2016er Pinot noir – Concordance – extra brut – Champagne [AOP], Marie-Courtin


Find das immer wieder verrückt, dass ein Rosé-Champagner tatsächlich aus roten und weißen Weinen „gemischt“ (ja, haut mich dafür) wird. Ich dachte recht lange, das sei grundsätzlich illegal rote bzw. blau-schwarze und weiße, naja grüngelbe, Trauben zu verschneiden und das Ergebnis als Rosé zu verkaufen. Bis mir ein Winzer in der südlichen Champagne seinen Rosé Saignée erklärte und da ging mir dann ein Licht auf.
...und ich dachte lange, so würden alle Rosés gemacht.Schönibert hat geschrieben: ↑Mi 23. Sep 2026, 22:08 Find das immer wieder verrückt, dass ein Rosé-Champagner tatsächlich aus roten und weißen Weinen „gemischt“ (ja, haut mich dafür) wird. Ich dachte recht lange, das sei grundsätzlich illegal rote bzw. blau-schwarze und weiße, naja grüngelbe, Trauben zu verschneiden und das Ergebnis als Rosé zu verkaufen. Bis mir ein Winzer in der südlichen Champagne seinen Rosé Saignée erklärte und da ging mir dann ein Licht auf.
ist der Pinot-Anteil als Rosé (ob Saignée oder nicht nicht, sei mal dahingestellt) mit dem Chardo cuvetiert worden, es gibt aber auch welche, bei denen PN (und / oder PM) mit Maischestandzeit -also richtig rot- mit dem Chardonnay verschnitten wird, dann liegt der rote Anteil aber nur bei 5 bis 8 %, sonst wird's zu dunkel...
Bei Stillwein aus Deutschland ist das immer noch so, zumindest wenn es sich um Qualitätswein oder Prädikatswein handelt (§32 WeinV). Rosé darf ausschließlich aus roten Trauben hergestellt werden. Ein roséfarbener Wein, der aus einem Verschnitt von roten und weißen Trauben hergestellt wird, ist ein Rotling.Schönibert hat geschrieben: ↑Mi 23. Sep 2026, 22:08 Ich dachte recht lange, das sei grundsätzlich illegal rote bzw. blau-schwarze und weiße, naja grüngelbe, Trauben zu verschneiden und das Ergebnis als Rosé zu verkaufen.