Deutschland 2018
Re: Deutschland 2018
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Re: Deutschland 2018
Hallo Nobody,Nobody hat geschrieben: Ulli, Du bist zu beneiden. Der legendäre 59er hat es leider nie in meinen Keller oder in mein Glas geschafft![]()
Den 71er habe ich in Mengen getrunken, aber schon lange nichts mehr im Keller.
Aus 76 ist mir nur noch ein Wein in Erinnerung, ein echter Knaller, eine Wehlener Sonnenuhr Auslese ***** von KaJo Christoffel. Letztes Jahr die letzte Flasche geköpft.
ist hier zwar OT, aber: wenn Du vor Ort bist, solltest Du bei Deinen Winzern mal höflich nachfragen, ob es noch Altweinbestände gibt und man Dir davon nicht ein paar Flaschen gegen Bezahlung überlassen könnte. Es ist erstaunlich, was da manchmal zu Tage kommt. Einen 59er wirst du wohl schwerlich finden, aber bei 76ern würde ich vermuten, dass es da durchaus noch Chancen gibt. Der Jahrgang hat dermaßen viel Hochprädikate ergeben, dass man die damals gar nicht auf einmal verkaufen konnte, und viele Winzer haben einiges zurückgelegt, um zu sehen, was aus diesem ungewöhnlichen Jahrgang mal wird. Fragen kostet ja nichts...
Gruß
Ulli
Re: Deutschland 2018
Ich war am Sonntag kurz bei der Forster Lagenkostbar (https://www.lagenkostbar.de/ ) und habe einige Weine probiert. Nachdem ich am Sonntag einen vollen Arbeitstag vor mir hatte, habe ich mich aber sehr zurückgehalten.
Großteils wurden 2018er-Jahrgänge ausgeschenkt. Vorab muss ich sagen, dass ich mit frisch abgefüllten Weinen eher meine Probleme habe, insbesondere wenn dann noch spürbare Kohlensäure im Wein ist.
Den von mir probierten Weinen (verschiedene Forster Lagen, verschiedene Winzer, ausschließlich Riesling) fehlte meiner Meinung nach keine Säure, wobei ich auch kein großer Säurefan bin. Sie waren durchweg ziemlich fruchbetont, aber nicht fett oder überreif. Es fehlte mir eher an etwas Substanz, möglicherweise sind die Vermutungen bezüglich des geringen Extrakts nicht von der Hand zu weisen.
Großteils wurden 2018er-Jahrgänge ausgeschenkt. Vorab muss ich sagen, dass ich mit frisch abgefüllten Weinen eher meine Probleme habe, insbesondere wenn dann noch spürbare Kohlensäure im Wein ist.
Den von mir probierten Weinen (verschiedene Forster Lagen, verschiedene Winzer, ausschließlich Riesling) fehlte meiner Meinung nach keine Säure, wobei ich auch kein großer Säurefan bin. Sie waren durchweg ziemlich fruchbetont, aber nicht fett oder überreif. Es fehlte mir eher an etwas Substanz, möglicherweise sind die Vermutungen bezüglich des geringen Extrakts nicht von der Hand zu weisen.
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Re: Deutschland 2018
Siehst Du das im Vergleich mit anderen Jahrgängen im gleichen -jungen- Stadium oder als "freie" Augenblickseinschätzung? Vor Ablauf von zwei bis drei Jahren traue ich mich in der Regel nicht, den Extrakt von ernsthafteren Rieslingen einzuschätzen...Philst hat geschrieben:Es fehlte mir eher an etwas Substanz, möglicherweise sind die Vermutungen bezüglich des geringen Extrakts nicht von der Hand zu weisen.
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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Re: Deutschland 2018
Ich mag ziemlich junge Weine von der spritzigen, primärfruchtigen Aromatik her nicht so gerne und finde sie auch ziemlich schwierig zu beurteilen. Mein Eindruck ist daher als die von dir genannte freie Augenblickseinschätzung zu sehen.EThC hat geschrieben: Siehst Du das im Vergleich mit anderen Jahrgängen im gleichen -jungen- Stadium oder als "freie" Augenblickseinschätzung? Vor Ablauf von zwei bis drei Jahren traue ich mich in der Regel nicht, den Extrakt von ernsthafteren Rieslingen einzuschätzen...
Ich habe nicht auf die Alkohol- oder Analysewerte geachtet, ich empfand aber keinen Wein als alkoholisch, fett oder schwer, wobei ich die Begriffe auch nicht zwingend mit Substanz gleichsetzen möchte. Vielleicht hatte ich angesichts des warmen Jahrgangs auch mit etwas mehr Körper gerechnet und meine Erwartungen haben bei dem Eindruck auch mitgespielt.
Bei vielen Weinen hätte es oft auch ein kleineres Zuckerschwänzchen sein dürfen.
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Re: Deutschland 2018
Philst hat geschrieben:wobei ich auch kein großer Säurefan bin.
Ich vermute mal, ich wäre aus der Verkostung etwas glücklicher 'rausgegangen als Du...Philst hat geschrieben:bei vielen Weinen hätte es oft auch ein kleineres Zuckerschwänzchen sein dürfen.
Viele Grüße
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Re: Deutschland 2018
So schlimm wars jetzt auch nicht.
Die Prämisse lag sowieso mehr auf Freunde/Kollegen treffen als auf der eigentlichen Weinprobe, zumal meine beiden kleinen Jungs auch immer wieder bespaßt werden sollten.
Zum Zuckerschwänzchen: Ein "trockener" Riesling mit 9 oder 9,5 Gramm Restzucker ist in der Regel nicht mein Fall, auch wenn der Zucker natürlich super eingebunden sein kann. Wenn ich deine Vorliegen richtig einschätze, dann wärst du damit auch nicht richtig glücklich geworden.
Zum Zuckerschwänzchen: Ein "trockener" Riesling mit 9 oder 9,5 Gramm Restzucker ist in der Regel nicht mein Fall, auch wenn der Zucker natürlich super eingebunden sein kann. Wenn ich deine Vorliegen richtig einschätze, dann wärst du damit auch nicht richtig glücklich geworden.
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Re: Deutschland 2018
Das kommt d'rauf an, wenn der Zucker nicht "frei" daher kommt, sondern gut eingebunden ist und genügend Säure dagegen steht, kann ich mich auch dafür begeistern!Philst hat geschrieben:Zum Zuckerschwänzchen: Ein "trockener" Riesling mit 9 oder 9,5 Gramm Restzucker ist in der Regel nicht mein Fall, auch wenn der Zucker natürlich super eingebunden sein kann. Wenn ich deine Vorliegen richtig einschätze, dann wärst du damit auch nicht richtig glücklich geworden.
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Re: Deutschland 2018
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Re: Deutschland 2018
Hallo Nobody, schön zu hören und willkommen zurück am Niederrhein.Nobody hat geschrieben:Komme gerade von der Mosel zurück und habe hervorragende 18er Kabi's und Spätlesen von Schloss Lieser, M.F. Richter und Ansgar bzw. Eva Clüsserath getrunken und gekauft.
Fährst du jetzt jeden Monat ins Moselparadies
In vier Wochen ist es wieder so weit.
Auf die Falkensteine nächste Woche kannst du dich auch freuen...
Gruß Adi
Save water, drink riesling