Hallo
La Turque gibt es doch erst ab 1985, oder täusche ich mich da?
Nicht, dass ich davon schon viele getrunken hätte...
Côte rôtie
Re: Côte rôtie
Wir hatten letzte Woche ein Abendessen mit Rhoneweinen und einer meiner Freunde brachte seine letzte Flasche 79 La Mouline. Das war ebenso ein wunderbarer, sehr kompletter, feiner Wein. Der war vielleicht vor 5 oder 10 Jahren noch etwas toller, aber 30 bis 40 Jahre scheinen bei den LaLaLas in den richtigen Jahrgängen kein Problem bzw. das optimale Zeitfenster. Von etwas weiter südlich im Tal der 2001 Hermitage von JL Chave war auf der anderen Seite eines ebenso hohen Gipfels. Auch ein großer Genuss aber wir hatten alle das Gefühl der könnte in 5 bis 10 Jahren noch beeindruckender sein. Wenn man das damals nur alles geahnt hätte, diese Weine waren zu der Zeit recht erschwinglich.
Re: Côte rôtie
Über 2 Tage verkostet:
Domaine Jamet Côte-Rôtie 2014
Dunkelrot mit leicht blau schimmerndem Rand
Betörender, tiefgründiger Duft nach Sauerkirschen und Cassis, dabei äußerst steinig, mineralisch. Im Nachklang auch Pfeffer und ein dezenter Anflug von Kiefernwald.
Am Gaumen spürt man sofort den kühleren Jahrgang im Gegensatz zu dem 15er, den ich vor einiger Zeit hatte. Der Wein wirkt frisch, lebendig und energiegeladen, hat dabei aber eine erstaunliche Tiefe und Vielschichtigkeit. Er startet mit saftigen, frischen roten Beeren, gefolgt von pfeffriger Würze, ein paar grüne Noten (an grüne Paprika erinnernd) tauchen ab und zu auf, alles wird unterlegt von einer profunde steinige Mineralität. Die Tannine sind zurückhaltend und fein, fast pudrig. Die Säure ist wunderbar lebendig, ohne jegliche Spitze, durchzieht den gesamten Wein und macht ihn bei aller Jugendlichkeit enorm trinkig. Sehr lang anhaltender Abgang.
Dieser Wein vereint Kraft und Eleganz und ist unglaublich schön. Das könnte einer meiner Weine des Jahres werden. Noch sehr jung, nächste Flasche erst in 2-3 Jahren.
VG Nora
Domaine Jamet Côte-Rôtie 2014
Dunkelrot mit leicht blau schimmerndem Rand
Betörender, tiefgründiger Duft nach Sauerkirschen und Cassis, dabei äußerst steinig, mineralisch. Im Nachklang auch Pfeffer und ein dezenter Anflug von Kiefernwald.
Am Gaumen spürt man sofort den kühleren Jahrgang im Gegensatz zu dem 15er, den ich vor einiger Zeit hatte. Der Wein wirkt frisch, lebendig und energiegeladen, hat dabei aber eine erstaunliche Tiefe und Vielschichtigkeit. Er startet mit saftigen, frischen roten Beeren, gefolgt von pfeffriger Würze, ein paar grüne Noten (an grüne Paprika erinnernd) tauchen ab und zu auf, alles wird unterlegt von einer profunde steinige Mineralität. Die Tannine sind zurückhaltend und fein, fast pudrig. Die Säure ist wunderbar lebendig, ohne jegliche Spitze, durchzieht den gesamten Wein und macht ihn bei aller Jugendlichkeit enorm trinkig. Sehr lang anhaltender Abgang.
Dieser Wein vereint Kraft und Eleganz und ist unglaublich schön. Das könnte einer meiner Weine des Jahres werden. Noch sehr jung, nächste Flasche erst in 2-3 Jahren.
VG Nora
Zuletzt geändert von Nora am Di 12. Mai 2026, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Côte rôtie
...und welcher war's...
Zuletzt geändert von EThC am Di 12. Mai 2026, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
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Re: Côte rôtie
Oh je. Habe ich nachgetragen. Danke für die Hinweise!
VG Nora
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Re: Côte rôtie
Viele Grüße
Erich
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Re: Côte rôtie
Vielen Dank, Nora!Nora hat geschrieben: ↑Di 12. Mai 2026, 22:26 Über 2 Tage verkostet:
Domaine Jamet Côte-Rôtie 2014
Dunkelrot mit leicht blau schimmerndem Rand
Betörender, tiefgründiger Duft nach Sauerkirschen und Cassis, dabei äußerst steinig, mineralisch. Im Nachklang auch Pfeffer und ein dezenter Anflug von Kiefernwald.
Am Gaumen spürt man sofort den kühleren Jahrgang im Gegensatz zu dem 15er, den ich vor einiger Zeit hatte. Der Wein wirkt frisch, lebendig und energiegeladen, hat dabei aber eine erstaunliche Tiefe und Vielschichtigkeit. Er startet mit saftigen, frischen roten Beeren, gefolgt von pfeffriger Würze, ein paar grüne Noten (an grüne Paprika erinnernd) tauchen ab und zu auf, alles wird unterlegt von einer profunde steinige Mineralität. Die Tannine sind zurückhaltend und fein, fast pudrig. Die Säure ist wunderbar lebendig, ohne jegliche Spitze, durchzieht den gesamten Wein und macht ihn bei aller Jugendlichkeit enorm trinkig. Sehr lang anhaltender Abgang.
Dieser Wein vereint Kraft und Eleganz und ist unglaublich schön. Das könnte einer meiner Weine des Jahres werden. Noch sehr jung, nächste Flasche erst in 2-3 Jahren.
VG Nora
Das klingt sehr ansprechend!
Viele Grüße,
Max