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Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 00:34
von Gaston
Als ich als Student (vor rund 35 Jahren) anfing Wein zu trinken, waren die Prioritäten klar: möglichst preiswert und möglichst gut. Das war schon eine spannende Zeit mit ganz vielen "try and error" Erlebnissen. Ich kann mich erinnern, wie ich mich für eine 4 DM (!) Rioja von Penny begeistern konnte, ich glaube er hiess "La Catedral", der war besser als zahlreiche 8 DM Weine damals (und 8 DM für einen Wein war in meiner Studentenzeit schon richtig viel Geld). Mit der Zeit, man steht im Arbeitsleben, verdient ein gewisses Geld, mit der Zeit immer ein wenig mehr, schreiten man dann in höhere Preis-Regionen vor.

Ich denke schon: Grundsätzlich taugt heute ein 4-5 Euro Wein nix, wenn er 8 Euro kostet und was taugt, ist das schon eine erfreuliche Sache. Nun kaufen wir alle nicht mehr Weine im Supermarkt, sondern bei unseren bevorzugten Winzern, Händlern. Meine Erfahrung ist die: Es gibt naturgemäss eine Relation zwischen Preis und Qualität. Mit Ausnahmen in beiden Richtungen, natürlich. Wenn man nicht mehr auf jeden Euro achten muss (wie ich glücklicherweise /bin Normalverdiener/), dann erlahmt ein wenig die Suche nach dem "besten Wein zum niedrigsten Preis" - will sagen: der Preis spielt natürlich eine Rolle, aber keine absolute mehr. Deshalb leiste ich mir hin und wieder Ausflüge in höhere Preiskategorien (25/30+ €) und habe dort grossartige Erlebnisse wie auch herbe Enttäüschungen erlebt (Burgund :roll: ). Schreckt mich das ab, immer wieder in diese Preisregionen zu gehen? Nein. Warum? Weil ich neugierig bin, und mir es in einem gewissen Masse leisten kann. Ärgere ich mich über teure schlechte Weine? Naja, ein wenig, aber ich kriege keine Krise, das ist halt der Preis, den man als neugieriger Weinfreak bezahlen muss.
Das Alltagsbrot sind Weine von denen ich mit Sicherheit weiss, dass sie den abgerufenen Preis mehr als wert sind. Bestes Beispiel: Florian Weingart, wahrscheinlich mein Lieblingswinzer. Seine Weine kosten, wenn ich mich nicht irre, vom Gutswein bis zum Spätburgunder ungefähr zwischen 9 und 20 Euro, und ich weiss, egal welchen Wein ich bestelle, habe ich in jeder Kategorie ein Spitzenprodukt erworben. Es gibt ein paar von solchen Winzern, denen ich dehalb die Treue halte, aber natürlich will man auch Neues entdecken, und da riskiere ich gerne einige Euros, auf die Gefahr hin, mich zu verbrennen.

Lange rede kurzer Sinn, mit folgenden banalen Schlussfolgerungen:
- Es gibt eine Relation zwische Preis und Qualität, die nicht absolut ist, mit Ausnahmen nach oben und unten.
- Weine unter 5-6 Euro und Weine aus dem Supermarkt taugen in der Regel nichts.
- Auch teure Weine für 40, 50 Euro können schlecht sein (oder sagen wir: meinem Geschmack überhaupt nicht entsprechen)
- Ein richtig gelungener Riesling-Gutswein für 8 Euro kann mir genauso viel Freude bereiten wie ein Burgunder für 50 Euro.
- Das Potential des Budgets entscheidet über das Einkaufsverhaten, habe ich mehr zur Verfügung, riskiere ich auch mal blind Teureres.
- Im Laufe der "Weintrinker-Karriere" entwickelt man ein Gespür für ein Preis-Qualitäts-Verhältnis und fällt trotzdem regelmässig auf die Nase :mrgreen: - und mit zunehmendem Alter und Portemonnaie bleibt man trotzdem locker ;)
- Neugier ist ein entscheidender Faktor, für mich ein wichtiges Motiv beim Wein. Ich habe meine Sicherheiten (Weingart), will aber trotzdem Neues entdecken, auch auf die Gefahr hin, enttäuscht zu werden.
- Und zur Ausgangsfrage: Ich mag gute, "billige" Weine, und freue mich, so etwas zu entdecken, aber es ist nicht meht der primäre "Jagdinstinkt". Und zu den Weinfreunden, die ausschliesslich Keller und sonsige "blue chips" konsumieren - da bin ich leidenschaftslos, sollen sie doch, wenn sie damit glücklich sind, fair enough. Bleibt uns mehr vom richtig guten Stoff zum guten Preis!

In diesem Sinne, liebe Grüsse an die Community!

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 08:54
von TroisLacs
EThC hat geschrieben: ↑Sa 17. Okt 2026, 21:44
TroisLacs hat geschrieben: ↑Sa 17. Okt 2026, 20:48 Lehnen wir Grossproduzenten automatisch ab, weil sie nicht das romantische Ideal verkörpern?
...Großproduzenten müssen darauf achten, ihre Weine massentauglich zu machen, Ecken und Kanten sind da absatztechnisch nicht zielführend. Deshalb sind solche Weine in aller Regel für mich nicht interessant.
Da gebe ich dir recht und kann deine Haltung da durchaus verstehen, bzw. ist es ja dein Weingeschmack.
Mit der Massentauglichkeit kann ich aber auch sehr gut leben, es ist ja nichts Falsches oder Verwerfliches dabei, einen "Crowd-Pleaser" zu vindizieren. Oder anders gesagt mag auch ich gerne ab und zu einen "gefälligen" Wein sehr.

Und Gaston kann ich in allen Punkten Recht geben. Wenn das Budget etwas mehr zulässt, darf man ja gerne auch mal zu etwas höherpreisigem greifen.
Gaston hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 00:34 Es gibt naturgemäss eine Relation zwischen Preis und Qualität. Mit Ausnahmen in beiden Richtungen, natürlich. Wenn man nicht mehr auf jeden Euro achten muss (wie ich glücklicherweise /bin Normalverdiener/), dann erlahmt ein wenig die Suche nach dem "besten Wein zum niedrigsten Preis" - will sagen: der Preis spielt natürlich eine Rolle, aber keine absolute mehr. Deshalb leiste ich mir hin und wieder Ausflüge in höhere Preiskategorien (25/30+ €) und habe dort grossartige Erlebnisse wie auch herbe Enttäüschungen erlebt (Burgund :roll: ). Schreckt mich das ab, immer wieder in diese Preisregionen zu gehen? Nein. Warum? Weil ich neugierig bin, und mir es in einem gewissen Masse leisten kann. Ärgere ich mich über teure schlechte Weine? Naja, ein wenig, aber ich kriege keine Krise, das ist halt der Preis, den man als neugieriger Weinfreak bezahlen muss.
Da sind einige ganz wichtige Punkte drin. Der Preis ist keine entscheidende Rolle mehr. Und die Welt fällt dann auch nicht auseinander, wenn einem der Wein nicht gefällt.
Ich habe neulich auf einen Tipp hin zwei Flaschen 100%-Garnacha aus der Sierra Gredos von Comado G getestet. Die Weine sollten frisch sein, elegant, weniger dem voluminösen und sonst üblichen üppigen Garnacha-Stil entsprechen. Und ich war hell begeistert und habe eine neue kleine Weinwelt entdeckt. Es ist schön, wenn man was Neues entdeckt, aber die knapp 40 Euro für die Flasche hätte auch keine Sinneskrise ausgelöst, hätte sie mir nicht geschmeckt.
Ich hatte aber auch schon mal eine Flasche des hochgelobten Cabernet Franc El Enemigo aus Argentinien. Der Wein war gut, aber für meinen Geschmack langweilig und "dünn".

Und ja, ich bin auch der Meinung, dass eine Relation besteht zwischen Preis und Qualität.
Gaston hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 00:34 - Im Laufe der "Weintrinker-Karriere" entwickelt man ein Gespür für ein Preis-Qualitäts-Verhältnis und fällt trotzdem regelmässig auf die Nase :mrgreen: - und mit zunehmendem Alter und Portemonnaie bleibt man trotzdem locker ;)
- Neugier ist ein entscheidender Faktor, für mich ein wichtiges Motiv beim Wein. Ich habe meine Sicherheiten (Weingart), will aber trotzdem Neues entdecken, auch auf die Gefahr hin, enttäuscht zu werden.
Gaston bringt meiner Meinung alles auf den Punkt: neugierig sein, locker bleiben, auf bewährte Winzer setzen, geniessen ... ich würde höchstens noch hinzufügen, dass die soziale Komponente noch wichtig ist, ich trinke gerne mit Freunden (und rede auch manchmal gerne über den Wein, aber nicht nur :mrgreen: ).

Und ... ich muss recherchieren, jetzt habe ich schon mehrmals hier von diesem Florian Weingart gelesen, mal schauen, ob ich da was finde ... obwohl doch schon genug im Keller ist :lol:

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 09:32
von Bernd Schulz
Gaston hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 00:34 Mit der Zeit, man steht im Arbeitsleben, verdient ein gewisses Geld, mit der Zeit immer ein wenig mehr, schreiten man dann in höhere Preis-Regionen vor.
Tja, bei mir verhält es sich so, dass ich im Arbeitsleben stehend mit der Zeit immer weniger verdiene. Mein Einkommen hat sich im Vergleich zu dem, was ich vor 20 Jahren verdient habe, mindestens halbiert, und wenn ich dann noch die Inflation dazurechne....

Definitiv hatte ich früher ein weit höheren finanziellen Spielraum beim Kauf von Weinen. Und den habe ich auch manchmal genutzt, so dass ich auf ältere Sachen (von J.J. Prüm z.b.) zurückgreifen kann, die ich mir heute ganz sicher nicht mehr leisten würde.

Mein letzter Rentenbescheid - in ein paar Jahren gelange ich ins Rentenalter - belief sich übrigen auf ca. 250 Euro (pro Monat, nicht pro Tag :twisted: ) . Da kommt man dann, auch wenn derzeit ein gewisser Bestand an Kohle da ist, schon sehr ins Grübeln, bevor man eine Flasche Wein für 20 Euro erwirbt, die einem vermutlich nicht doppelt so viel Spaß machen wird wie eine sorgfältig ausgesuchte Flasche für 10 Euro. Denn es verhält sich ja so, dass Preis und Qualität, insofern sie überhaupt in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen, keineswegs im gleichen Maße steigen. Bei vielen Winzern muss ich, um auf eine signifikant höhere Qualitätsebene zu gelangen, den doppelte und dreifachen Preis bezahlen wie für einen der Basisweine des Betriebs. Also suche ich gezielt nach Erzeugern, die richtig gute Basisweine machen. Solche Erzeuger gibt es nicht so häufig, aber sie lassen sich finden.

Ich kenne auch Menschen, die nicht grübeln, sondern in ihrer Genusssucht einfach kaufen, auch wenn sie das Geld eigentlich nicht haben. Wohin sie damit auf Dauer in finanzieller wie moralischer Hinsicht gelangen, führe ich jetzt lieber nicht an einem konkreten Beispiel aus.

Herzliche Grüße

Bernd

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 10:32
von EThC
TroisLacs hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 08:54 Mit der Massentauglichkeit kann ich aber auch sehr gut leben, es ist ja nichts Falsches oder Verwerfliches dabei, einen "Crowd-Pleaser" zu vindizieren.
...kauf ich ja durchaus auch, ich hab ja oft genug Gäste, die "ganz normal" sind... :mrgreen:
Aber selbst dann bevorzuge ich "massentaugliche" Weine von eher mittelständischen Erzeugern...

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 11:18
von amateur des vins
Ich sehe es ganz ähnlich wie Gaston:

Meiner Erfahrung nach ist die Korrelation zwischen Preis und Qualität (bzw. - subjektiver - Genuß) deutlich näher bei 1 als bei 0. Und da mir in bescheidenem Maß die pekuniären Mittel zur Verfügung stehen, meine Lebenszeit aber arg begrenzt ist, maximiere ich meine Wahrscheinlichkeit, Spaß zu haben, wenn ich etwas mehr Geld in die Hand nehme. Das hat bei mir überhauptnicht die negative Konnotation von "links liegenlassen"; schließlich freuen wir uns alle über die günstigen Trouvaillen.

In meiner Situation liegt das Optimum irgendwo im Bereich 20-50 €; darüber kostet es dann schon eine gewisse Überwindung. Aber wenn meine pekuniäre Situation näher bei Bernds oder Ursus' mutmaßlicher läge, würde sich das preisliche Optimum bei gegebener Frequenz naturgemäß verschieben. Meine Leber und mein Genußzentrum flüstern mir allerdings gerade unisono zu, ich solle dann in der einen Richtung mehr an der Frequenz als am Preis schrauben. :mrgreen:

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 16:36
von Rieslingfan
Meine Weine spalten sich anteilmäßig folgendermaßen auf:
Gutswein: 60%
1G: 30%
GG: 10%

Der Preis meiner Gutsweine liegt aktuell bei 15,90€/Flasche ab Weingut. Dieser Gutswein schmeckt mir sehr gut, wobei mir die 1G und GG noch besser schmecken. Aufgrund der aus meiner Sicht hohen Kosten für die von mir bevorzugten 1G (30-32€/Flasche) und GG (58-85€/Flasche), kaufe ich von den 1G in der Regel nur jeweils 6 Flaschen und von den GG jeweils 1-2 Flaschen.

Daher kaufe und trinke ich in erster Linie den Gutswein.

Re: Preis und Qualität

Verfasst: So 18. Okt 2026, 19:07
von Weinschlürfer
Ich denke das liegt daran, dass wir alle so viel Weine haben...
Und zumindest ich trinke nicht alleine. Und auch meistens nicht mehrfach die Woche.
Und es gibt Coravin.

Also folglich für mich:

Heisst ich mache dann eher was "Gutes" auf, wenn sich ne Gelegenheit bietet.
So kommt es, dass ich in der Regel nichts unter 15/20 Euro trinke. Aber eben auch nur wegen obigem.

Re: Preis und Qualität

Verfasst: Mo 19. Okt 2026, 01:14
von Winedom
"Worauf will ich hinaus? Sind wir - Weinfreunde und Weinkenner und Weingeniesser - blind geworden gegenüber "günstigeren" Weinen? Lehnen wir Grossproduzenten automatisch ab, weil sie nicht das romantische Ideal verkörpern? Oder lehnen wir teure Weine ab, weil sie nur "Marketing-Produkte" sind?"

Gegenüber günstigeren Weinen bin ich schon etwas blind geworden. Bei mir liegt es aber eher an der Reserviertheit gegenüber "Trauben die kaum noch einen Menschen gesehen haben". Ich wünsche mir einfach Verantwortung gegenüber dem Konsumenten. Das habe ich bestimmt mehr von Winzerweinen. Ich beziehe das auch auf gesundheitliche Aspekte bzgl. Giftkram und Zeitpunkt der Einbringung im Weinberg.
Da ist man auf jeden Fall meistens besser dran bei Selbsttrinkern mit Kundenkontakt. Da mir das wichtig ist, bin ich bereit mein Preisniveau für Alltagswein über 10 Euro, gerne auch 15 bis 20 Euro zu verankern. Gerne auch Bio aber nicht unbedingt.
Abseits des Alltagsweins befinde ich mich auf einer Weinreise. Da möchte ich von bekannten Weingütern und Regionen etwas kennengelernt haben. Enttäuschungen inklusive. Es gibt viele Weine, die ich einfach mal im Glas haben will. z.B. einen Domaine de Trevallon der gerade wartet, oder Gauby-Muntada, oder Leoville Barton usw. Da gibt es natürlich einmalige erhöhte Einzelpreise, die oft auch widergespiegelt werden von der Qualität her. Das mit der Hundert Euro Grenze für Gestehungskosten, wie Erich schrieb, sehe ich auch so. Unter diesem Preisbereich kann man die ganze Weinerfahrung haben.
Großproduzenten ja. Gerne mal einen Antinori etc.
Massenproduzenten wie Gavi oder Freixenet eher nein.
Also ja. Ich bin blind geworden gegenüber günstigen Weinen und bin froh drum.
Teure Weine/Produkte als Marketing-Produkt, ja: Das Erlebniss eine Comtesse zu trinken ist aber dennoch erhebend. Vielleicht gerade deshalb auch, weil es eben eine Comtesse ist.
Wenn ich reich wäre und nur noch über 100 Euro Weine trinken sollte, das würde mein Weindasein genusstechnisch nicht aufwerten.
Wie Bernd es ausdrückt: kein besonders großes Bedürfnis mehr nach Weinen, die meinen "normalen" Preisrahmen deutlich übersteigen.
Grüße an alle die den Weingenuss entdeckt habe.

Re: Preis und Qualität

Verfasst: Mo 19. Okt 2026, 06:33
von austria_traveller
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Sa 17. Okt 2026, 22:12 Hier im Forum beobachte ich halt, dass gar nicht so wenige ernstzunehmende und grundsätzlich vernünftige User nie etwas über Weine schreiben, die weniger als 15 bis 20 Euro kosten. Und das legt die Vermutung nahe, dass sie solche Weine im Normalfall gar nicht anrühren.
Falsch gedacht !
Ich hab jahrelang darüber geschrieben und keinerlei Reaktionen bekommen.
Also bin ich davon ausgegangen, dass es hier keinen Interessiert und drum habe ich es dann gelassen.

Re: Preis und Qualität

Verfasst: Mo 19. Okt 2026, 08:35
von EThC
austria_traveller hat geschrieben: ↑Mo 19. Okt 2026, 06:33 Ich hab jahrelang darüber geschrieben und keinerlei Reaktionen bekommen.
Also bin ich davon ausgegangen, dass es hier keinen Interessiert und drum habe ich es dann gelassen.
...zu dem Schluß kann man natürlich kommen, er ist meiner Wahrnehmung nach aber nicht richtig. Ich lese hier ziemlich viele Weinbeschreibungen durch, nicht selten auch von Sachen, die an sich gar nicht in mein Beuteschema passen. Ich nehme die durchaus wahr, manche wandern auf meinen Wunschzettel, aber in nur ganz wenigen Fällen reagiere ich auch drauf, nämlich wenn ich auch was Profundes dazu beisteuern kann und nicht nur "interessant" oder was ähnlich Belangloses. Fände ich irgendwie komisch, wenn nach einem Bericht erst mal nur 10, 20, 30 Einwort-Posts kommen würden...
Würde es Dir besser gehen, wenn es hier eine 👍🏽-Funktion gäbe?
Ich verfasse meine VKN's ja mit Geralds Tool, da gibt's einen für den Ersteller sichtbaren Zähler, der die Zugriffe anzeigt, schon interessant, welches Interesse manche Weine so auslösen, auch wenn ich keine direkte Rückmeldung bekomme...