Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
C9dP
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von C9dP »

und der liebste Aloys zweifelt mal wieder an meiner Kompetenz...
Nicht als Winzer, nur als Verkoster ;)

Die Aussagen sind denen sehr ähnlich, die von durchaus geschätzten Bekannten immer getroffen werden. Der Wein ... vom Discounter für 2,99 schmeckt mindestens genauso gut wie ein Bordeaux xy. Schön für diejenigen, die es so empfinden. Bei mir steigt im Regelfall nach dem ersten Schluck die Lust auf ein kühles Pils oder einen heißen Tee.
Viele Grüße

Aloys
MichaelWagner
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von MichaelWagner »

der Wein vom Discounter schmeckt garantiert niemals so gut wie ein aktueller Bordeaux. Allerdings schmeckt ein 40 Jahre alter Bodrdeaux auch nicht so gut wie ein aktueller gut gemachter Dornfelder - also nicht der vom Aldi;) Das war zu beweisen und ist getan worden;)
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
MichaelWagner
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von MichaelWagner »

"ganz gut" ist aber fürn ***** bei dem TamTam und den Preisen die für diese Weine gemacht werden. Der Dornfelder war im Vergleich "richtig gut":)
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
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austria_traveller
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von austria_traveller »

MichaelWagner hat geschrieben:"ganz gut" ist aber fürn ***** bei dem TamTam und den Preisen die für diese Weine gemacht werden. Der Dornfelder war im Vergleich "richtig gut":)
Da drängt sich natürlich die Frage auf, was du mit den Weinen erreichen willst? Wenn du auf der Suche nach einem leckeren Wein bis, der so richtig gut ist, dann wirst du mit einem 40 Jahre alten Wein kaum deine Erwartungen erfüllen. Egal ob der aus Bordeaux oder sonstwo herkommt.
Ich denke dass gerade im Bordeaux (vielleicht auch noch im Burgund), die Uhren einfach anders gehen, als sonst in einer anderen Weingegend und dass gerade auf dieser kleinen Fläche ein umfassendes Wissen um die Jahrgänge und ev. das Mikroklima von entscheidendem Vorteil ist.
Wenn man sich da weniger dafür interessiert, dann kann man ganz gewaltig auf die Nase fallen - so wie in deinem Fall.
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Moulis
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von Moulis »

MichaelWagner hat geschrieben:72 hast Du recht, 75 wurde überschätzt, liegt dennoch über dem Durchschnitt (gilt im Volksmund immernoch als Jahrhundertjahrgang)...76 weit über dem Durchschnitt. Die Weine sind direkt eingekauft und schlummern seither wohlgepflegt in unseren Kellern...was zu beweisen war ist bewiesen...

Ne ne ;)
75 ist sicher kein Jahrhundertjahrgang.
Einzelne sehr gut und gut Weine.
Und 76 wird auch nicht als Überdurchschnittlich gesehen.
Wenn man Bx aus dem "falschen" Jahrzehnt einlagert, kann man auch nicht viel erwarten.
MichaelWagner
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von MichaelWagner »

@ Moulis: ich habe den Ausdruck "Jahrhundertjahrgang" nicht benutzt, ich sagte über dem Durchschnitt. 75 & 76 wird insgesamt als durchaus gut angesehen. Was soll ich sagen - war nicht dabei, kann also nur auf die Geschichtsbücher und befreundete Erzeuger aus den Gebieten zurückgreifen...habe auch aus den 60ern noch Jahrgänge hier, auch "Jahrhundert" &"Spitzenerzeuger", auch schon probiert...bin jetzt nicht ganz der blinde Anfänger wenns ums Verkosten geht, auch wenn ich keinen eigenen Blog habe;)

@ traveller: naja, das Wissen um die Jahrgänge und Herkünfte ist wohl in jeder Gegend entscheidend. Da bildet BDX jetzt nicht so die Ausnahme...gilt genauso an der Mosel, in der Pfalz , Wachau oder wo auch immer...was 40 Jahre alte Weine angeht (oder 50...oder 60..), habe ich im edelsüßen Weissweinbereich schon einiges gutes verkostet (nicht nur deutsch). Was Rotweine angeht, die mehr oder minder im trockenen Bereich liegen, noch selten (oder nie?)

Alles was wir mit unserer Probe zu bezwecken versuchten war den Zusammenhang zwischen "Marktwert" und "Genusswert" oder das "Preis-Genussverhältnis" wie man heute so schön sagt zu ergründen...mit relativ einstimmigem Ergebnis.

Verkauft Ihr alle BDX oder wo ist jetzt genau das Problem mit meiner Meinung?
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
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Jürgen
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von Jürgen »

MichaelWagner hat geschrieben: Allerdings schmeckt ein 40 Jahre alter Bodrdeaux auch nicht so gut wie ein aktueller gut gemachter Dornfelder - also nicht der vom Aldi;) Das war zu beweisen und ist getan worden;)
Das ist natürlich alles subjektiv. Ich persönlich brauche eigentlich keinen Dornfelder, würde mich aber gerne überraschen lassen. Richtig tolle Bordeaux finde ich eigentlich zu teuer aber wehren tu ich mich nicht, wenn ein ca vierzig Jahre alter Bordeaux den Weg in mein Glas sucht. Klar kann das eine Enttäuschung sein aber auch ein Hochgenuss. Ob der dann soviel Geld wert war, darüber ließe sich streiten.

Bewiesen habt ihr nur, daß euch persönlich die Weine in eurer Verkostung nicht wirklich geschmeckt haben. Wenn nur eine Variable verändert würde, heißt, mit anderen Flaschen, anderen Verkostern und zu einem anderen Zeitpunkt kann solch eine Probe zu einem gänzlich anderen Resultat führen.
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Moulis
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von Moulis »

MichaelWagner hat geschrieben:@ Moulis: ich habe den Ausdruck "Jahrhundertjahrgang" nicht benutzt, ich sagte über dem Durchschnitt. 75 & 76 wird insgesamt als durchaus gut angesehen. Was soll ich sagen - war nicht dabei, kann also nur auf die Geschichtsbücher und befreundete Erzeuger aus den Gebieten zurückgreifen...habe auch aus den 60ern noch Jahrgänge hier, auch "Jahrhundert" &"Spitzenerzeuger", auch schon probiert...bin jetzt nicht ganz der blinde Anfänger wenns ums Verkosten geht, auch wenn ich keinen eigenen Blog habe;)

@ traveller: naja, das Wissen um die Jahrgänge und Herkünfte ist wohl in jeder Gegend entscheidend. Da bildet BDX jetzt nicht so die Ausnahme...gilt genauso an der Mosel, in der Pfalz , Wachau oder wo auch immer...was 40 Jahre alte Weine angeht (oder 50...oder 60..), habe ich im edelsüßen Weissweinbereich schon einiges gutes verkostet (nicht nur deutsch). Was Rotweine angeht, die mehr oder minder im trockenen Bereich liegen, noch selten (oder nie?)

Alles was wir mit unserer Probe zu bezwecken versuchten war den Zusammenhang zwischen "Marktwert" und "Genusswert" oder das "Preis-Genussverhältnis" wie man heute so schön sagt zu ergründen...mit relativ einstimmigem Ergebnis.

Verkauft Ihr alle BDX oder wo ist jetzt genau das Problem mit meiner Meinung?
1. Verstehe ich nicht ganz die unterschwellige Schärfe in deinen Postings, halte ich für unnötig.
2. Habe ich dich zitiert und nicht behauptest, das du 75 als Jahrhundertjahrgang bezeichnet hast.
3. "wird insgesamt als durchaus gut angesehen" - ist zumindest hier jawohl nicht so.
4. Ich habe dich nie als "blinden Anfänger" bezeichnet.
5. Wenn man viel Geld für überteuerte Weine aus schlechten Jahrgängen ausgibt st man selber schuld. Daraus Rückschlüsse auf ein PLV zu ziehen ist mehr als fraglich.

PS: ich habe auch keinen Blog und verkaufe auch keinen BX ;)
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austria_traveller
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von austria_traveller »

MichaelWagner hat geschrieben:@ traveller: naja, das Wissen um die Jahrgänge und Herkünfte ist wohl in jeder Gegend entscheidend. Da bildet BDX jetzt nicht so die Ausnahme
Finde ich besonders in diesem Gebiet am schlimmsten. Das Gebiet wird sehr gehypt und da ist die Chance eine suboptimale Flasche zu bekommen höher. Bei so alten Weinen noch dazu, das sollte man wahrscheinlich eher als Experiment, denn als Genuß sehen - so man es sich leisten kann.
MichaelWagner hat geschrieben:Verkauft Ihr alle BDX oder wo ist jetzt genau das Problem mit meiner Meinung?
Kein Problem mit deiner Meinung, hast du eins mit Meiner ?
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
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Oberpfälzer
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Re: Chateau Petrus - Beratung/Alternative

Beitrag von Oberpfälzer »

austria_traveller hat geschrieben: ... und da ist die Chance eine suboptimale Flasche zu bekommen höher.
höher als was?
Servus
Wolfgang
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