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Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 13:20
von vonKorf
OsCor hat geschrieben: ↑Do 27. Aug 2026, 12:06
TroisLacs hat geschrieben: ↑Mi 26. Aug 2026, 19:28Nachschub ist angekommen

Schade eigentlich, dass man diese hübschen Dosendeckel nicht sammeln kann
Gruß
Oswald
Kann man wohl schon. Man muss dann halt die Sardinen drin lassen. Vielleicht auch kein Fehler....
(Bitte jetzt nicht gleich wieder eingeschnappt sein!

)
Grüße
Wolfgang
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 13:44
von jxs
Die Deckel der labelleiloise sind ja nicht bedruckt, die Unterseite ist die „hübsche“. Also Dose ausspülen und Dose an der Wand aufhängen

Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 14:02
von EThC
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Do 27. Aug 2026, 15:18
von Schönibert
vonKorf hat geschrieben: ↑Do 27. Aug 2026, 13:20
Man muss dann halt die Sardinen drin lassen. Vielleicht auch kein Fehler....
Für ein paar Jahre ist es das ganz sicher nicht, im Gegenteil!
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 10:35
von Ostbelgier
Hallo Schönibert,
da kann ich überhaupt nicht mitreden, da ich keinerlei Erfahrung mit so exquisitem Dosenfisch habe. Aber ich verfolge das hier sehr interessiert. Prinzipiell bin ich ein grosser Fischfan, wir wohnen nur 20 Kilometer vom Hafen Nieuwpoort entfernt. Wenn ich mir das vorzustellen versuche, möchte ich doch eher abraten von der Idee, hier mit Chimay Grande Reserve oder Quadrupels vorzugehen. Ich befürchte, dass die ausgeprägte Malznote die feinen Fischgeschmäcker erschlägt. Warum nicht ein sehr gutes, helleres Tripel ? Westmalle, Sint Bernardus oder die holländischen Trappisten von La Trappe. Auch von Rochefort gibt es ein erstklassiges Helleres. Aber wie gesagt, bei mir alles reine Theorie. Gerade fällt mir noch ein - warum nicht ein echtes Geuze probieren ?
Viele Grüße
Markus
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 13:51
von Schönibert
Wahrscheinlich hast Du Recht, wobei insbesondere gelagerte Sardinen aromatisch schon ganz gut mit- und gegenhalten können. Oder vielleicht die geräucherten Portugiesen, die Sascha weiter oben gezeigt hat.
An Geuze habe ich noch gar nicht gedacht, wobei ich das generell nicht unschwierig finde. Sagen wir so, es polarisiert. Ich habe bislang selber leider nur oberflächliche Erfahrungen machen dürfen mit dieser zweifelsohne sehr spannenden Spezialität. Und ich will damit nicht sagen, dass seine prägnante, dominante Säure und manchmal wohl auch geradezu funkigen Aromen nicht durchaus ein interessantes Pairing mit einer fetten Sardine sein können. Wäre wohl einen Versuch wert.
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 14:29
von Ostbelgier
Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke, dem Öl und Fett etwas knackige Säure entgegenzustellen. Weisst Du, es gibt ein mehrheitsfähiges, nicht so freakiges Geuze, das sehr weit verbreitet ist und nicht so extrem ist wie Cantillon und co. Es heisst "Mort Subite". Nicht wörtlich nehmen, belgischer Humor
Viele Grüße
Markus
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 15:51
von Schönibert
Mort Subite sagt mir sogar was und ich meine, ich hätte dieses Bier mit dem wirklich sehr geilen Namen auch mal getrunken bei einem früheren Besuch im schönen Belgien. Ich werde mal hier in der City in den einschlägigen "Craft Beer"-Stores die Augen offen halten, was die da so haben in der Richtung.
Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 16:27
von kristof
https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a91 ... rkten.html
Ich kenne des Rätsels Lösung - es liegt in den Tiefen dieses Forums

Re: Ölsardinen in der Dose
Verfasst: Fr 28. Aug 2026, 20:11
von Gerald
Muss mich gerade outen: zum Abendessen habe ich eine (noch im Schrank gefundene) Dose Ölsardinen der nicht ganz so gehobenen Kategorie verzehrt, eine Eigenmarke einer großen Supermarktkette. Hat aber gar nicht schlecht gemundet - und was mir im Vergleich zu den sonst öfters gekauften Nuris gefallen hat, ist dass die Fischchen relativ wenig gesalzen waren. Nachsalzen kann man ohnehin jederzeit selbst, aber entsalzen ist nicht so einfach.

Laut Dose auch in nativem Olivenöl, die Farbe passt, aber - wie auch bei den Nuris - das typische Aroma war eher dezent bis kaum vorhanden. Dazu noch ein paar Scheiben selbst gebackenes Weizenvollkornbrot mit Sauerteig (neues Rezept) und für die Schärfe einen pimiento de padrón (die sind nämlich, wenn man sie auf der Pflanze ganz ausreifen lässt, durchaus einigermaßen scharf, nicht so wie die unreifen "Bratpaprika" aus der Sorte).
Grüße
Gerald