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Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

Bergerac und Umgebung, Madiran und die Pyrenäen, Cahors und Umgebung, Toulouse und Umgebung, Gaillac und die kleinen Appellationen um Rodez und Millau
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thvins

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragDi 25. Dez 2012, 14:33

Hallo Jochen,

ich hatte Lady und Château 2005 im Sommer, kann natürlich sein, dass das nur mal ein kurzer Sonnenstrahl war, Château hatte ich auch letztens nochmal aufmachen müssen, da kam er mir auch weniger offen vor als im Sommer.
Beste Grüße

Torsten

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thvins

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragDi 25. Dez 2012, 17:50

Hallo Marc,

muss meinen Post von vorhin korrigieren - gibt nur noch eine Flasche Château Masburel 2003... ;)
Beste Grüße

Torsten

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thvins

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragDo 4. Apr 2013, 23:54

Immer noch eine sichere Bank ist der

Château Masburel; Château Masburel; Côtes de Bergerac; 2002 rot;

unmittelbar an einen eher enttäuschenden 2003er Tour de Pez anschließend getrunken und er hat mich gleich wieder mit Cabernet Sauvignon / Merlot Cuvées versohnt. Da war viel Spaß im Glas - läßt sich noch immer wunderbar trinken, ist ausbalanciert und hat eine Tiefe, bei der sich vieles aus dem Bordelais schon anstrengen muss. Dieser Wein, den ich schon lange kenne, war einer der Initialzündungen für mich, was die Masburel Weine anging.
Und seit Jahren sehe ich ihn auf konstant exzellentem Niveau (einmal sogar noch drüber) - in aller Regel schwankt es zwischen 93 und 94/100 Th. - diesmal war ich wieder eher bei den 94/100 Th. Wie gesagt, das schaffen auch einige deutlich teurere Bordeaux-Weine nicht bei mir.
Beste Grüße

Torsten

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Alas

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSa 1. Jun 2013, 18:56

Hallo!

Ein Rosewein für rustikale Damen und Herren samt ihrem Essen:

Bild

Plaisance2.jpeg


Recht untypisch für einen Rose.

Gruß

Alas
wat den een sien uhl is den annern sien nachtigall
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thvins

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSa 23. Nov 2013, 00:17

Kurze Wasserstandsmeldung zum Bolero 2003 und 2005 von Château Masburel:

Der 2003er zeigt langsam seine Trinkreife, bereits am ersten Tag mit animierender Nase, am Gaumen rund und sehr ausgewogen. Am 2. Tag noch etwas harmonischer und von sehr schönem Trinkfluß. Hat eine gewise Eleganz und macht vom ersten bis zum letzten Glas Spaß, geht aber von der Aromatik nicht in die Vollen. Beide Tage 93/100 Th. Exzellenter Wein.

Der 2005er ist am 1. Tag noch glatter Kindermord, in der Nase noch recht verschlossen, aber am Gaumen geht die Post ab. Druck und Tiefe, aber auch noch eine Tanninmauer. Am 2. Tag trinkbereiter, aber immer noch mit krasser Dichte und Druck. Zugleich mehr Eleganz, eingeschliffeneres Tannin und deutlich trinkbereiter. Am 2. Tag würde ich dafür jede Menge guter Bordeaux stehen lassen. Noch gewaltiges Potential. Derzeit 1. Tag 95+/100, 2. Tag 96/100 Th. Großer Wein.

Genau das Richtige vor und nach Nick Cave in München...
Beste Grüße

Torsten

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Oberpfälzer

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSa 23. Nov 2013, 13:39

Hallo Tosten,

danke für den Status. Wir beide hatten ja schon sehr gute Erfahrungen aus den Jahrgängen 2000 und 2002 gemacht.

Ich habe einiges aus 2005 und 2009 im Keller. Hatte bisher nur Lady Masburel 2005 (die in jüngeren Jahrgängen unter dem Namen Consul Masburel auf dem Markt kam) im Glas und selbst die Lady wollte noch Ruhe haben. Bolero und Chateau Masburel ziehe ich nicht vor 2015 auf und beide werden wohl bis 2025 viel Spass bereiten. Für mich hat Masburel eines der besten PGV überhaupt. Mir ist zumindest noch kein besseres PGV über den Weg gelaufen. Werde im Februar auf der Messe in Strasbourg mal wieder am Stand von Masburel vorbeischauen und spätestens beim nächsten sehr guten Jahrgang ausreichend "zuschlagen".
Servus
Wolfgang
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Jochen R.

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSo 5. Okt 2014, 19:45

Kurze Wasserstandsmeldung zu 2 Jahrgängen Chateau Masburel.

Consul de Masburel 2009:
Aus der Halben. Tief dunkles Weinrot. Nase anfangs eher verhalten, aber extrem fein:
Zedernholz, Tabak, Minze, Vanille, Paprika, Heidelbeeren. Intensität nimmt mit der
Zeit zu. Später auch Kaffee.
Mittlerer Körper, Heidelbeeren und Kirschen, roter Paprika, dezent floral, frische Säure,
lang. (89-)90 P.

Lady (jetzt Consul de) Masburel 2005:
Anfangs Ladung dunkle Früchte, dann Tabak, Paprika, in der mittelkräftigen Nase.
Typisch Cabernet. Später Zedernholz.
Setzt sich so am Gaumen mit schönem Druck & Adstrinenz und viel Paprika fort, merklich
Tannin, langer Abgang. Noch leicht rustikal, schön zum Käse-Speck-Vesper.
Sehr gute 87-88 P., aber noch zu jung!

Viele Grüße,
Jochen
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innauen

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSo 5. Okt 2014, 21:17

Angebermodus an - Danke Jochen, dann weiss ich, dass ich meine 6 l Flasche Consul 2009 noch etwas geschlossen halte - Angebermodus aus.

Wieviele Jahre gibst Du dem 2009er?

Grüße,

wolf
„Es war viel mehr.“

Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
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Jochen R.

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSo 5. Okt 2014, 22:06

Hallo Wolf,
ich mache meine nächste Magnum vielleicht in 7-8 Jahren auf und werde berichten.
Sorry, keine Ahnung was bei deinem 6 l-Fläschchen bei guter Lagerung geht...

Viele Grüße,
Jochen
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thvins

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Re: Die Appellationen des Bergeracois und die Côtes de Duras

BeitragSo 14. Feb 2016, 15:39

Sehr positiv überrascht war ich gestern mit einem 2009er Rouge er Domaine Amblard (Côtes de Duras).

Die Cuvée im Bordeaux - Stil für sehr kleines Geld war überaus gut zu trinken, hatte sich gegenüber früher getrunkenen Flaschen noch mal deutlich verbessert. Fleischige feste Frucht und recht nobel in der Aromatik. Dabei ein sehr typicher Bordeaux-Blend, auch ein paar erdige Noten, etwas Biß aber vor allem eine schöne Ausgewogenheit. Da hab ich einiges aus dem Medoc zum 3 bi 4 fachen Preis getrunken, welches sich schwer tut, hier mit zu halten. Phantastisch - den Winzer trifft man auf den Salons, auch in Straßbourg sollte er sein - ich hab ihn einst in Lille entdeckt. Die Weine werden sogar von der Winzersfamilie selbst in Deutschland ausgeliefert. In Guten Jahrgängen sollte man die Roten ruhig weg legen, wie sich jetzt mit dem 2009er zeigt, der für mich jetzt inzwischen ein exzellenter Wein ist.
Beste Grüße

Torsten

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