Das ist natürlich auch wieder wahr. Und trotzdem heißt es genauso pauschal aber trotzdem zu Recht: Riesling geht immer!
Wein und Hausmannskost
- Schönibert
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Re: Wein und Hausmannskost
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Re: Wein und Hausmannskost
...tatsächlich gibt's mMn nur wenige Gerichte, die absolut gar kein Riesling-Pairing zulassen, eins wären z.B. Münchener Weiß- oder Stockwürschd, aber zu denen paßt (mir) auch sonst kein Wein...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
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Bernd Schulz
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Re: Wein und Hausmannskost
Mir fallen neben der Münchener Weißwurst (bei der es auf den Versuch mit einer restsüßen Spätlese ankommen würde, denn man isst ja schließlich auch süßen Senf zur Weißwurst
Herzliche Grüße
Bernd
- Schönibert
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Re: Wein und Hausmannskost
Geschenkt, dito.Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Sa 5. Sep 2026, 21:24gegrilltes Entrecote, Ochsenschwanzragout, Pizza Margherita, Paprika-Pörkölt, Moussaka....etc. usf....
Herzliche Grüße
Bernd
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Re: Wein und Hausmannskost
...dazu würde mir zur Not sogar noch ein Riesling einfallen, ansonsten d'accord...
Viele Grüße
Erich
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Re: Wein und Hausmannskost
Mir wurde mal zu Grillfleisch (Lammkottelets, Schweinekamm, Würste) einst restsüsser Riesling empfohlen. Habe ich probiert und fand es gar nicht schlecht. Tatsächlich besser als Rotwein... Insgesamt halte ich Foodpairung-Empfehlungen insgesamt für überschätzt. Wenn ich von Klassikern wie Steaks oder Lammkeule absehe, finde ich doch Weisswein sehr viel öfter kompatibeler als Rotwein. Nun esse ich kaum noch rotes Fleisch, und dann gilt mehr denn je: Riesling geht immer 
Beste Grüße
Gaston
Gaston
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Re: Wein und Hausmannskost
...wenn das rote Fleisch innen noch richtig rot ist ("blue"), wie z.B. Tataki mit Ponzu, geht auch weiß wunderbar, auch Riesling. Ist dann allerdings kaum noch "Hausmannskost"...
Viele Grüße
Erich
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Re: Wein und Hausmannskost
Ich auch. Und der perfect match, bei dem beide Partner von der Paarung profitieren - der Wein und das Essen - ist ein sehr seltener Fall, eher schon ein Mythos.
Bei vegetarisch / vegan würde ich im Regelfall auch zu Weißwein greifen, vielleicht auch zu Rosé. Ein paar Ausnahmen gibt es, zu einer vegetarisch belegten Pizza würde ich doch "italienisch rot" nehmen, was vielleicht eher eine Gewohnheit ist, und Weißwein vielleicht besser passen würde.
Anders als die Mehrheit hier halte ich Riesling in vielen Fällen nicht für eine gute Wahl in Verbindung mit einem Essen: zu sauer, zu aromatisch intensiv, da leiden gerade feinere Sachen drunter. Meine Wahl wäre da etwas säureärmeres und neutraleres, z.B. Weißburgunder, wenig geholzter Chardonnay, Silvaner, Grüner Veltliner.
Zu Sauerkraut allerdings würde ich vielleicht auch zu Riesling greifen. Gerade gestern gab es bei uns Nürnberger mit Sauerkraut und Bauernbrot. Dazu gab es norddeutsches Bier, das passte perfekt
Gruß
Ulli
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amateur des vins
- Beiträge: 5275
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- Wohnort: Berlin
Re: Wein und Hausmannskost
Sowohl eine "vollkommene" Marriage als auch krasse Fehlkombinationen sind äußerst selten. Dennoch gibt es deutliche Tendenzen. Immernoch traumatisiert bin ich von meinen ersten Schritten in der Weinwelt, die ausgerechnet mit Burgunder stattfanden, der eigentlich deutlich über meinem damaligen Budget lag: Ich mochte und mag Burgunder, und ich mochte und mag Lamm, aber beides geht für mich garnicht gut zusammen, in beiden Richtungen.
Dennoch gibt es einen sehr weiten Bereich an Kombinationen, der viel Genuß bietet, und wo eine aufwendige Suche nach einem noch etwas besserem Zusammenspiel nicht gerechtfertigt wäre und zu Lasten des Spaßes ginge; Ausnahmen bestätigen die Regel.
Trotzdem würde ich keinen Amarone zur Seezunge reichen.
Und Riesling zu Haarwild hat für mich bisher auch nicht funktioniert, auch nicht als Spätlese, wie es mir ein Riesling-Winzer einmal empfahl.
Besten Gruß, Karsten
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Bernd Schulz
- Beiträge: 7744
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Re: Wein und Hausmannskost
Je nach Zubereitung des Haarwilds funktioniert eine restsüße Rieslingspätlese für mich sehr gut als Begleitung, wenn sie schon mindestens 20 (besser 30) Jahre auf dem Buckel hat. Junge, noch primärfruchtige Spätlesen dagegen passen nach meinem Geschmack weder zu Wild noch zu sonstigen Fleischgerichten.amateur des vins hat geschrieben: ↑So 6. Sep 2026, 14:01 Und Riesling zu Haarwild hat für mich bisher auch nicht funktioniert, auch nicht als Spätlese, wie es mir ein Riesling-Winzer einmal empfahl.
Herzliche Grüße
Bernd