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Pinot weit weg

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P-No

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Re: Pinot weit weg

BeitragFr 2. Jun 2017, 15:59

Ja stimmt - waren ganz jung (hab den Maresh und Momtazi direkt nach Ankunft bei dem Münchner Importeur erworben) überhaupt nicht mein Ding - ein paar Jahre später fand ich den Momtazi dann schon etwas "schöner".
Unbestritten sind das sehr "natürliche" Weine und von der Struktur ziemlich filigran (eher selten für Pinot aus Oregon) - grundsätzlich trifft das meinen Geschmack (ich liebe z.B. die Weine von Jean-Marie Fourrier) aber die Wein von Kelley Fox fand ich nicht so geglückt - irgendwie "dünn und bitter".
Mal sehn, hab noch 3 bis 4 Versuche, die ich dann bald angehen werde ;) und Deinen Block verfolge ich weiterhin sehr gerne :)
VG Patrik
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Oh Dae-Su

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Re: Pinot weit weg

BeitragFr 21. Jul 2017, 09:37

Hallo zusammen,

heute hab ich mal wieder einen "Pinot weit weg" aus New York. Ich muss zugeben, dass es bisher mein bester Pinot aus diesem Staat war. Doch heissen muss das nicht viel ... ;)

Chateau LaFayette Reneau Pinot Noir 2013, Finger Lakes New York

http://wine-zeit.blogspot.de/2017/07/ch ... -noir.html

...

Farblich präsentierte sich dieser Pinot etwas lustlos. Ein etwas fahl wirkendes zur Dunkelheit neigendes Rubinrot zeigte sich in meinem Glas. In der Nase zeigten sich viele fruchtdominierte Dürft: Blutoarange (inkl. Abrieb), helle zur leichten Kitschigkeit tendierende Kirschen, ebenfalls selbig wahrgenommene Erdbeeren, Salatgurke, etwas Heu und Bohnenkraut. Er wirkte zwar schlank, aber nicht sonderlich kühl auf mich. Am zweiten Tag legte sich glücklicherweise das etwas penetrant wirkende Fruchtpotpurri. Damit verbunden wirkte die Frucht auch nicht mehr so wärmlich. Am Gaumen zeigte sich seine süße Fruchtigkeit von Beginn an. Was für eine Überraschung ;) . In der Nase wirkte er dennoch einiges wärmer als auf der Zunge. Die eigentlichen Aromen zeigten sich deckungsgleich mit der Nase. Die sehr schüchtern wirkenden kräuterigen Anklänge konnte man fast vernachlässigen. Das Karamell-Toffee leider nicht ganz so. Die Säure zeigte sich ganz gut. Was dem Wein wirklich zur Hilfe kam. Das Tannin war mir doch etwa zu verschlafen. Glücklicherweise zeigte sich auch auf der Zunge ebenfalls der Effekt des zweiten Tages. Die mir viel zu starke Süße und Fruchtgetriebenheit verminderte sich schon mehr als nur ein wenig. Sonst währe mein Fazit doch etwas drastischer ausgefallen. Insgesamt handelte es sich bei dem LaFayette Reneau Pinot um ein schlanken, duchaus auch filigran (wenigstens an Tag 2.), einfach gestrickten und sehr fruchtorientieren Pinot Noir. So-lala (o) ... aber nix besonderes.

Etwas mehr zu dem Win findet ihr auf meinem Blog:

http://wine-zeit.blogspot.de/2017/07/ch ... -noir.html

Besten Gruss

Chris
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