Naturkork vs. Schraubverschluss

Von Korken, Kapseln, Kellermessern
maxilian7
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von maxilian7 »

Rieslingfan hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 17:03 Es stimmt, dass ich meine Weine eher jung trinke, d. h. mein aktuell ältester Jahrgang ist 2021
Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:09 (...)zumal es bei meiner Methode der Öffnung mit dem Durand (...)
Darf ich fragen, warum du dir die Arbeit machst, junge Weine mit dem Durand zu öffnen?

VG,
Max
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Rieslingfan
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von Rieslingfan »

Klar darfst du fragen.

Ich empfinde diese stilvolle Methode der Öffnung einer Weinflasche einfach genial und passend zu einem hochwertigen Wein. Da ich dabei nur die Federzangen benutze ist es auch nahezu ausgeschlossen, dass ein Krümelchen Kork in den Wein gelangt.
Gruß Markus
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Jochen R.
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von Jochen R. »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:24 ... und passend zu einem hochwertigen Wein. Da ich dabei nur die Federzangen benutze ist es auch nahezu ausgeschlossen, dass ein Krümelchen Kork in den Wein gelangt.
Ich vermute selbt die sich hier gebetsmühlenartig wiederholenden Bröselkorker hatten bei einem 2021 auch mit einfachem Besteck (also Korkenzieher) bisher kein Krümelchen im Wein. Vielleicht irre ich mich aber auch gewaltig?

Viele Grüße,
Jochen
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Rieslingfan
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von Rieslingfan »

Die Spirale der üblichen Korkenzieher, Kellnermesser durchdringt aber oftmals den Kork, sodass dabei eher Korkbrösel in den Wein gelangen können.
Doch in erster Linie geht es mir bei Öffnen mit dem Durand darum eine Flasche stilvoll zu öffnen.

Was du mit "Gebetsmühlenartig wiederholenden Bröselkorker" meinst, weiß ich nicht?
Gruß Markus
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EThC
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von EThC »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:57 Was du mit "Gebetsmühlenartig wiederholenden Bröselkorker" meinst, weiß ich nicht?
...damit ist wohl Bernd gemeint, ab und zu lästere ich aber auch darüber ab.
Ansonsten habe ich bei Verwendung von Korkenziehern mit Seele noch nie einen Brösel im Wein gehabt, wenn er in einem Stück rausgegangen ist. Ich hab auch gar keine Spange, für die zweimal pro Jahr, wo das im Nachhinein sinnvoll gewesen wäre, lohnen sich aus meiner Sicht weder Anschaffung noch das Gewürge damit. Wenn ich regelmäßig methusalemische Korken extrahieren müßte, wär das natürlich was anderes.
Viele Grüße
Erich

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Jochen R.
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von Jochen R. »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:57 ...
Doch in erster Linie geht es mir bei Öffnen mit dem Durand darum eine Flasche stilvoll zu öffnen.
...
Der Durand ist eine tolle Erfindung für "Altweine", wobei es hier nicht um eine stilvolle Entfernung des Korkens geht. Ich denke eine Diskussion diesbzgl. mit jemanden, der sich partout nur mit nur einem Winzer und jungen Weinen beschäften will, ist brotlose Kunst.

Viele Grüße,
Jochen
Zuletzt geändert von Jochen R. am Di 30. Dez 2025, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von amateur des vins »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:09 Dagegen gibt der Schraubverschluss mitunter ein deutliches "Plopp" von sich, was sich insbesondere beim Wittmann Estate 2024 deutlich bemerkbar macht.

Ich vermute das liegt an der Einlage im Decke?
Nein, Überdruck durch Gärkohlensäure (i.d.R.).
Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:24 Da ich dabei nur die Federzangen benutze ist es auch nahezu ausgeschlossen, dass ein Krümelchen Kork in den Wein gelangt.
Durand: 200 €
Billigspangenkorkenzieher: 10 €

Ich hab mir das vor längerem auch überlegt und beschlossen, die 190 € lieber zu versaufen.
Zudem habe ich mir überlegt: Wenn ein Wein jahrelang mit der gesamten Stirnfläche des Korkens in Kontakt steht, kann es kaum dramatisch sein, wenn doch mal ein Krümelchen für ein paar Minuten den Weg in's Glas findet.

Möchte bei dieser Gelegenheit meinen "Behelfs-Durand" in Erinnerung rufen, der aus gleichzeitig appliziertem Billigkellnermesser und Billigspangenkorkenzieher besteht und mich schon so manchen älteren Korken ohne größere Verluste herausoperieren ließ. Hat natürlich keinen Stil.
Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 19:57 Die Spirale der üblichen Korkenzieher, Kellnermesser durchdringt aber oftmals den Kork, sodass dabei eher Korkbrösel in den Wein gelangen können.
Das ist der "Spirale" nicht inhärent und hängt empfindlich vom Geschick des Anwenders ab.
Besten Gruß, Karsten
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von Rieslingfan »

Lasst mir doch einfach die Freude am Durand.
Gruß Markus
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von amateur des vins »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 20:38 Lasst mir doch einfach die Freude am Durand.
Na klar! Ich wünsch Dir weiter viel Freude damit.
(...und ich bin ausnahmsweise mal nicht ironisch!)
Besten Gruß, Karsten
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EThC
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss

Beitrag von EThC »

Rieslingfan hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 20:38 Lasst mir doch einfach die Freude am Durand.
...sei unbesorgt, ich hab auch so meine Gimmicks, an denen ich mich erfreuen kann, was sich aber sonst niemandem erschließt...
Viele Grüße
Erich

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