Hallo Markus, hallo Jens,
ich habe 65 Euro für drei Flaschen bei einem seriösen Ebay-Anbieter bezahlt.
Gruß
Ralf
Burgund 2022
Re: Burgund 2022
Aktuell wohl ein günstiger Preis. Ich kann mich auch noch erinnern, dass mir der Bourgogne blanc damals besser gefallen hat als ein deutlich teurerer Wein von J.M. Boillot. Eine Flasche Meursault 2019 habe ich noch. Den kenne ich noch nicht. Sollte man den beizeiten trinken oder lohnt sich eine längere Lagerung?Ralf Gundlach hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 19:36 Hallo Markus, hallo Jens,
ich habe 65 Euro für drei Flaschen bei einem seriösen Ebay-Anbieter bezahlt.
Gruß
Ralf
LG Jens
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Ostbelgier
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Re: Burgund 2022
Hallo Jens,
wenn ich die drei Parameter Jahrgang, Winzer und Meursault zusammenzähle, würde ich sagen, mann kann ihn sicher trinken, man muss aber nicht. Ich würde es von der persönlichen Präferenz abhängig machen- mag ich lieber jung/fruchtig oder komplex/reif ?
Viele Grüße
Markus
wenn ich die drei Parameter Jahrgang, Winzer und Meursault zusammenzähle, würde ich sagen, mann kann ihn sicher trinken, man muss aber nicht. Ich würde es von der persönlichen Präferenz abhängig machen- mag ich lieber jung/fruchtig oder komplex/reif ?
Viele Grüße
Markus
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Ostbelgier
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Re: Burgund 2022
Hallo zusammen,
dieser hier war nicht übel, vor etwa 2 Jahren bei einer Foire im Auchan gefunden und aus der Erinnerung heraus ungefähr 15 Euro dafür bezahlt. Jean-Philippe Marchand: Hautes Cotes de Nuits Rouge 2022. Ein Familienbetrieb aus Gevrey Chambertin, dieser Wein ist der "Einfachste" des Betriebes. Die Reben stehen im Dörfchen Curtil-Vergy, im Hinterland von Vosne Romanee und Vougeot. Ein klares Rubinrot ohne grosse Aufhellungen. Mit ordentlich Luft wirkt der Wein überraschend "hell", Sauerkirsche, weisser Pfeffe. Überhaupt nicht schwer mit 12,5 Vol%. Eine schöne, runde Sache.
Ich mag die Hautes Cotes-Weine, nur in Jahren wie 2024 bin ich da vorsichtig.
Viele Grüße
Markus
dieser hier war nicht übel, vor etwa 2 Jahren bei einer Foire im Auchan gefunden und aus der Erinnerung heraus ungefähr 15 Euro dafür bezahlt. Jean-Philippe Marchand: Hautes Cotes de Nuits Rouge 2022. Ein Familienbetrieb aus Gevrey Chambertin, dieser Wein ist der "Einfachste" des Betriebes. Die Reben stehen im Dörfchen Curtil-Vergy, im Hinterland von Vosne Romanee und Vougeot. Ein klares Rubinrot ohne grosse Aufhellungen. Mit ordentlich Luft wirkt der Wein überraschend "hell", Sauerkirsche, weisser Pfeffe. Überhaupt nicht schwer mit 12,5 Vol%. Eine schöne, runde Sache.
Ich mag die Hautes Cotes-Weine, nur in Jahren wie 2024 bin ich da vorsichtig.
Viele Grüße
Markus
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Ostbelgier
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Re: Burgund 2022
Hallo zusammen,
dieser hier war fabelhaft zu gebratenen Täubchen:
Domaine Joussier: Mercurey Clos de l' Eveche 2022
Dieser Wein ist von Anfang an voll "da". Strahlendes Rubinrot. Die Nase ist fein und kräftig zugleich: Veilchen, Sauerkirsche, Brombeeren, feines Leder. Am Gaumen ebenso, aber da kommt noch eine bodenständig-erdige Note nach Moos und Waldboden dazu. Diese Note passte zur Verfeinerung der Sauce mit etwas Trüffelbutter perfekt. Kräftige Anmutung am Gaumen, sehr feines Tannin, tolle Länge. Für rund 16 Euro ein Knüller.
Viele Grüße
Markus
dieser hier war fabelhaft zu gebratenen Täubchen:
Domaine Joussier: Mercurey Clos de l' Eveche 2022
Dieser Wein ist von Anfang an voll "da". Strahlendes Rubinrot. Die Nase ist fein und kräftig zugleich: Veilchen, Sauerkirsche, Brombeeren, feines Leder. Am Gaumen ebenso, aber da kommt noch eine bodenständig-erdige Note nach Moos und Waldboden dazu. Diese Note passte zur Verfeinerung der Sauce mit etwas Trüffelbutter perfekt. Kräftige Anmutung am Gaumen, sehr feines Tannin, tolle Länge. Für rund 16 Euro ein Knüller.
Viele Grüße
Markus
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Ralf Gundlach
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Re: Burgund 2022
Fast zwei Jahre später habe ich den nochmal im Glas. Mit deutlich mehr Erfahrung mit burgundischen Chardonnays. Aber es ist für mich immer noch mit die Referenzklasse, obwohl ich tendentiell ja eher auf die Chardonnays aus dem Maconnais stehe. Ich sehe ihn ähnlich wie Bernd damals, vielleicht sogar noch ein Pünktchen drüber.Bernd Schulz hat geschrieben: ↑So 20. Okt 2024, 20:20 Ralf hatte gestern diesen burgundischen Chardonnay im Gepäck:
So gefällt selbst mir Chardonnay richtig gut. Wenn die Preise dafür andere wären, würde ich dergleichen Weine vermutlich häufiger trinken (und durchaus auch so jung!).
Herzliche Grüße
Bernd
Gruß
Ralf
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Ostbelgier
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Re: Burgund 2022
Am ersten Abend beim Besuch von Ralf hatten wir zum Coq au vin den folgenden Wein:
Laurent + Romain Prunier: Monthelie Vielles Vignes 2022
Der Duft ist ungeheuer aromatisch. Noten von Cassis, aromatischen Kirschen und sous-bois, auch etwas Heidelbeeren. Ebenso am Gaumen, mit etwas Graphit. Hier habe ich wohl unwissentlich Kindermord betrieben, der Wein ist doch trotz Dekantierens noch recht verschlossen. Nichtsdestotrotz sehr lecker, toller, langer Nachhall. Da steckt Zukunft drin für einen recht bescheidenen Einkaufspreis.
Viele Grüße
Markus
Laurent + Romain Prunier: Monthelie Vielles Vignes 2022
Der Duft ist ungeheuer aromatisch. Noten von Cassis, aromatischen Kirschen und sous-bois, auch etwas Heidelbeeren. Ebenso am Gaumen, mit etwas Graphit. Hier habe ich wohl unwissentlich Kindermord betrieben, der Wein ist doch trotz Dekantierens noch recht verschlossen. Nichtsdestotrotz sehr lecker, toller, langer Nachhall. Da steckt Zukunft drin für einen recht bescheidenen Einkaufspreis.
Viele Grüße
Markus
- Schönibert
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Re: Burgund 2022
Das liest sich so gut Markus, was ist denn in dem Zusammenhang ein bescheidener EK. 50 Euro?Ostbelgier hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 11:43 Der Duft ist ungeheuer aromatisch. Noten von Cassis, aromatischen Kirschen und sous-bois, auch etwas Heidelbeeren. Ebenso am Gaumen, mit etwas Graphit. Hier habe ich wohl unwissentlich Kindermord betrieben, der Wein ist doch trotz Dekantierens noch recht verschlossen. Nichtsdestotrotz sehr lecker, toller, langer Nachhall. Da steckt Zukunft drin für einen recht bescheidenen Einkaufspreis.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
Re: Burgund 2022
Nicole Lamarche, 2022 Bourgogne Pinot noir, 13% vol.
Klassisches, etwas helleres Burgunder-Rot. Nase relativ zurückhaltend, dezente Duftigkeit nach feiner, eleganter roter Frucht, am Gaumen auch eher defensiv elegant, deutliche lebendige Säure, noch jugendliches, aber nicht allzu schroffes Tannin, eher leichter Körper, hat nicht ganz die Substanz des 23ers, dennoch klares Pinot-Profil, dabei leicht ins Rustikale gehend, sauber und ordentlich, allerdings ohne Aha-Effekt. (87-88 P.)
Im Vergleich zum wunderschönen 22er doch eher durchschnittlich, kein schlechter Pinot, aber angesichts der Preisklasse kein Nachkaufkandidat, im Unterschied zum betörenden 23er.
Klassisches, etwas helleres Burgunder-Rot. Nase relativ zurückhaltend, dezente Duftigkeit nach feiner, eleganter roter Frucht, am Gaumen auch eher defensiv elegant, deutliche lebendige Säure, noch jugendliches, aber nicht allzu schroffes Tannin, eher leichter Körper, hat nicht ganz die Substanz des 23ers, dennoch klares Pinot-Profil, dabei leicht ins Rustikale gehend, sauber und ordentlich, allerdings ohne Aha-Effekt. (87-88 P.)
Im Vergleich zum wunderschönen 22er doch eher durchschnittlich, kein schlechter Pinot, aber angesichts der Preisklasse kein Nachkaufkandidat, im Unterschied zum betörenden 23er.
Beste Grüße
Gaston
Gaston
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Ostbelgier
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Re: Burgund 2022
Hallo Schönibert,
von wegen. Exakt 20,10 Euro hat er gekostet. Aber leider ist er definitiv ausverkauft.
Viele Grüße
Markus
von wegen. Exakt 20,10 Euro hat er gekostet. Aber leider ist er definitiv ausverkauft.
Viele Grüße
Markus
