2023 Georg Breuer Estate Rüdesheim
Kommt heut frontal schon sehr reif daher. Und baut dann im Mittelteil ordentlich Struktur auf mit salziger Butter, einem zitronigem Säurespritzer sowie nem steinigem Schiefer-Schleck. Verabschiedet sich allerdings einen Tick zu lieblich. Die hohe Trinkaufforderung der letzten Flasche vermag der jetzt nicht auszulösen [trage ich anschließend unten noch nach]. Auffallend hohe Viskosität, klebt schon ziemlich am Glasrand.
Mal in ein kleineres Glas gegeben, wirkt das gleich viel straffer, das tut dem Wein sehr gut. Nun läuft er.
Das hinkt jetzt, aber gerade macht dieser Ortswein mir deutlich mehr Spaß als der Berg Roseneck neulich. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Prolet.
Vom 21. Juni 2025:
2023 Georg Breuer Estate Rüdesheim
Sehr geil! Nase krass steinig-mineralisch, dann frontal gelbe, satte, reife Frucht. Das ist schon ganz gut konzentriert und hat ordentlich Druck. Kistenweise nachkaufen, sehr würdiger Terra Montosa Ersatzwein.
Georg Breuer
- Schönibert
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Re: Georg Breuer
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
Re: Georg Breuer
2020 Rüdesheim Berg Rottland, Riesling mit 12 Vol.% Alk, Pr.Nr. 05/21 und 45er Naturkork
mittleres Gelb im Glas.
Dezenter Duft nach großem Holzfaß, sehr klare Rieslingstruktur,keinerlei Reifenoten.
Prägnante Säure etwas ungehobelt, braucht noch Zeit.Ein ehrlicher trockner Riesling, das wird kein Riese mehr werden, macht aber durchaus Spaß.
Ein durch und durch herzhafter und charaktervoller Tropfen, der mir auch aus dem Schoppenglas zum Krustenbrot mit Hohenloher Bauernleberwurst richtig gut schmeckt.Verdiente 89 P.
Gruß Ursus
mittleres Gelb im Glas.
Dezenter Duft nach großem Holzfaß, sehr klare Rieslingstruktur,keinerlei Reifenoten.
Prägnante Säure etwas ungehobelt, braucht noch Zeit.Ein ehrlicher trockner Riesling, das wird kein Riese mehr werden, macht aber durchaus Spaß.
Ein durch und durch herzhafter und charaktervoller Tropfen, der mir auch aus dem Schoppenglas zum Krustenbrot mit Hohenloher Bauernleberwurst richtig gut schmeckt.Verdiente 89 P.
Gruß Ursus
- Dominik Mueller
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Re: Georg Breuer
1997 Georg Breuer Rüdesheimer Bischofsberg Auslese
Tief golden bis bernsteinfarben, sehr viskos, reichlich Sediment. Entwickelte, betörende, höchst intensive Nase. Orange, getrocknete und eingelegte helle Frucht, Steinobst, Karamell, Honig. Am Gaumen ebenso mit vollem Körper und sehr tief im Geschmack. Wiederkehrende Noten von getrockneten sowie karamellisierten Zitrusfrüchten, dabei dezent nussig (geröstete Mandeln). Immer noch ein animierendes Süße-Säure-Spiel. Mit ganz viel Länge. Ein Genuss.
Tief golden bis bernsteinfarben, sehr viskos, reichlich Sediment. Entwickelte, betörende, höchst intensive Nase. Orange, getrocknete und eingelegte helle Frucht, Steinobst, Karamell, Honig. Am Gaumen ebenso mit vollem Körper und sehr tief im Geschmack. Wiederkehrende Noten von getrockneten sowie karamellisierten Zitrusfrüchten, dabei dezent nussig (geröstete Mandeln). Immer noch ein animierendes Süße-Säure-Spiel. Mit ganz viel Länge. Ein Genuss.
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- Schönibert
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Re: Georg Breuer
Das klingt tatsächlich ganz fantastisch Dominik, danke fürs teilen dieser Altwein-Erfahrung. Wobei der Wein, deiner Beschreibung nach, noch lang nicht alt ist. So macht Riesling richtig Spaß!
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
Re: Georg Breuer
2024 Rüdesheim Berg Schlossberg, Riesling mit 11,5 Vol.% Alk., Pr.Nr.01/25 und Diam 30
( auffällig, daß auch immer mehr deutsche Spitzengüter auf Diamverschlüsse setzen )
strahlendes Gelb im Glas.
Einladender Duft nach Wiesenkräutern,feine Zitrus- und Aprikosenaromen elegant verpackt in dezente Holzfaßnoten.
Sehr frisch und jugendlich, prägnante durchdringende Rieslingsäure, spielerische Mineralik.Der Wein streichelt die Zunge und macht Lust auf mehr.Das ist eine glockenklare " Kabinettigkeit" auf hohem Niveau im Mund.Beeindruckende Präzision und Leichtigkeit. Mittellanger Nachhall.
Diesem noch sehr jungen und entwicklungsfähigen Wein steht die Zukunft offen. Heute 94 P.
Gruß Ursus
( auffällig, daß auch immer mehr deutsche Spitzengüter auf Diamverschlüsse setzen )
strahlendes Gelb im Glas.
Einladender Duft nach Wiesenkräutern,feine Zitrus- und Aprikosenaromen elegant verpackt in dezente Holzfaßnoten.
Sehr frisch und jugendlich, prägnante durchdringende Rieslingsäure, spielerische Mineralik.Der Wein streichelt die Zunge und macht Lust auf mehr.Das ist eine glockenklare " Kabinettigkeit" auf hohem Niveau im Mund.Beeindruckende Präzision und Leichtigkeit. Mittellanger Nachhall.
Diesem noch sehr jungen und entwicklungsfähigen Wein steht die Zukunft offen. Heute 94 P.
Gruß Ursus
- Dominik Mueller
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Re: Georg Breuer
Ja, gereifter Riesling ist auch für mich immer wieder besonders. Das können wir in diesem Land schon richtig gut.Schönibert hat geschrieben: ↑So 19. Apr 2026, 14:18 Das klingt tatsächlich ganz fantastisch Dominik, danke fürs teilen dieser Altwein-Erfahrung. Wobei der Wein, deiner Beschreibung nach, noch lang nicht alt ist. So macht Riesling richtig Spaß!
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Re: Georg Breuer
2022 Rauenthal Nonnenberg, Riesling Qba mit 11,5Vol.% Alk., Pr. Nr.03/23 und Diam 30 Kork
helles Gelb wie schon bei der Erstflasche vor fast einem Jahr.
feine Kräuternase, die pure Leichtigkeit des Seins im Mund.
Perfekte Harmonie von rassiger Rieslingsäure und kaum schmeckbarem RZ.
Die sehr dezente Note vom großen Holzfaß bleibt vornehm im Hintergrund und unterstreicht den saftigen Biß.
Was für ein Trinkgenuß ! Glatte 95 P.
Gruß Ursus
Wiedervorlage nach einem Jahr im September 2026
Wir drei Weinbrüder zeigen kein Erbarmen und die Trinkfensterempfehlungen der Weingelehrten sind für uns ( meistens ) Schall und Rauch.
Getrunken wird das, wonach uns gerade der Sinn steht, wobei die Betonung immer mehr auf das "Genießen" ausgerichtet ist.
Und so gut, wie wir unseren Riesling genießen möchten,bringen ihn nicht allzu viele Winzer in die Flaschen. Aber der 22er Nonnenberg zählt dazu und bestätigt seine Topform vom September 2025.
Gruß Ursus
helles Gelb wie schon bei der Erstflasche vor fast einem Jahr.
feine Kräuternase, die pure Leichtigkeit des Seins im Mund.
Perfekte Harmonie von rassiger Rieslingsäure und kaum schmeckbarem RZ.
Die sehr dezente Note vom großen Holzfaß bleibt vornehm im Hintergrund und unterstreicht den saftigen Biß.
Was für ein Trinkgenuß ! Glatte 95 P.
Gruß Ursus
Wiedervorlage nach einem Jahr im September 2026
Wir drei Weinbrüder zeigen kein Erbarmen und die Trinkfensterempfehlungen der Weingelehrten sind für uns ( meistens ) Schall und Rauch.
Getrunken wird das, wonach uns gerade der Sinn steht, wobei die Betonung immer mehr auf das "Genießen" ausgerichtet ist.
Und so gut, wie wir unseren Riesling genießen möchten,bringen ihn nicht allzu viele Winzer in die Flaschen. Aber der 22er Nonnenberg zählt dazu und bestätigt seine Topform vom September 2025.
Gruß Ursus