Hallo,
Ich hatte den D-V 2019 Ende Oktober letzten Jahres mit drei Weinfreunden zum Thema CS.
Wir alle waren sehr beeindruckt, ich habe ihn mit 95 Pkt bewertet. War meine erste Flasche und freue mich auf die Kiste im Keller.
Fritz
Bordeaux 2019
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pessac-léognan
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Re: Bordeaux 2019
Danke, Fritz, für die Wasserstandsmeldung zum DV 2019. Aufgrund meiner ersten beiden Flaschen davon kurz nach der Arrivage bin ich fast schon auf dem Sprung zum "Fürsprecher" (final_scream) dieses Weins, zumindest dieses Jahrgangs... und entsprechend gespannt auf seine weitere Entwicklung. Stilistisch halte ich den Wein, wie gesagt, für ziemlich different vom Ferrière und wohl auch qualitativ höher wertig. Vermutlich steckt da (noch) mehr Aufwand dahinter als beim Ferrière.willinger1 hat geschrieben: ↑Di 18. Aug 2026, 21:55 Hallo,
Ich hatte den D-V 2019 Ende Oktober letzten Jahres mit drei Weinfreunden zum Thema CS.
Wir alle waren sehr beeindruckt, ich habe ihn mit 95 Pkt bewertet. War meine erste Flasche und freue mich auf die Kiste im Keller.
Fritz
Unter den beiden GCC von Claire Villars ziehe ich persönlich übrigens den HBL aus Pauillac vor. Scheint mir über die Jahre gesehen mehr Potenzial zu haben (allerdings muss ich gestehen, dass ich Ferrière früher gar nicht auf dem Radar hatte).
Gruß
Jean
Re: Bordeaux 2019
Zu Ferriere kann ich mangels Erfahrung nichts sagen. Durfort-Vivens wird seit dem Jahrgang 2018 deutlich positiver beurteilt. Bei Cellartracker etwa liegen die Jahrgänge 2018/19/20/22 alle über 94 Punkten und auch einige "Profis" haben da sehr hohe Punktzahlen vergeben. Ich habe bislang nur den 2018er getrunken und den fand ich toll ("Margaux auf Drogen").Aber mal generell:
Kann es sein, dass es für Ferriere und Durfort-Vivens nur wenige Fürsprecher gibt (A. van Velsen & sein Vorgänger bei Vinum, M. Hilse, H. Lobenberg), die im deutschsprachigen Raum aber sehr großen Einfluss haben, während die restliche Bordeaux-Welt beiden Weinen (noch immer) eher kritisch gegenübersteht?
Sitzen möglicherweise etliche Bordeaux-Interessierte ohne den ganz großen eigenen Erfahrungsschatz hier der Meinung von Personen auf, deren ausgeprägte Geschmacksvorlieben von der Mehrheit nicht geteilt werden?
Was meiner Ansicht nach zur Einschätzung von Ferriere und Durfort-Vivens in Deutschland beigetragen hat, sind die Bewertungen früherer Jahrgänge in Vinum (also durch den von Dir angesprochenen Vorgänger von Adrian). Dort wurden diese Weine mit teils exorbitanten Punktzahlen bedacht. Ich habe dazu schon vor längerer Zeit einen kleinen Selbstversuch unternommen und darüber geschrieben:
https://etsweinblog.blogspot.com/2018/0 ... lasse.html
[Edit dazu: Der Malescot hat sich sehr gut entwickelt und ich habe ihn zuletzt höher bewertet. Braucht aber immer noch Luft. Den 2014er Durfort habe ich danach nie wieder gehabt]
Viele Grüsse,
Erik
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Chrysostomus
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Re: Bordeaux 2019
DV 2019 würde ich auch als wirklich sehr gut bezeichnen, wenn er auch momentan etwas in Richtung Verschluss geht/abbaut. Bei und in den Jahren nach der Arrivage war er für mich eine der positiven Überraschungen des Jahrgangs (wie auch zb Gloria). Ich glaube, hier bereits berichtet zu haben. Auch Cellartracker spricht eine eindeutige Sprache. Aus meiner Sicht also durchaus berechtigte Lobeshymnen. Zu Ferriere kann ich nichts beitragen...
Schöne Grüße, Markus