MichaelWagner hat geschrieben:@ Moulis: ich habe den Ausdruck "Jahrhundertjahrgang" nicht benutzt, ich sagte über dem Durchschnitt. 75 & 76 wird insgesamt als durchaus gut angesehen. Was soll ich sagen - war nicht dabei, kann also nur auf die Geschichtsbücher und befreundete Erzeuger aus den Gebieten zurückgreifen...habe auch aus den 60ern noch Jahrgänge hier, auch "Jahrhundert" &"Spitzenerzeuger", auch schon probiert...bin jetzt nicht ganz der blinde Anfänger wenns ums Verkosten geht, auch wenn ich keinen eigenen Blog habe;)
@ traveller: naja, das Wissen um die Jahrgänge und Herkünfte ist wohl in jeder Gegend entscheidend. Da bildet BDX jetzt nicht so die Ausnahme...gilt genauso an der Mosel, in der Pfalz , Wachau oder wo auch immer...was 40 Jahre alte Weine angeht (oder 50...oder 60..), habe ich im edelsüßen Weissweinbereich schon einiges gutes verkostet (nicht nur deutsch). Was Rotweine angeht, die mehr oder minder im trockenen Bereich liegen, noch selten (oder nie?)
Alles was wir mit unserer Probe zu bezwecken versuchten war den Zusammenhang zwischen "Marktwert" und "Genusswert" oder das "Preis-Genussverhältnis" wie man heute so schön sagt zu ergründen...mit relativ einstimmigem Ergebnis.
Verkauft Ihr alle BDX oder wo ist jetzt genau das Problem mit meiner Meinung?
1. Verstehe ich nicht ganz die unterschwellige Schärfe in deinen Postings, halte ich für unnötig.
2. Habe ich dich zitiert und nicht behauptest, das du 75 als Jahrhundertjahrgang bezeichnet hast.
3. "wird insgesamt als durchaus gut angesehen" - ist zumindest hier jawohl nicht so.
4. Ich habe dich nie als "blinden Anfänger" bezeichnet.
5. Wenn man viel Geld für überteuerte Weine aus schlechten Jahrgängen ausgibt st man selber schuld. Daraus Rückschlüsse auf ein PLV zu ziehen ist mehr als fraglich.
PS: ich habe auch keinen Blog und verkaufe auch keinen BX
