Re: Jahrgang 2026
Verfasst: So 13. Sep 2026, 15:42
meine aktuelle ganz persönliche Einschätzung zum Stand der Weinernte in der Pfalz und in Rheinhessen :
Die Weinernte 2026 neigt sich ihrem Ende entgegen.So früh wie wohl nie zuvor.Einige Minimalschnittanlagen, die oft besonders unter Trockenstress
gelitten haben,quälen sich noch ihrer Erlösung entgegen.Massenware halt.
Weiße und rote Burgundersorten inkl.Silvaner konnten in bestem Gesundheitszustand eingebracht werden bei sehr willkommenen Öchslegraden von 8o bis z.T. deutlich über 90 Grad. Hervorragende Spätburgunder mit Alk.-werten um 13 Vol.% können erwartet werden, im Burgund dürften es nicht selten auch mal 15 Vol.% werden........
Die Rieslingernte in den beiden größten deutschen Anbaugebieten ist noch im vollen Gang. Viele Betriebe achten sehr darauf,daß ihre sonnenverwöhnten Trauben nicht allzuhoch im Zuckergehalt klettern, um gutbalancierte trockene Weine gewinnen zu können. 90 Öchslegrade sind heuer kein Problem, die Traubengesundheit ist nahezu perfekt,die Säurewerte von 9 bis 12 g/ l absolut akzeptabel.
Vereinzelt dürften auch edelsüße Qualitäten möglich sein, leicht eingeschrumpelte Beeren sieht man jetzt öfter mal, aber noch keinen sichtbaren Botrytispilz.
Könnte ein excellenter Jahrgang wie z.B. 2015 werden, da lehnen ich mich mal ( hoffentlich nicht zu ) weit aus dem Fenster.
Ein bezaubernder 2015 vom Wittmannschen Morstein beim Blindgriff in mein 2015er Regal dient mir gerade als Vorlage.
Gruß Ursus
Die Weinernte 2026 neigt sich ihrem Ende entgegen.So früh wie wohl nie zuvor.Einige Minimalschnittanlagen, die oft besonders unter Trockenstress
gelitten haben,quälen sich noch ihrer Erlösung entgegen.Massenware halt.
Weiße und rote Burgundersorten inkl.Silvaner konnten in bestem Gesundheitszustand eingebracht werden bei sehr willkommenen Öchslegraden von 8o bis z.T. deutlich über 90 Grad. Hervorragende Spätburgunder mit Alk.-werten um 13 Vol.% können erwartet werden, im Burgund dürften es nicht selten auch mal 15 Vol.% werden........
Die Rieslingernte in den beiden größten deutschen Anbaugebieten ist noch im vollen Gang. Viele Betriebe achten sehr darauf,daß ihre sonnenverwöhnten Trauben nicht allzuhoch im Zuckergehalt klettern, um gutbalancierte trockene Weine gewinnen zu können. 90 Öchslegrade sind heuer kein Problem, die Traubengesundheit ist nahezu perfekt,die Säurewerte von 9 bis 12 g/ l absolut akzeptabel.
Vereinzelt dürften auch edelsüße Qualitäten möglich sein, leicht eingeschrumpelte Beeren sieht man jetzt öfter mal, aber noch keinen sichtbaren Botrytispilz.
Könnte ein excellenter Jahrgang wie z.B. 2015 werden, da lehnen ich mich mal ( hoffentlich nicht zu ) weit aus dem Fenster.
Ein bezaubernder 2015 vom Wittmannschen Morstein beim Blindgriff in mein 2015er Regal dient mir gerade als Vorlage.
Gruß Ursus