Reinhold Haart

Chrysostomus
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Re: Reinhold Haart

Beitrag von Chrysostomus »

Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 2006

Sehr schöne Spätlese! Das warme Jahr macht sich am Ende zwar bemerkbar, da der Wein ein wenig kurz wirkt und die Süße schließlich die Säure "besiegt", aber im Großen und Ganzen gibt es hier nichts auszusetzen. Wunderbare Chremigkeit, herrliche Struktur, Säure präsent, für eine Spätlese relativ süß. Für € 18,- am Sekundärmarkt gutes Preis-/Genuss-Verhältnis. 93 Pkt.
Schöne Grüße, Markus
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UlliB
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Re: Reinhold Haart

Beitrag von UlliB »

Diese Spätlese hatte ich vor knapp zwei Jahren schon einmal im Glas, und ich bin immer noch begeistert:
UlliB hat geschrieben: So 5. Nov 2023, 09:17 [Piesporter] Goldtröpfchen Spätlese 2020 -25-21 (Reinhold Haart) Helles Gelb. Vielschichtige, intensive Frucht, Grapefruit, Mandarine; interessanterweise auch Stachelbeere, die ich mit der Mittelmosel eher nicht in Verbindung bringe, aber hier ist sie deutlich zu riechen und zu schmecken. Moderate Süße, feine Säure, frisch und harmonisch, schwungvoll. Genau so sollte für mich eine Spätlese von der Mosel beschaffen sein, sehr schön.
Die Stachelbeere finde ich jetzt nicht mehr, die Zitrusfrucht hat sich mehr in Richtung reifer Orange (Saft und Schale) verschoben, was ich als lagentypisch ansehe. Alles passt, viel schöner kann für mich eine restsüße Spätlese von der Mosel nicht sein. Wird noch lange leben.

Gruß
Ulli
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UlliB
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Re: Reinhold Haart

Beitrag von UlliB »

[Piesporter] Goldtröpfchen Spätlese 2023 -25-24 (Reinhold Haart) 8,0%Vol. Die Aromatik und Struktur sehr nahe verwandt mit dem 20er, auch hier in Richtung Orange und Mandarine, aber momentan weniger intensiv und auch etwas "schmaler", vermutlich zu jung. Zur Wiedervorlage in zwei bis drei Jahren.

Gruß
Ulli
Bernd Schulz
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Re: Reinhold Haart

Beitrag von Bernd Schulz »

Die ollen Klamotten wirken ja mittlerweile auf mich oft nicht mehr ganz so faszinierend, aber diese Spätlese aus 2002 bietet doch ein eindrucksvolles Altweinerlebnis:

Bild

Auch wenn der Wein natürlich nicht wie ein 2024er wirkt, fehlt (für mich) jedwede Andeutung von unangenehmen Altersnoten. Der anfänglich sicher arg vordergründige Restzucker hat sich wunderbar harmonisiert, Frucht ist immer noch in einer angenehm transformierten Art vorhanden, und alles in allem wird hier ziemlich genau das geboten, was man von einer hervorragenden Moselspätlese nach über zwanzig Jahren erwarten kann. Ich habe noch zwei weitere Flaschen davon im Keller, wobei ich diese sicher keine fünf Jahre mehr liegen lassen werde.

Herzliche Grüße

Bernd
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