Vielen Dank Kle für deine schöne Einschätzung des Weins!
Als du mir schriebst, du bemerktest ein paar stallige Noten, konzentrierte ich mich die letzten Tage darauf, konnte aber in meiner Flasche keine entdecken. Entweder reagiere ich auf solche Noten zu wenig sensibel oder wir haben hier einen Fall von Flaschenvarianz.
Ansonsten finde ich schön, wie dicht wie hier mit unseren Eindrücken beieinander lagen, wie ähnlich wir den Wein sehen.
VG Nora
Bernhard Huber
Re: Bernhard Huber
vielen Dank für das schöne Erlebnis, Nora, und deinen Hinweis auf die Preisfrage. Habe ich korrigiert.
Gruß,Kle
Edit: Ich kann mir schwer vorstellen, dass du diese Noten nicht bemerkt hättest.
Gruß,Kle
Edit: Ich kann mir schwer vorstellen, dass du diese Noten nicht bemerkt hättest.
"Gewiss sind Berkeley und Kant nicht so großzügig wie Ayer - sie behaupten nicht, dass wir sagen können, was wir wollen, solange wir nur mit der sinnlichen Mannigfaltigkeit Schritt halten."
John Austin über Alfred Ayer (Übers. Eva Cassirer)
John Austin über Alfred Ayer (Übers. Eva Cassirer)
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Lars Dragl
- Beiträge: 875
- Registriert: Mo 3. Okt 2016, 23:24
Re: Bernhard Huber
Hallo!
Malterdinger Spätburgunder 2018
Transparentes, mittleres Granatrot. In der Nase sofort da und nach entwickelten Kirscharomen (auch Amarenakirsche), Kakaopulver, Orangenzesten, Waldboden, ein paar würzigen Anflügen und etwas Lakritze. Im Mund erfüllen sich (für einen Basiswein eines Spitzenerzeugers) auch die etwas höheren Erwartungen mühelos und der Wein überzeugt trotz Hitzejahr. Nicht die allerfeinste Klinge natürlich, aber dafür mit mehr Druck als in andere Jahrgänge und mit einer feinen Säure für ungetrübten Trinkfluss. Zudem ein sehr guter Abgang, der wirklich nicht an ein Hitzejahr denken lässt.
Der ist für mich jetzt auf dem Höhepunkt, obwohl er heute, am zweiten Tag, noch überzeugender ist als gestern.
Die Preise haben sich in den letzten Jahren leider verdoppelt.
Herzliche Grüße
Lars
Malterdinger Spätburgunder 2018
Transparentes, mittleres Granatrot. In der Nase sofort da und nach entwickelten Kirscharomen (auch Amarenakirsche), Kakaopulver, Orangenzesten, Waldboden, ein paar würzigen Anflügen und etwas Lakritze. Im Mund erfüllen sich (für einen Basiswein eines Spitzenerzeugers) auch die etwas höheren Erwartungen mühelos und der Wein überzeugt trotz Hitzejahr. Nicht die allerfeinste Klinge natürlich, aber dafür mit mehr Druck als in andere Jahrgänge und mit einer feinen Säure für ungetrübten Trinkfluss. Zudem ein sehr guter Abgang, der wirklich nicht an ein Hitzejahr denken lässt.
Der ist für mich jetzt auf dem Höhepunkt, obwohl er heute, am zweiten Tag, noch überzeugender ist als gestern.
Die Preise haben sich in den letzten Jahren leider verdoppelt.
Herzliche Grüße
Lars