Der burgenländische Winzer Bernhard Fiedler, der hier gelegentlich schreibt (@Blaufränkisch) hat dazu auf seinem Blog etwas geschrieben, siehe hier: https://bernhard-fiedler.at/weblog/?p=8677
Fazit: ja, es handelt sich bei der Flavescence dorée (FD) um ein ernstzunehmendes Problem. Aber man kann die FD durchaus wirksam bekämpfen, und man weiß auch genau wie, da sie in anderen anderen Gegenden wie in Südfrankreich seit langem vorkommt und man dort durchaus damit umgehen kann. Nur muss man dabei schnell und konsequent sein und braucht dabei auch behördliche Unterstützung, und mit der hapert es nach Bernhards Blogeintrag hier und da.
Problem: ja. Weltuntergang deswegen: nein.
Gruß
Ulli
Carnuntum
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Hasi
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Re: Carnuntum
Rebzikade hat Österreich fest im Griff. Ich habe dazu neueste Infos vom Sohn unseres Freundes, einem angehenden Sommeliere, der im Zuge seiner Ausbildung am Wochenende in der Thermenregion und im Burgenland unterwegs war und einige große Namen rund um den See und auch im Mittelburgenland besuchte. Fazit: ALLE hochgradig nervös und viele direkt betroffen, so ist zb auch in der Toplage Ried Goldberg/Deutschkreuz ein heftiger Befall zu sehen, was für Silvia Heinrich, Pfneisl, Igler, Strehn & Co zum Drama werden kann, denn großflächige Rodungen sind somit unumgänglich ...
Die Rebzikade macht keinen Unterschied ob es sich um Weingärten von Andi Kollwentz oder einen Hobbywinzer handelt, und rund um Eisenstadt wird die Ausbreitung bereits als flächendeckend eingestuft. Auch in Gols bahnt sich für 2027 eine Katastrophe an, denn Ende dieses Sommers haben die weiblichen Zikaden ihre Eier in die Rinde der Rebstöcke abgelegt, doch NICHTS wurde dagegen unternommen. Die Kronen Zeitung zitiert dazu einen Winzer: „Im konventionellen Weinbau wurde die Notfallzulassung der Insektizide heuer zu spät genehmigt. Wir müssen im Larvenstadium 3 mit der Bekämpfung beginnen, also Mitte Mai“.
Kaum ein Weingarten scheint vom Befall verschont geblieben zu sein. Wenngleich der Rebstock neben einem befallenen Exemplar oft gesund wirkt, ist davon auszugehen, dass sein Ende längst besiegelt ist. „Täglich muss man zuschauen, wie neue befallene Stöcke dazukommen.“
Hasi
Die Rebzikade macht keinen Unterschied ob es sich um Weingärten von Andi Kollwentz oder einen Hobbywinzer handelt, und rund um Eisenstadt wird die Ausbreitung bereits als flächendeckend eingestuft. Auch in Gols bahnt sich für 2027 eine Katastrophe an, denn Ende dieses Sommers haben die weiblichen Zikaden ihre Eier in die Rinde der Rebstöcke abgelegt, doch NICHTS wurde dagegen unternommen. Die Kronen Zeitung zitiert dazu einen Winzer: „Im konventionellen Weinbau wurde die Notfallzulassung der Insektizide heuer zu spät genehmigt. Wir müssen im Larvenstadium 3 mit der Bekämpfung beginnen, also Mitte Mai“.
Kaum ein Weingarten scheint vom Befall verschont geblieben zu sein. Wenngleich der Rebstock neben einem befallenen Exemplar oft gesund wirkt, ist davon auszugehen, dass sein Ende längst besiegelt ist. „Täglich muss man zuschauen, wie neue befallene Stöcke dazukommen.“
Hasi