...der "Nullansatz" ist im Kraftwerksbereich für biogene Brennstoffe bzw. den biogenen Anteil darin durchaus üblich...
Naturkork vs. Schraubverschluss
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Carsten, ich weiß ja nicht, wie es sich bei dir verhält, aber ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit einem Berggorilla, während ich im Umgang mit Naturkorken oft genug auf Probleme gestoßen bin. Gleichwohl plädiere ich nicht nur für den Schutz der Menschenaffen, sondern auf für den Fortbestand der Korkeichenwälder, denn Naturkork eignet sich hervorragend als Material, um die Verbindungszapfen der einzelnen Teile meines Instruments zu ummanteln. Sehr bewährt hat er sich auch als Bindeglied zwischen den Metallhülsen meiner Rohre und dem Oberstück meiner Tröte; alle Versuche, ihn durch Kunststoffringe zu ersetzen, konnten bislang nicht zu positiven Ergebnissen führen. Zudem finde ich Naturkork prima als Bodenbelag und als Rohstoff für Pinwände; nur als Verschluss für Weinflaschen hat er sich als ausgesprochen suboptimal erwiesen.
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Vor ein paar Wochen standen von Keller drei Flaschen Hubacker GG auf dem Tisch: 2011, 2012 und 2013. Alle drei wurden im gleichen Weinklimaschrank gelagert. Füllstände alle exzellent. Geschmacklich toppte der 2011er alles. Grandioser Wein, nur sehr wenige Altersnoten, noch helle Farbe. Sehr komplex. 2012 war deutlich dunkler, deutlich gealtert, sehr viele Reifenoten. Immerhin auch noch ein sehr guter Wein. Ähnlich der 2013. Nicht ganz so dunkel und reif wie der 2012er, aber deutlich reifer als der 2011er. Machte auch noch Spaß, war aber halt nicht so groß, wie der 2011er. Vielleicht ist der 2011er ja doch ein Kometenjahrgang. Aber nun zum Kork: 2012er und 2013er: Kork, wie frisch aus der Fabrik. Der Korken vom 2011er war schon durchgesifft. Er kam noch am Stück raus, aber lange wäre das nicht mehr gut gegangen. Ist halt ein bescheidenes Lottospiel…
- Gerald
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Ich kann mich noch an die Antwort eines seinerzeitigen Geschäftsführers eines größeren Weinbaubetriebs zu dem Thema erinnern (der im übrigen auch aufgrund seiner undiplomatischen Aussagen bald seines Amtes enthoben wurde
). Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber es war so etwas in der Art wie:
"Wer viel Geld für einen Spitzenwein ausgeben kann (der natürlich mit NK verschlossen ist, Anm.), der kann es sich auch leisten, wenn die eine oder andere Flasche korkt" ...
Grüße
Gerald

"Wer viel Geld für einen Spitzenwein ausgeben kann (der natürlich mit NK verschlossen ist, Anm.), der kann es sich auch leisten, wenn die eine oder andere Flasche korkt" ...
Grüße
Gerald
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Streben nach Distinktionsgewinn für fortgeschrittene Reiche: Ach mein „DRC/G-Max/PGC/you name it“ hatte leider Kork, aber ich hatte ja zum Glück noch ein paar davon im Keller und die Zweitflasche war grandios… 

Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
müsste ich mich heute für alle zukünftigen Flaschen zwischen Schrauber oder Naturkorken entscheiden, würde ich ohne viel Überlegung Schrauber nehmen, obwohl ich lange keine Geschmacksprobleme mit Korken hatte. Aus Gründen der Handhabung (in letzter Zeit sind mir auswärts einige Korkenzieher kaputtgegangen) und besseren Haltbarkeit der Weine erleichtert der Schrauber das Leben. Es gäbe aber auch Skrupel, über die ich mich hinwegsetzen müsste: Die nach wie vor für mich ungeklärte, womöglich deutlich verlängerte Reifezeit mancher Weine unterm Schrauber, bzw. die Sorge, ein bestimmtes Reifungsverhalten nicht mehr zu erleben. So (eventuell, denn was weiß ich) mehr Variabilität bei NK-Konterflaschen, was die geschmacklichen Spielarten - ob besser, schlechter oder anders - erhöhen könnte. Durchaus auch das Lotto mit der vielleicht irrationalen Vorstellung, der eigenwillige Korken könnte Besseres zustande bringen als ein Verschluss, der die Reifung mehr festlegt. Der Korken ermöglicht sozusagen mehr Versuche, Irrtümer und unplanbare Erfolge. Dass er irren kann, wäre ein Qualitätsmerkmal wie der Kratzer auf der Vinyl-Schallplatte.jxs hat geschrieben: ↑Mi 27. Aug 2025, 10:35 Vor ein paar Wochen standen von Keller drei Flaschen Hubacker GG auf dem Tisch: 2011, 2012 und 2013. Alle drei wurden im gleichen Weinklimaschrank gelagert. Füllstände alle exzellent. Geschmacklich toppte der 2011er alles. Grandioser Wein, nur sehr wenige Altersnoten, noch helle Farbe. Sehr komplex. 2012 war deutlich dunkler, deutlich gealtert, sehr viele Reifenoten. Immerhin auch noch ein sehr guter Wein. Ähnlich der 2013. Nicht ganz so dunkel und reif wie der 2012er, aber deutlich reifer als der 2011er. Machte auch noch Spaß, war aber halt nicht so groß, wie der 2011er. Vielleicht ist der 2011er ja doch ein Kometenjahrgang. Aber nun zum Kork: 2012er und 2013er: Kork, wie frisch aus der Fabrik. Der Korken vom 2011er war schon durchgesifft. Er kam noch am Stück raus, aber lange wäre das nicht mehr gut gegangen. Ist halt ein bescheidenes Lottospiel…
Gruß, Kle
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Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
...so rein jahrgangsmäßig hätte ich erwartet, daß 2011 am weitesten fortgeschrittenen (wärmstes Jahr) und der 13er am frischesten ist (kühlstes Jahr). Aber bei Einzelflaschen mit Kork sind Rückschlüsse auf die Gründe halt sehr schwierig...
Viele Grüße
Erich
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