...Du wolltest sicher auch dazuschreiben, um welchen Wein es sich handelt! Oder nichtSchönibert hat geschrieben: ↑Fr 30. Jan 2026, 20:15 Hier kann man ran an den Speck im besten Sinne. Schinken aus der Extremadura, aber geräuchert, dann schwarze Johannisbeere. Find ich für einen Zehner (EK) schon sehr gut.
Rioja
- EThC
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Re: Rioja
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
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- Schönibert
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- austria_traveller
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Re: Rioja
Ja der Conde de Valdemar ist bei mir im Keller schon seit Jahren eine sichere Bank. Für das Geld kann man nicht meckern und man bekommt einen soliden Rioja
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Gerhard aus Wien
-
officertommy
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Re: Rioja
Der Suañé Tinto Reserva 2017 von Alonso y Pedrajo Viticultores stammt aus der nur 2,5 Hektar großen Einzellage La Cala auf rund 650 Metern Höhe – eine der höchsten Lagen der Rioja DOCa. Die Reben wachsen auf kargen Kalkmergelböden. Die Tempranillo-Trauben werden spät gelesen, ausschließlich von Hand geerntet und stammen aus biologischem Anbau ohne Zertifizierung. Der Ausbau erfolgt in kleinen Fässern.
Im Glas zeigte sich der Wein dunkelrot und leicht trüb. In der Nase zunächst zurückhaltend, dann präziser: dunkle Frucht, vor allem Kirsche u Brombeere, begleitet von Leder- und Tabaknoten sowie einem Hauch Veilchen. Mit etwas Luft wird das Bouquet deutlich floraler. Am Gaumen zeigte der Wein eine frische Säure, feines, zurückhaltendes Tannin und einen schlanken, fast eleganten Körper – ausgewogen und trotz 14,5 % volt ohne jede Brandigkeit, dann mit mittellangem Nachhall. Er war für mich ausgesprochen trinkanimierend und sehr stimmig zur Rinderleber Berliner Art m. Zwiebel- & Apfelringen & Kartoffelstampf!
Im Glas zeigte sich der Wein dunkelrot und leicht trüb. In der Nase zunächst zurückhaltend, dann präziser: dunkle Frucht, vor allem Kirsche u Brombeere, begleitet von Leder- und Tabaknoten sowie einem Hauch Veilchen. Mit etwas Luft wird das Bouquet deutlich floraler. Am Gaumen zeigte der Wein eine frische Säure, feines, zurückhaltendes Tannin und einen schlanken, fast eleganten Körper – ausgewogen und trotz 14,5 % volt ohne jede Brandigkeit, dann mit mittellangem Nachhall. Er war für mich ausgesprochen trinkanimierend und sehr stimmig zur Rinderleber Berliner Art m. Zwiebel- & Apfelringen & Kartoffelstampf!
Beste Grüße
Jörg
Jörg
- Schönibert
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Re: Rioja
Riscal Reserva 2010
Mittlerweile sehr samtig, geschliffene Tannine. Das Holz tritt deutlich zurück, wobei der 10 auch nicht so stark geholzt war, aber nun steht etwas Lakritz oder besser Süßholz auf der Bühne. Weiterhin untendrunter eine fette schwarze Frucht, extrem gefällig.
Geduld lohnt oft bei diesem Vino. Und der 10er ist gut für weitere 5/10/15 Jahre.
10 Euro EK 2015.
Mittlerweile sehr samtig, geschliffene Tannine. Das Holz tritt deutlich zurück, wobei der 10 auch nicht so stark geholzt war, aber nun steht etwas Lakritz oder besser Süßholz auf der Bühne. Weiterhin untendrunter eine fette schwarze Frucht, extrem gefällig.
Geduld lohnt oft bei diesem Vino. Und der 10er ist gut für weitere 5/10/15 Jahre.
10 Euro EK 2015.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
- Schönibert
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Re: Rioja
2018 Valdemar Reserva
Das bleibt eine sehr rauchige und kernige Angelegenheit. Du könntest auch einfach zwei Marlboro rauchen und dabei einen alten Pflaumenschnapps trinken. Mir gefällts.
Das bleibt eine sehr rauchige und kernige Angelegenheit. Du könntest auch einfach zwei Marlboro rauchen und dabei einen alten Pflaumenschnapps trinken. Mir gefällts.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
- austria_traveller
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Re: Rioja
21 Monate Holz hinterlassen einfach noch Spuren.
Ich habe den Wein noch nie so jung getrunken - sollte ich vielleicht einmal probieren
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Gerhard aus Wien
- Schönibert
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Re: Rioja
Heute doppeldekantiert macht das auch wieder viel Spaß, hat sogar eine gute Länge. Unfassbar gutes PLV.austria_traveller hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 10:54 21 Monate Holz hinterlassen einfach noch Spuren.
Ich habe den Wein noch nie so jung getrunken - sollte ich vielleicht einmal probieren
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
-
Bernd Schulz
- Beiträge: 7569
- Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55
Re: Rioja
Im Glas liegt gerade dieser kürzlich bei K&U erworbene kleine Rioja:

Für 8 Euro erwarte ich gewiss keine Wunder, aber das hier ist schlicht und einfach eine geschmackliche Nullnummer. Da kann ich auch gleich Wasser trinken, während der Händler schreibt " Ein saftiger, schmackhaft fruchterfüllter, hinreißend trinkfreudiger junger Rioja, der zeigt, wofür die Rioja eigentlich steht: Für mundwässernde Frische in filigraner Säure, für saftige Frucht in verhaltenem Alkohol. Lange kalte Winter, milde Sommer mit enormen Temperaturschwankungen und hohen Niederschlagsmengen, sowie karge, steinige Kalk- und Lehmböden auf über 500 m Höhe sorgen für Delikatesse und Frische, die in der Welt des Rotweines ihresgleichen suchen. Einfacher, ehrlicher, junger Bio-Rioja, der nach mehr schmeckt, als er kostet. Wenn das kein Glücksfall ist!"
Ich finde hier gar nichts von saftiger Frucht, und einen Alkoholgehalt von 13% würde ich jetzt nicht unbedingt als "verhalten" ansehen. Eigentlich hätte ich gewarnt sein sollen, denn der Jahrgangsvorgänger aus 2020 hat auf mich einen vergleichbar dürftigen Eindruck gemacht, aber das habe ich erst gerade beim Verfassen der obenstehenden VKN gesehen, während ich mich beim Bestellen nicht mehr daran erinnern konnte. Auf jeden Fall warne ich alle, die keine Fakire sind, klar vor dem Erwerb dieses Weins: Nachkauf = 0 von 3 auf der Erich-Skala!
Herzliche Grüße
Bernd

Für 8 Euro erwarte ich gewiss keine Wunder, aber das hier ist schlicht und einfach eine geschmackliche Nullnummer. Da kann ich auch gleich Wasser trinken, während der Händler schreibt " Ein saftiger, schmackhaft fruchterfüllter, hinreißend trinkfreudiger junger Rioja, der zeigt, wofür die Rioja eigentlich steht: Für mundwässernde Frische in filigraner Säure, für saftige Frucht in verhaltenem Alkohol. Lange kalte Winter, milde Sommer mit enormen Temperaturschwankungen und hohen Niederschlagsmengen, sowie karge, steinige Kalk- und Lehmböden auf über 500 m Höhe sorgen für Delikatesse und Frische, die in der Welt des Rotweines ihresgleichen suchen. Einfacher, ehrlicher, junger Bio-Rioja, der nach mehr schmeckt, als er kostet. Wenn das kein Glücksfall ist!"
Ich finde hier gar nichts von saftiger Frucht, und einen Alkoholgehalt von 13% würde ich jetzt nicht unbedingt als "verhalten" ansehen. Eigentlich hätte ich gewarnt sein sollen, denn der Jahrgangsvorgänger aus 2020 hat auf mich einen vergleichbar dürftigen Eindruck gemacht, aber das habe ich erst gerade beim Verfassen der obenstehenden VKN gesehen, während ich mich beim Bestellen nicht mehr daran erinnern konnte. Auf jeden Fall warne ich alle, die keine Fakire sind, klar vor dem Erwerb dieses Weins: Nachkauf = 0 von 3 auf der Erich-Skala!
Herzliche Grüße
Bernd