 Vol.% Alk, Pr.nr. 14/23 Wgt. W. Mertes, Waldrach )

der Waldracher Riesling vom oberen Ende des Ruwertals: in der Nase etwas herbe und erdige Noten, auf der Zunge prägnanter Rieslingcharakter mit vielleicht einem Tick zuviel RZ. Der rel. niedrige Alk.-gehalt verleiht dem Wein eine sehr angenehme und leberfreundliche Trinkigkeit. 89 P.

2022 Scharzhofberger Riesling GG mit 11 Vol% Alk, Pr.Nr.24/23 Wgt. von Hövel

noch recht verhalten in der Nase, läßt die klassische Saarcharakteristik aber erahnen,kühl, kristallklar,viel Schliff,federleicht. Natürlich noch viel zu jung. Da kommt noch was. Heute 91 P.

Zwei sehr gelungene Rieslinge, die ihre Herkunft schon gut abbilden, wobei mir der Preis des Scharzhofbergers mit dem rund vierfachen Kurs gegenüber dem Waldracher doch recht ambitioniert erscheint.

Gruß Ursus

Und heute : es war einmal.
Das Wgt.von Hövel in seiner bisherigen Form existiert meines Wissens nach nicht mehr und sein ehemaliger fähiger Kellermeiser hat bestimmt auch eine neue Aufgabe gefunden.
Meine letzte Flasche vom 2022er Scharzhofberger Riesling GG hat mir durchaus wieder Spaß ins Glas gebracht. Meine obige Weinbeschreibung kann ich gerne in allen Punkten wiederholen , möchte aber den wirklich animierenden Trinkfluß dieses Wein besonders hervorheben. Ungeschminkt,knackige Saarrieslingsäure,so wie ich die Saarweine vor vielen Jahren schon schätzen lernte.
Ich frage mich manchmal, warum sich Egon Müller nicht einmal bei einem trockenen Scharzhofbergerdie Ehre gibt......

Gruß Ursus