Re: Der Privatkunde bestellt beim Winzer ...
Verfasst: Mo 4. Dez 2017, 19:24
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Bibbel hat geschrieben:Ich werde auch nie verstehen, warum die Winzer einem Privatkunden verhältnismäßig viel Versandkosten aufbürden. Er (der Privatkunde) zahlt doch für den Wein ein Gehöriges mehr als der Händler. Klar ist es einfacher, eine Palette zu packen als 24 Pakete, aber wie gesagt, meiner Meinung nach verdienen Winzer beim Handel mit Privatkunden mehr (Personalkosten eingererechnet) als beim Verkauf an Händler. Die geben aber viel kulanter Versandrabatte.
Wer macht die Gegenrechnung auf?
Das finde ich, geht gar nicht.maha hat geschrieben:Ja, kann ich nachvollziehen.
Ich habe gerade heute eine Lieferung von einem meiner Lieblings Weingüter bekommen und für 12 Flaschen im Wert von knapp 500 Euro noch stolze 9 Euro Versandkosten berechnet bekommen (incl. MwSt)
Gruß Marko
Warum?Moselglück hat geschrieben:Das finde ich, geht gar nicht.maha hat geschrieben:Ja, kann ich nachvollziehen.
Ich habe gerade heute eine Lieferung von einem meiner Lieblings Weingüter bekommen und für 12 Flaschen im Wert von knapp 500 Euro noch stolze 9 Euro Versandkosten berechnet bekommen (incl. MwSt)
Gruß Marko
Gruß,
Daniel
Das sichere verpacken ist auch so eine Sache, wenn jeder Händler die Flaschen so verpacken würde wie du, das wäre optimal, die Flaschen in den einzelnen Fächern noch zusätzlich mit Knüllpapier gegen wildes hin- und herschlagen zu sichern.thvins hat geschrieben:Die Diskussion um die Versandkosten hier finde ich schon ein wenig schräg. Aber diese Schräglage hat man wohl dem großen Onlinehandel zu verdanken, der solche ominösen Angebote schafft...
Wer auf "versandkostenfrei" schielt, beutet nicht nur den Absender aus, der umsonst die Arbeit des sicheren Verpackens macht, sondern er verlangt auch noch die Übernahme der Kosten auf Verpackung und Versand. Und was für die Großindustriellen der Branche Peanuts sind, kann Kleinen schon mal das Genick brechen.
Tja, die Bedürfnisse sind offenkundig verschieden: Bei der letzten Lieferung von Torsten habe ich mit ihm ausgehandelt, dass er das "Knüllpapier" auf mein Risiko weglässt!Sauternes hat geschrieben:Das sichere verpacken ist auch so eine Sache, wenn jeder Händler die Flaschen so verpacken würde wie du, das wäre optimal, die Flaschen in den einzelnen Fächern noch zusätzlich mit Knüllpapier gegen wildes hin- und herschlagen zu sichern.
Nobody, dieser Winzer ist gar nicht mal so unbekannt (VDP). Wahrlich kein kleiner Player.Nobody hat geschrieben:also mir ist kein Winzer (DE) bekannt, der bei einem Umsatz von 500 € noch Verpackungskosten in Rechnung stellt.
Würde ich mich auch nicht drauf einlassen, da die überwiegende Mehrzahl der Winzer anders verfährt.
Beste Grüße
Nobody
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, wenn man das Ganze in seiner Betrachtungsweise auf "Umsatz" reduziert.Nobody hat geschrieben:also mir ist kein Winzer (DE) bekannt, der bei einem Umsatz von 500 € noch Verpackungskosten in Rechnung stellt.
Würde ich mich auch nicht drauf einlassen, da die überwiegende Mehrzahl der Winzer anders verfährt.
Beste Grüße