Chardonnay "unique" 2023 (Hagn) 14,5%Vol. Ein Wein, den ich nie und nimmer im Weinviertel verortet hätte, auch nicht in Niederösterreich oder sonstwo in Österreich. Sondern in Kalifornien, und dort im eher niedrigpreisigen Bereich. In der Nase röstiges und vanilliges, ungutes Holz ohne Ende. Aber das geht im Gaumen noch schlimmer, frisch gesägte Bretter und Sägemehl machen alles platt, was da sonst noch an Aromen so sein mag. Dazu süßlich und alkoholisch. Widerlich.
Wie der Falstaff auf die Idee kommt, diesem gnadenlos überholzten und fetten Wein 93 bis 95 Punkte zu geben, ist rätselhaft. Wie so viele Bewertungen im Falstaff.
Gruß
Ulli
Weinviertel
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Re: Weinviertel
...es gab ja wiederkehrend Hinweise darauf, daß Punktevergaben und Gegenleistungen (Anzeigenschaltungen etc.) in gewisser Weise verquickt sind...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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Hasi
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Re: Weinviertel
Wie schön immer wieder „Weinwunder” entdecken zu können!
Wir waren gestern am Familienweingut REGNER in Traunfeld, einem der schönsten Betriebe, die ich jemals besuchen durfte!
Die jungen Regners sind gute Freunde einer meiner Töchter und vom Schwiegersohn, und so ergab das Eine das Andere.
Die Weine fallen eigentlich nicht in mein „Beuteschema”, haben mich aber ob ihrer Brillanz, Frische und Frucht und auch wegen der geringen Alkoholwerte enorm beeindruckt - und natürlich auch wegen der Preisgestaltung! (alle verkosteten Juwelen unter 10.--€!!). All das wird dann noch gekrönt von diesem liebenswerten, höchst motivierten jungen Paar - herrlich!
Verkostet haben wir den Grünen Veltliner DAC (von mir 92 Punkte), Roter Riesling (93), Sauvignon Blanc (92), Gelber Muskateller (92) und Donauriesling (91).
Bemerkenswert ist auch die angeschlossene Keramikwerkstatt „formfrei” von Anna Maria Regner, sowie das gesamte Ensemble des äussert gepflegten, weitläufigen Bauernhofs, in dessen mächtigem Buam im Innenhof auch eine Waldohreule schlafend den Tag verbringt (!)
Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch der Besuch in der Kellergasse, wo die Seniorchefin uns durch mittlerweile sechs untereinander verbundene historische Weinkeller geführt hat - UND - wo, als EINZIGER Weinbaubetrieb des Weinviertels noch die komplette Arbeit mit dem Traubenmaterial aus 9ha Rebanlagen erfolgt, sprich in den uralten Lehmröhren stehen moderne Stahltanks, die Presse und auch Barriques für die Rotweine, und hier darf der Wein reifen.
Sehenswert - und kaufenswert!
https://www.regner-weinviertel.at/
Hasi
Wir waren gestern am Familienweingut REGNER in Traunfeld, einem der schönsten Betriebe, die ich jemals besuchen durfte!
Die jungen Regners sind gute Freunde einer meiner Töchter und vom Schwiegersohn, und so ergab das Eine das Andere.
Die Weine fallen eigentlich nicht in mein „Beuteschema”, haben mich aber ob ihrer Brillanz, Frische und Frucht und auch wegen der geringen Alkoholwerte enorm beeindruckt - und natürlich auch wegen der Preisgestaltung! (alle verkosteten Juwelen unter 10.--€!!). All das wird dann noch gekrönt von diesem liebenswerten, höchst motivierten jungen Paar - herrlich!
Verkostet haben wir den Grünen Veltliner DAC (von mir 92 Punkte), Roter Riesling (93), Sauvignon Blanc (92), Gelber Muskateller (92) und Donauriesling (91).
Bemerkenswert ist auch die angeschlossene Keramikwerkstatt „formfrei” von Anna Maria Regner, sowie das gesamte Ensemble des äussert gepflegten, weitläufigen Bauernhofs, in dessen mächtigem Buam im Innenhof auch eine Waldohreule schlafend den Tag verbringt (!)
Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch der Besuch in der Kellergasse, wo die Seniorchefin uns durch mittlerweile sechs untereinander verbundene historische Weinkeller geführt hat - UND - wo, als EINZIGER Weinbaubetrieb des Weinviertels noch die komplette Arbeit mit dem Traubenmaterial aus 9ha Rebanlagen erfolgt, sprich in den uralten Lehmröhren stehen moderne Stahltanks, die Presse und auch Barriques für die Rotweine, und hier darf der Wein reifen.
Sehenswert - und kaufenswert!
https://www.regner-weinviertel.at/
Hasi
- austria_traveller
- Beiträge: 3618
- Registriert: Mo 6. Dez 2010, 06:52
- Wohnort: Wien
Re: Weinviertel
Das ist gerade einmal 25min von mir entfernt.
Danke für den netten Tipp
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Gerhard aus Wien
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officertommy
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 25. Nov 2014, 19:12
Re: Weinviertel
Herbert Zillinger Elementar 2016
Grüner Veltliner
11,5 % vol., "Orange"
Farbe: Dunkler Bernstein, klar.
Nase: Roter Apfel, Bienenwachs und frische Mandarine. Dazu eine leicht maritime Note, die mich an Fisch erinnert. Eine sehr schöne, und vielschichtige Nase.
Gaumen: Rund und harmonisch, ohne beliebig zu wirken. Aromen von Kumquat und Apfel, dazu etwas exotische Frucht und ein Hauch weißer Pfeffer. Die feinen Gerbstoffe geben dem Wein Struktur, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Abgang: Sehr fein und lang, mit fruchtigen, exotischen und apfeligen Noten.
Fazit: Der Wein hat mich heute positiv überrascht. Vor dem Kauf hieß es noch, er sei ganz gut, aber eigentlich zu teuer. Nach dieser Verkostung sehe ich das anders: Für mich ist er seinen Preis wert. Ein schöner, komplexer Orange Wine mit viel Frucht, feiner Würze und einer angenehmen Struktur.
Solo schon überzeugend, kann ich mir gut vorstellen, dass er mit den passenden Speisen sogar noch mehr Spaß macht. Persönlich fehlt es mir (ganz wenig) an Ecken & Kanten...
Nachkauf: 3 von 3
Gesamtbewertung: 22 von 25 Punkten
Grüner Veltliner
11,5 % vol., "Orange"
Farbe: Dunkler Bernstein, klar.
Nase: Roter Apfel, Bienenwachs und frische Mandarine. Dazu eine leicht maritime Note, die mich an Fisch erinnert. Eine sehr schöne, und vielschichtige Nase.
Gaumen: Rund und harmonisch, ohne beliebig zu wirken. Aromen von Kumquat und Apfel, dazu etwas exotische Frucht und ein Hauch weißer Pfeffer. Die feinen Gerbstoffe geben dem Wein Struktur, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Abgang: Sehr fein und lang, mit fruchtigen, exotischen und apfeligen Noten.
Fazit: Der Wein hat mich heute positiv überrascht. Vor dem Kauf hieß es noch, er sei ganz gut, aber eigentlich zu teuer. Nach dieser Verkostung sehe ich das anders: Für mich ist er seinen Preis wert. Ein schöner, komplexer Orange Wine mit viel Frucht, feiner Würze und einer angenehmen Struktur.
Solo schon überzeugend, kann ich mir gut vorstellen, dass er mit den passenden Speisen sogar noch mehr Spaß macht. Persönlich fehlt es mir (ganz wenig) an Ecken & Kanten...
Nachkauf: 3 von 3
Gesamtbewertung: 22 von 25 Punkten
Beste Grüße
Jörg
Jörg