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Kalifornien

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Panamera

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Re: Kalifornien

BeitragMo 30. Apr 2018, 12:08

P-No hat geschrieben:Sofern Du den Chardonnay (Santa Cruz Mountains) von Kutch noch nicht kennst, solltest Du den auch einmal probieren- fand ich noch außergewöhnlicher für einen Cali Chardonnay als es die Pinots schon sind :) .

Danke für den Tipp - habe ich definitiv auf meinem Einkaufszettel stehen! ;)

Wo wir gerade bei Chardonnay sind: ich hatte neulich eine kleine Selektion aus Santa Barbara im Glas und hatte sehr viel Spass an den Weinen. Da war überhaupt nichts extrem buttrig und fett, sondern frisch und balanciert.

Mehr dazu hier: https://vvwine.ch/2018/04/cool-climate- ... st-trumpf/

Viele Grüsse
Marcio
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P-No

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Re: Kalifornien

BeitragMo 30. Apr 2018, 17:50

Schöner Probenbericht und sehr schöne Cali Chards - Au Bon Climat liebe ich und kaufe sowohl die Pinots als auch die Chardonnays schon seit Jahre. Die können (und sollten) übrigens sehr gut reifen. Der 15er Sanford & Benedict Chardonnay hab ich auch im Keller, werde den aber noch etwas liegen lassen.
Sandhi kenne ich auch - allerdings nur die „einfacheren“ Chardonnays - der geht schon sehr stark in die frische Richtung (hat mich fast an einen Chablis erinnert).
Chanin kenne ich noch nicht. Er hat wohl lange Zeit bei Jim Clendenen (Au Bon Climat) gearbeitet- Deine Beschreibung klingt auf jeden Fall sehr spannend, ebenso die von dem Hilt Chardonnay. Die beiden stehen jetzt auch auf meiner Liste :)
VG Patrik
PS: Der 14er Chardonnay Santa Cruz Mountains von Kutch ist wohl nicht mehr so leicht erhältlich (zumindest kenne ich keine Quelle) dafür wird bei der Weinhalle in den nächsten Wochen der 15er (oder 16er) Sonoma Coast von Kutch erhältlich sein. Den hab ich auf der Hausmesse probiert, Jamie Kutch hatte eins, zwei Flasdchen davon mitgebracht. Super schöner Chardonnay, steht dem Santa Cruz Mountains in nichts nach :)
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Panamera

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Re: Kalifornien

BeitragDo 3. Mai 2018, 09:56

Interessanterweise war der Au Bon Climat der "molligste" dieser Runde und dennoch hatte er eine kühle Art. Die einfacheren Sachen von Sandhi sind sehr straight und säurebetont, die haben glaub manchmal nur 12-12,5% Vol. Der "Rita's Crown" zumindest hatte mehr power, war dennoch sehr elegant und fein.

The Hilt hat mich absolut überrascht und war von der Aromatik her der reduktivste von allen. Der hatte am meisten Zitrone/Limette, kalter Rauch, der Alkohol kam keinen Moment lang durch, toller Wein! Also unbedingt mal probieren ;)

Den Kutch-Chardonnay gibt es mittlerweile auch in der Schweiz zu kaufen. Ich werde mir mal eine Flaschen holen!

Viele Grüsse
Marcio
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Moulis

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Re: USA

BeitragMo 27. Aug 2018, 13:03

Moulis hat geschrieben:Mondavi Napa Valley Cabernet Sauvignon 1983
Für 15 € als Restposten erstanden.
Nach dem guten 81er und 85er hatte ich schon ein gutes Gefühl.
Dieser 83er läßt beide weit hinter sich. Schmeckt wie ein 95er Medoc.
dunkle Farbe ohne Wasserrand. Beerenfrüchte in der Nase und am Gaumen. Kein Blockbuster, sehr fein geschliffen.
Sehr sehr gut.


Am Wochenende nochmal eine Flasche geöffnet.
Es handelt sich übrigens um den Reserve.
Noch besser?
Der Wein ist eine Suche wert!
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stollinger

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Re: Kalifornien

BeitragSa 10. Nov 2018, 13:26

Hallo,

gestern gab es den Sonoma County Red Wine - Decoy 2014. Wahrscheinlich trifft der Wein recht gut Attribute wie crowd pleaser und internationaler Stil.

Bild

Hat so ein bisschen was von Missionarstellung mit Licht aus. Ist gar nicht so wenig unterhaltsam wie es klingt.
Wenn es diese Sorte von Weinen morgen nicht mehr gibt, wird aber auch niemand wirklich etwas vermissen.

Grüße, Josef
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Michi

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Re: Kalifornien

BeitragMi 14. Nov 2018, 13:24

Gestern aufgemacht, den Bogle, Chardonnay von 2017. Pop&pour, beim ersten reinriechen nur Holz. Auch mit 1-2h Luft wurde der Eindruck nicht besser. Ob das in ein paar Jahren besser wird ist für mich fraglich da man ausser Holz nichts schmeckt. Erinnert vom Bukett her schon leicht an einen Whiskey.

Hatte einen üppigen neue Welt Stil erwartet aber das ist mir definitiv zu viel des Guten. War für mich nicht trinkbar. Die andere Flasche die ich noch habe bleibt erstmal liegen.
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Jochen R.

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Re: Kalifornien

BeitragMi 14. Nov 2018, 15:23

Michi hat geschrieben:Gestern aufgemacht, den Bogle, Chardonnay von 2017. Pop&pour, beim ersten reinriechen nur Holz. Auch mit 1-2h Luft wurde der Eindruck nicht besser. Ob das in ein paar Jahren besser wird ist für mich fraglich da man ausser Holz nichts schmeckt. Erinnert vom Bukett her schon leicht an einen Whiskey.

Hatte einen üppigen neue Welt Stil erwartet aber das ist mir definitiv zu viel des Guten. War für mich nicht trinkbar. Die andere Flasche die ich noch habe bleibt erstmal liegen.

Ja wird es, aber nenn mal einen kal. Chardonnay, wo das
jung nicht so ist.
2009/10/11 sind aktuell klasse. Mind. 3-4 Jahre liegen lassen.

Viele Grüße,
Jochen
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Michi

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Re: Kalifornien

BeitragMi 14. Nov 2018, 15:39

ok Danke für die Info. War mein erster Chardonnay aus der Ecke...

Edit: Nicht 2017 sondern der 2016er wars
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glauer

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Re: Kalifornien

BeitragDo 15. Nov 2018, 15:54

Michi hat geschrieben:Gestern aufgemacht, den Bogle, Chardonnay von 2017. Pop&pour, beim ersten reinriechen nur Holz. Auch mit 1-2h Luft wurde der Eindruck nicht besser. Ob das in ein paar Jahren besser wird ist für mich fraglich da man ausser Holz nichts schmeckt. Erinnert vom Bukett her schon leicht an einen Whiskey.

Hatte einen üppigen neue Welt Stil erwartet aber das ist mir definitiv zu viel des Guten. War für mich nicht trinkbar. Die andere Flasche die ich noch habe bleibt erstmal liegen.


War das der ganz einfache Bogle? Ohne Reserve oder Lage etc? Das ist ein einfacher Markenwein der selbst in den Staaten meist unter 10$ kostet (entspricht im teuren US Preisgefüge einem Aldi Wein für maximal 5 (eher 3 bis 4) Euro). Ganz sicher nicht das schlimmste in der Kategorie, aber von Reife sollte man da nicht viel erwarten. Der ist was er ist (oder wie jemand auf cellartracker kommentierte: Would you like some Chardonnay with your oak?)
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Jochen R.

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Re: Kalifornien

BeitragDo 15. Nov 2018, 16:13

glauer hat geschrieben:War das der ganz einfache Bogle? Ohne Reserve oder Lage etc? Das ist ein einfacher Markenwein der selbst in den Staaten meist unter 10$ kostet (entspricht im teuren US Preisgefüge einem Aldi Wein für maximal 5 (eher 3 bis 4) Euro). Ganz sicher nicht das schlimmste in der Kategorie, aber von Reife sollte man da nicht viel erwarten. Der ist was er ist (oder wie jemand auf cellartracker kommentierte: Would you like some Chardonnay with your oak?)

Hattest du den Wein schon mal im Glas?
Über manche Kommentare muss man sich schon wundern ...

Viele Grüße,
Jochen
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