Re: Rhone 2010
Verfasst: Di 24. Mai 2011, 17:04
Der Winzer überprüft seine Weine, bewertet Sie aber in der Regel nicht. Er überlässt diesen Part meist den Kritikern oder Händlern (ob diese davon mehr verstehen, steht auf einem anderen Blatt). Solche Fassproben haben aber auch ihre Tücken. Eine, der von mir mitgebrachten Fassproben, war buchstäblich zerfallen. Bei einer Kellerei wiederum waren sicher ein Drittel der Fässer in der malolaktischen Gärung und damit überhaupt nicht oder nur sehr schwer bewertbar. Gerade in den frühen Phasen ändert sich viel und im sonstigen Vergleich rasend schnell. Auch das Fass spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle. Wer schon einmal Fassproben der gleichen Cuvee aus Fässern verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Toastgraden gemacht hat, weis wovon ich rede.innauen hat geschrieben: Aber was die Einschätzungsmöglichkeiten zur Qualität anbelangt: Einspruch! Was macht denn der Winzer anderes, wenn er die Pipette in das Weinfass führt und den Zustand des Weines überprüft?
Als Kaffesatzleserei möchte ich es dennoch keinesfalls abstrafen, wenn man weiss damit umzugehen und diese allenfalls als Indikation sieht.
Die Berichte werden kommen und wieder für den üblichen Dikussionsstoff sorgeninnauen hat geschrieben: Aber die großen Rhoneweine und die GG werden ja auch per Subs vertickt. Deshalb wird es auch bald die Berichte über die Qualität der C9dP 2010 geben.
