Die RZ Werte
BW: 6,2 Korrektur 7,1
vV: 7,5
Abendrot in Apricot
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Bernd Schulz
- Beiträge: 7632
- Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55
Re: Abendrot in Apricot
Interessant, Birte! Beim VV hätte ich auf einen deutlich höheren RZ getippt, beim Bürklin-Wolf auf einen niedrigeren. So kann man sich täuschen!
Beste Grüße
Bernd
Das PdP-Gesalbadere über den "Kometenjahrgang" ist für mich eine absolut groteske Lachnummer!Alle drei Weine lassen sich ganz angenehm trinken, der Eindruck, dass 2011 "Germany´s next Jahrhunderjahrgang" sei, will sich aber nicht einstellen.
Beste Grüße
Bernd
Re: Abendrot in Apricot
Heute ist bei mir Tag 2 für den Bürklin-Wolf: Und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, ich hätte heute einen ganz anderen Wein als gestern im Glase
Der Wein ist tatsächlich viel breiter geworden, die Säure ist deutlich in den Hintergrund zurückgewichen und die Fruchtaromen auch.
Statt dessen findet sich nun eine kräfitge kräuterig-mineralische Würze.
Überrasche Grüße - Allegro
Der Wein ist tatsächlich viel breiter geworden, die Säure ist deutlich in den Hintergrund zurückgewichen und die Fruchtaromen auch.
Statt dessen findet sich nun eine kräfitge kräuterig-mineralische Würze.
Überrasche Grüße - Allegro
Viele Grüße - Allegro
Re: Abendrot in Apricot
Ich hatte wegen der sehr unterschiedlich ausgeprägten Säure eine Vermutung, dass es näher beieinander liegen könnte, als man glaubt. Dass es so nah beieinander liegt, hätte ich natürlich nie gedacht. Beim vV lag ich nicht so falsch, aber beim BW kräftig daneben, ich hätte auf unter 4 getippt.Interessant, Birte! Beim VV hätte ich auf einen deutlich höheren RZ getippt, beim Bürklin-Wolf auf einen niedrigeren. So kann man sich täuschen!
Re: Abendrot in Apricot
Die Kombination Breite und kräftige kräuterig-mineralische Würze sind für mich ein Widerspruch. Was verstehst Du unter Breite?Allegro hat geschrieben:Heute ist bei mir Tag 2 für den Bürklin-Wolf: Und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, ich hätte heute einen ganz anderen Wein als gestern im Glase![]()
Der Wein ist tatsächlich viel breiter geworden, die Säure ist deutlich in den Hintergrund zurückgewichen und die Fruchtaromen auch.
Statt dessen findet sich nun eine kräfitge kräuterig-mineralische Würze.
Überrasche Grüße - Allegro
Re: Abendrot in Apricot
Och - wie soll ich das nur beschreiben ?
Vielleicht mit voluminös .... wuchtig .... eben nicht mehr schlank ...
Vielleicht mit voluminös .... wuchtig .... eben nicht mehr schlank ...
Viele Grüße - Allegro
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joern_ribu
- Beiträge: 214
- Registriert: Mo 16. Jan 2012, 11:13
Re: Abendrot in Apricot
Hallo zusammen,
ich fange heute mit dem van Volxem an, der liegt schon ein paar Wochen im Kühlschrank, den B-W konnte ich erst heute kaufen.
Im Glas finde ich den vV von erstaunlich intensivem gelb, für so einen doch noch recht jungen Wein. Auch die Kirchenfenster im Glas künden von einer Menge Extrakt im Glas. Gekühlt wie er ist, ist die Nase aber noch recht zu, ich kann nur leichte Anklänge von gelben Früchten ausmachen. Mit etwas Zeit im Glas öffnet er sich etwas, es kommen die typischen Primärfruchtaromen eines jungen Rieslings durch. Am Gaumen dann durchaus trinkig, keine knackige Säure, eher auf harmonisch gemacht, eine gewisse Restsüsse trägt zur leichten Trinkbarkeit - ja, man kann es durchaus Gefälligkeit nennen - bei. Ansonsten kommt noch relativ wenig durch, von komplexen, vielschichtigen Fruchtaromen oder so ist wenig zu spüren. Geradliniger Trinkspaß für die Terrasse, durchaus gut „solo“ zu trinken, viel mehr kann ich momentan nicht sagen - und das ist weniger als ich erwartet habe. Ich bin etwas enttäuscht, der 2009er neulich war deutlich komplexer, intensiver, anspruchsvoller. Hier fehlen mir, zumindest jetzt, im ersten Glas, Säurespannung, Tiefe und Abgang. Im zweiten Glas dann schon eine Steigerung spürbar, intensiveres Bouquet (Aprikose für mich immer noch nicht wirklich heraus zu deuten), auch am Gaumen geht ein wenig mehr ab, ohne zu beeindrucken. Es fehlen immer noch Druck und Spannung. Mal sehen wie er sich morgen präsentiert und was der B-W dagegen zu bieten hat. Werde mir sicher ein paar Flaschen für einen erneuten Test in 1-2 Jahren aufheben.
ich fange heute mit dem van Volxem an, der liegt schon ein paar Wochen im Kühlschrank, den B-W konnte ich erst heute kaufen.
Im Glas finde ich den vV von erstaunlich intensivem gelb, für so einen doch noch recht jungen Wein. Auch die Kirchenfenster im Glas künden von einer Menge Extrakt im Glas. Gekühlt wie er ist, ist die Nase aber noch recht zu, ich kann nur leichte Anklänge von gelben Früchten ausmachen. Mit etwas Zeit im Glas öffnet er sich etwas, es kommen die typischen Primärfruchtaromen eines jungen Rieslings durch. Am Gaumen dann durchaus trinkig, keine knackige Säure, eher auf harmonisch gemacht, eine gewisse Restsüsse trägt zur leichten Trinkbarkeit - ja, man kann es durchaus Gefälligkeit nennen - bei. Ansonsten kommt noch relativ wenig durch, von komplexen, vielschichtigen Fruchtaromen oder so ist wenig zu spüren. Geradliniger Trinkspaß für die Terrasse, durchaus gut „solo“ zu trinken, viel mehr kann ich momentan nicht sagen - und das ist weniger als ich erwartet habe. Ich bin etwas enttäuscht, der 2009er neulich war deutlich komplexer, intensiver, anspruchsvoller. Hier fehlen mir, zumindest jetzt, im ersten Glas, Säurespannung, Tiefe und Abgang. Im zweiten Glas dann schon eine Steigerung spürbar, intensiveres Bouquet (Aprikose für mich immer noch nicht wirklich heraus zu deuten), auch am Gaumen geht ein wenig mehr ab, ohne zu beeindrucken. Es fehlen immer noch Druck und Spannung. Mal sehen wie er sich morgen präsentiert und was der B-W dagegen zu bieten hat. Werde mir sicher ein paar Flaschen für einen erneuten Test in 1-2 Jahren aufheben.
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Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht
Jörn
Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht
Jörn
Re: Abendrot in Apricot
Allegro, Kräuter und Mineraliralität sind für mich eher etwas Karges, was nichts mit wuchtig zu tun hat. Breite ist eher etwas, wo sich der Wein verliert, nicht mehr definierbar ist, die Aromen nicht sortiert auftreten. An dieser Stelle noch etwas zu der Bezeichnung "barock" von Innauen. Bernd beschrieb den BW an Abend eins als Zitronenbonbon. Ja auch eine Zitrusnote kann zu vordergründig sein. Das muss nicht immer die Aprikose oder die Südfrucht sein. Der Zitronenlimocharakter im März vom BW könnte solche Rückschlüsse erlauben. Aber da war immer diese Minze und eine sehr lebendige Säure. Jetzt ist es ein ruppiger Geselle, dessen Richtung mir zusagt, aber es fehlt die Feinheit. Schauen wir später noch einmal. Es ist ein Wein der lebt und sich in die eine oder andere Richtung entwickeln wird.
Re: Abendrot in Apricot
Das würde ich eher bleiben lassen. Der Wein ist in einer frühen Phase voll da, verändert sich nicht besonders mit der Zeit im Glas. Das ist ein Wein für das Hier und Jetzt.Werde mir sicher ein paar Flaschen für einen erneuten Test in 1-2 Jahren aufheben.
Re: Abendrot in Apricot
Moin,
gestern Abend gab es die 2. Hälfte vom van Volxem. Erster Kommentar von Mme beim Schnuppern: „Ist das der Wein von gestern oder ein anderer?“ Ja, die Nacht im Kühlschrank ist ihm gut bekommen. Wir erschnupperten deutlich mehr Fruchtaromen als am Vortag. Auch auf der Zunge mehr Pfirsich, Aprikose, immer noch etwas Banane, deutlich cremiger, deutlich längerer Abgang mit mineralischen Noten, die gerade so auf der Kippe waren, aber nicht ins Negative umschlugen. Sehr viel schöner als am Vortag. Hm, hätten wir den BW auch noch etwas schonen sollen? Egal, nu ist zu spät.
gestern Abend gab es die 2. Hälfte vom van Volxem. Erster Kommentar von Mme beim Schnuppern: „Ist das der Wein von gestern oder ein anderer?“ Ja, die Nacht im Kühlschrank ist ihm gut bekommen. Wir erschnupperten deutlich mehr Fruchtaromen als am Vortag. Auch auf der Zunge mehr Pfirsich, Aprikose, immer noch etwas Banane, deutlich cremiger, deutlich längerer Abgang mit mineralischen Noten, die gerade so auf der Kippe waren, aber nicht ins Negative umschlugen. Sehr viel schöner als am Vortag. Hm, hätten wir den BW auch noch etwas schonen sollen? Egal, nu ist zu spät.
LG
Andreas
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Es soll keiner so wenig Wein trinken, dass er seiner Gesundheit schadet (Marc Aurel)
Andreas
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Es soll keiner so wenig Wein trinken, dass er seiner Gesundheit schadet (Marc Aurel)