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Jurancon, Bearn und Baskenland

Bergerac und Umgebung, Madiran und die Pyrenäen, Cahors und Umgebung, Toulouse und Umgebung, Gaillac und die kleinen Appellationen um Rodez und Millau
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susa

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Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMo 14. Feb 2011, 08:37

Unsere Weißweinüberraschung vom Wochenende

2008 Sève d'Automne, Jurançon sec
Domaine Cauhapé


eigentlich wollte ich ihn ja wieder zurück schicken. Das ist mir nicht zum ersten Mal passiert, dass ich die kleine Formatsbezeichnung bei Lobenberg überlesen hab und mir dachte "oooch für DEN Preis kannste mal ja probieren" und dann kamen halbe Flaschen :shock: . Aber nun waren die Flaschen einmal im Keller und ich hab noch schnell den Grenache gefragt, ob ich sie vielleicht doch besser behalten soll, der riet mir zu und er hat wohl geraten ;).

Der Wein verströmte einen absolut intensiven Duft nach exotischen Früchten, Blüten, Honigmelone, am Gaumen straff und klar, frische Säure, Frucht, Mineral, ein wenig Brioche, ein wunderbar klarer langer Abgang.

Jetzt überleg ich, ob ich nicht noch ein paar Flaschen nachkaufen soll, leider hat Lobenberg von dem keine ganzen Flaschen.

lieben Gruß
susa
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thvins

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMo 14. Feb 2011, 12:35

Hallo Susa,

ich habe dich jetzt mal mit dem Wein ganz sanft dahin geschoben, wo du damit hingehörst nämlich in die Nähe des wunderschönen Ossau-Tal bei Pau am Pyrenäenrand. Um von hier ins Roussillon zu kommen, brauchen die Radler der Tour de France schon zwei, drei Tage...

Das Jurancon macht wunderbare Weiße, sowohl trocken, als auch edelsüß, die zu probieren es fast immer lohnt. Leider wird in Deutschland kaum etwas davon angeboten. Der trockene kann auch einige Jahre reifen (der edelsüße muss dies sogar) - probier den Sec dann auch mal zum Spargel. Und wenn es ihn nur in halben Flaschen gibt, dann mußt du halt mehr als nur eine öffnen...

Die verwendeten Rebsorten Petit und Gros Manseng und Corbu findet man noch im benachbarten Madiran (dort als AOC Pacherenc du Vic Bilh) und ansonsten sehr selten, es sind für die Gegend im Prinzip die autochthonen Rebsorten.

Eine Gegend, die zu entdecken sich lohnt.

Die Roten und Rosé-Weine der Gegend laufen unter der Bezeichnung Bearn und sind eigentlich nur regional bedeutsam, ich gliedere das mal hier an, falls mal jemand zu einem Wein von dort was sagen möchte. Ich hatte schon akzeptable Rosé Weine von dort im Glas.

Auch die AOC Irouléguy des französischen Baskenlandes kann gern hier mit unterschlüpfen, denn auch hier sollten kaum so viele Weine vorgestellt werden, dass ein Extra Thread Sinn macht.
Beste Grüße

Torsten

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susa

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Re: Jurancon und Bearn

BeitragMo 14. Feb 2011, 12:50

:oops: :oops: ich hab mich von der Kategorisierung des Weinhändlers mV leiten lassen, erst legt er mich mit der Flaschengröße rein und dann das ;)

Laut Winzer ist die Rebsorte hier allerdings nur Gros Manseng.

danke für's Schieben
susa
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thvins

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Re: Jurancon und Bearn

BeitragMo 14. Feb 2011, 13:03

Na macht nix Susa, beide Regionen sind auch eine Reise wert und an den Pyrenäen liegen ja auch beide... Nur bist du im Jurancon schon deutlich näher am Atlantik (gar nicht mehr weit weg vom Baskenland), während das zu Katalonien gehörende Roussillon am Mittelmeer beginnt und fast wie ein Dreieck dann auf Richtung Andorra zuläuft und oben in der Cerdagne endet, die Weinberge aber unten im Roussillon eher in Mittelmeernähe sind.

In diesem Sinne - gern geschoben... ;)

Gros Manseng ist wohl auch die häufigste der drei zugelassenen Traubensorten, Petit Manseng fast nur in den Süßen und Courbu inzwischen insgesamt sehr selten zu finden.
Beste Grüße

Torsten

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ChezMatze

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Re: Jurancon und Bearn

BeitragDi 15. Feb 2011, 22:30

Darf ich hier mit einem baskischen Wein anschließen? Ich fürchte, für einen eigenen Thread reicht's nicht, und Béarn ist ja auch fast schon Baskenland...

Domaine Arretxea Hegoxuri 2008, weiß, etwa 23 € im deutschen Fachhandel.

Appellation Irouleguy, 60% Gros Manseng, 35% Petit Manseng, 5% Petit Courbu. Das ist mal ein Weißwein! Zunächst knackig, von deutlicher Säurefrucht getragen, frisch, Apfel, Zitrone. Dazu Kräuternoten, Heublumen, auch Quitte, sehr vielschichtig. Dann kommt eine Cremigkeit ins Spiel, eine Substanz, die man im Französischen gern mit "gras" (also nicht "Gras, sondern "Fett") übersetzt. Passt sozusagen in die Südwestküche. Mit zunehmender Öffnung wird deutlich, dass Substanz und Frische immer mehr zueinander finden und - nach meinem Dafürhalten - in zehn Jahren einen der ganz großen trockenen Weißweincharaktere formen werden. Ungeduldige werden so lange nicht warten wollen.

Das würde viele Punkte von mir geben, wenn ich mich zu einer Punktewertung allgemein durchringen könnte. Ich habe ihm mal 17+ MP gegeben. Bin begeistert!

Viele Grüße, Matze
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thvins

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Notiz vom 19.06.2010 - Privilège d´ Automne 1999

BeitragDi 22. Feb 2011, 14:10

Hallo Matze, natürlich darfst du, ich ergänze das Baskenland dann noch im Threadtitel...

Hier noch eine Notiz aus meinem Verkostungsnotizenarchiv zu einem letztjährig getrunkenen süße Jurancon:

19.06.2010

Hallo allerseits,

in den letzten zwei Tagen gab es mal wieder etwas schön süßes, welches Urlaubserinnerungen bzw. Reisesehnsucht weckt...

Cave des Producteurs de Jurancon; Privilège d´ Automne - Vendanges Tardives; Jurancon; 1999 weiß-süß;

die Genossenschaft von Gan - auf dem Weg von Pau ins Ossau Tal der Pyrenäen gehört zweifelsohne seit langem zu den Guten... guten Genossenschaften Frankreichs, die sich mehr der Qualität als dem Massenprodukt verschrieben haben. Im Ort Gan muß man zwangsläufig am Laden der Cooperative mit der Einladung zur Degustation Gratuite vorbei - besser, man hält an, wie ich es bereits desöfteren tat, wenn ich dort lang kam. Neben einfachen Roten, weißen und Rosé´s aus dem Bearn (letzterer kann echt interessant sein) gibt es natürlich die Jurancon Spielarten in trocken (Spargel und Forelle - seid bereit!) und süß.
Die 1999er Spätlese ist ein letztes Urlaubsmitbringsel von 2004, als ich letztmalig dort stoppte, bevor es auf den Balaitous und den Midi d´ Ossau ging.

Inzwischen zeigt er seine goldigste Farbenseite und macht an der Nase immer weiter auf mit Mirabellen, hellen Eierpflaumen, getrockneten Aprikosen, Rosinen und jeder Menge Honig. Zu dieser enorm süßen Nase stellt er dem Gaumen eine nach wie vor lebendige zitronige Säure an die Seite, die die Süße puffert und für Frische und Komplexität sorgt. Exzellente 93/100 Th. Lediglich die mir fehlende "lange Länge" verhindert, dass er zu den Großen aufsteigt.

Aber er mahnt mich, dort mal wieder zu üblichen Öffnungszeiten entlang zu fahren und dann natürlich auch zu halten.
Beste Grüße

Torsten

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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 20. Jul 2011, 08:40

Hallo zusammen,

wir fahren demnächst ins Baskenland und vielleicht auch ein paar Tage in die Pyrenäen (u.U. in die Nähe von Jurancon). Über ein paar ganz heiße Tipps würde ich mich freuen (französisches und spanisches Baskenland):

1. Welche Weine und Winzer muss man unbedingt probiert haben?

Gibt es irgendwelche Txakoli, die aus der Reihe fallen? Von irgendwelchen Freak-Winzern, die was ganz Verrücktes oder besonders Gutes draus machen wollen?
Das Gleiche für Irouleguy? Nach Arretxea werde ich jedenfalls mal Ausschau halten. Gibt es daneben noch andere Weine, die es zu probieren lohnt?
Was muss man aus Jurancon probiert haben? Es gibt da z.B. diesen sündhaft teuren Petit Manseng von Didier Daguneau und Guy Potrat. Ist der ein solches "once in a lifetime" Erlebnis, dass sich die auf dem Papier völlig absurd hohe Investition lohnt?
Was gibt es gutes aus der AOC Bearn?

2. Wo kann man gut essen oder trinken?

Welche Pintxo Bars sind empfehlenswert?
War hier schon mal jemand im Restaurant Rekondo in San Sebastian? Die müssen eine schier unglaubliche Weinkarte haben (150.000 Flaschen im Keller).
War schon irgendjemand in dem Restaurant Etxebarri in Atxondo (http://www.asadoretxebarri.com/)? Lohnt der weite Umweg?
Gibt es besondere Restaurant-Empfehlungen auf der französischen Seite? Das kann auch gerne in der hintersten Provinz sein? Je einfacher desto besser.
Gibt es irgendwelche ultrafiesen uralten Spezialitäten, die außer den Omas und Opas niemand mehr essen will?

3. Wo lohnt es sonst noch hinzufahren?

Gute Wanderungen in den Pyrenäen?
Lohnt ein Ausflug nach Haro? Ich würde mir so gerne mal die Bodega Lopez de Heredia und das Gebäude von Zaha Hadid anschauen. Aber ich muss meiner besseren Hälfte wohl noch etwas mehr bieten als nur einen Weingutsbesuch, sonst krieg ich sie nicht überredet (auch nicht mit moderner Architektur) ;).

Tausend Dank! Zahlreiche Tipps "zahle" ich zurück durch einen Bericht im Nachgang :D.
Beste Grüße, Stephan
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Gudi

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 20. Jul 2011, 09:59

Leider war ich noch nie dort...

Obschon Jurançon ja für die Süssweine berühmt ist (oder war), kenne und liebe ich inbesondere die Jurançon sec von der Domaine Cauhapé. Intensive Weissweine mit frischer Säure, weisse Blüten, exotische Früchte, Honignoten (obschon knochentrocken), wunderbar langer Abgang. Sehr charakteristisch und eignständig.
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thvins

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 20. Jul 2011, 10:17

Hallo Stephan,

ich kann nur zum Pyrenäen Teil ein wenig beitragen.

Unterhalb von Larrau: Gorges de Holcarté: Parken am Gasthaus am Eingang zur Schlucht bzw. dem Wanderparkplatz in der Nähe. Die Wanderung bis zur gigantischen Brücke, die die Schlucht überspannt, ist gratis und recht leicht, obwohl es immer gemächlich ansteigt. Tolle Ausblicke in die Schluchten. Je nach Tempo und Witterung 2 bis 3 Stunden bis zur Brücke und zurück.

Die Gaststätte dort ist korrekt (sozusagen baskische Hausmannskost), das Personal freundlich.

Vor Ste. Engrâce: Gorges de Kakouetta Die Wanderung durch die Schlucht kostet 4 oder 6 € pro Person, aber das Geld ist dennoch gut angelegt, die Schlucht lohnt sehr - leichter Weg, zumeist unten in der zum Teil engen Schlucht entlang. Stirnlampen und Ersatzbatterien mitnehmen, dann kann man in die Höhle ganz am Schluchtende rein. Dort wo "Fin de la Visite" steht, fängt der Spaß erst an, ein Loch zwischen zwei Riesenstalagmiten verrät den Eingang. Ich hatte dummerweise keine Ersatzbatterien mit und mich nicht zu tief reingetraut. Ab und an mußte ich mich mal Bücken und "dünn machen", krauchen oder Quetschen musste ich mich nicht, es gibt wunderbare unverbaute Höhlenräume zu entdecken.

Die Gaststätte wo man auch den Eintritt zahlt, sah nicht sonderlich einladend aus - Typ Touristenfrittenbude...

Arette - nettes Städtchen mit empfehlenswertem Fleischer, wenn ihr euch selbst was machen wollt.

Sarrance hübsches Dorf mit netter Kirche und eigenartigem Kreuzgang

Gan - Shop der Genossenschaft der Jurancon Winzer - für eine Genossenschaft sehr hoher Qualitätsstandard, besseren Bearn findet man auch kaum als dort - ist eh nicht der Wein, nach dem man übermäßig suchen muß - eher ein Alltagswein. Bei den Süßen jurancon´s mal die alten Exemplare probieren - mitnehmen und noch weitere 5 bis 20 Jahre weglegen. Lohnt! Ist zu normalen französischen Geschäftszeiten immer offen.

Meist hat mir das gereicht und die Berge entsprechend laut gerufen, so dass ich nicht weiter groß auf Winzersuche gegangen bin.

Arudy und Izeste - hübsche Orte mit entsprechend Flair, Ausgangspunkt für kleine Wanderungen und Klettergebiet.

Laruns ca. am Ortseingang von Arudy kommend rechtsseitig, etwas zurückgesetzt von der Straße ist einer der besten privaten Käsereien. Klingeln, kosten, kaufen... Die Käse sind eigentlich alle zu empfehlen und es gibt regelmäßig Auszeichnungen.

Gibt auch jede Menge Käseanbieter im Ossau-Tal (das Fremdenverkehrsamt hat Infomaterial dazu) in der Umgebung von Laruns und bis hoch zur spanischen Grenze, mehrere lohnen davon sehr, auch schon weit oben im Tal direkt beim Schäfer...

noch Laruns - vor der Brücke parken und zum Via Cable (nur mit Klettersteigausrüstung und evtl. mit 60 m Seil,wenn ihr den schwereren Aufstieg machen wollt (Seil wird dann für ein Mal Abseilen gebraucht) - der leichte Weg ist eigentlich eine Querung, aber mit gut Luft unterm Hintern, an der Gabelung nicht den Ansteigenden Weg nehmen, dieser wird deutlich schwerer und führt zu besagter Abseile! - Infos und Topo für Laruns und Arudy bei der Tourininfo in Laruns, dort auch detaillierte und verläßliche Wetterauskünfte fürs Gebirge.

Pic de Midi d´Ossau

oben an der Straße kurz vor der Grenze parken, bequemer aber auch deutlich ansteigender breiter Weg zur Pombie - Hütte (ca. 2 Stunden), dann dort noch bissel an den Berg oder einfach nur die Landschaft am Bergsee genießen. Hoch kommt man nur mit Klettererfahrungen bis zum 3. 4. Grad, mehrere Kletter- und Abseilstellen (50m Seil würde aber reichen für den Alten Weg). Dazu auf der Hütte (einfache Berghütte mit Massenlager, etwa Jugendherbergspreise) übernachten oder kostenlos in der Umgebung der Hütte zelten. Dann ist ausreichend Zeit. Ich hab´s auch schon an einem Tag komplett gemacht, da muss man aber möglichst kurz vorm Hellwerden am Parkplatz starten, darf nicht viele Pausen machen und ist am späten Nachmittag/ frühen Abend erst wieder unten.

Topo könnte ich dir kopieren und mailen, wenn ihr hoch wollt (Text französisch).

Col de Pourtalet Grenze zu Spanien, auf Spanischer Seite ein Retortenort zum Einkaufen - besteht nur aus Supermärkten und Gaststätten. Man sitzt dort sehr schön nach dem Wandern oder einfach so zum Relaxen, spanische zivile Preise. Zum Mitnehmen: Gutes preiswertes Steingutgeschirr (Steinguttöpfe und Auflaufformen verschiedenster Größe und Form - sehr günstig und beste Qualität), zum Wandern - einfache Weine aus den Fässern zu Literpreisen - die besten Roten sind immer mal ganz gut als Kräftigungtrunk zu Preisen für um 2 € / l. Noch besser ist der Rancio als Spezialität (was nur noch die Opas und die Freaks trinken!). Bei den verschiedenen Anbietern durchprobieren und bei Gefallen abfüllen lassen. Man füllt selbst 0,5 l Plastikwasserflashen dort auf, es muss kein 5 l Kanister sein. Mitunter geniales Zeug zu entdecken. Muss aber innerhalb der nächsten Tage verbraucht werden, nichts zum Mit nach Hause nehmen.

Brauchts du Tipps für noch extremere und längere Bergtouren, dann kann ich bei Bedarf noch mit Tipps zum Balaitous und zu den Picos de Infierno dienen - falls es mal 3000er sein sollen. oder wenn ihr noch tiefer rein wollt in die Pyrenäen - Vignemale und Gavarnie Gebiet + Monte Perdido und Co.

Und zum Schluß:

Asson: Jardin Exotique - Zoo mit teilweise begehbaren Gehegen. Manche (ungefährlichen) Tiere kommen da ganz schön nah an dich ran... Eine wirklich zu empfehlende Anlage in wunderschöner Lage und mit Erlebniswert.

Soviel meinerseits dazu.
Beste Grüße

Torsten

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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 20. Jul 2011, 13:23

Gudi hat geschrieben:Obschon Jurançon ja für die Süssweine berühmt ist (oder war), kenne und liebe ich inbesondere die Jurançon sec von der Domaine Cauhapé. Intensive Weissweine mit frischer Säure, weisse Blüten, exotische Früchte, Honignoten (obschon knochentrocken), wunderbar langer Abgang. Sehr charakteristisch und eignständig.

Hallo Gudi,

der Name ist notiert.

Hallo Torsten,

danke für die Tipps. Das schaue ich mir alles mal in Ruhe an.

Kennt jemand die Jurancon der Domaine de Souche (Yvonne Hégoburu)? Die Dame hatte einen kurzen Auftritt in dem Film Mondovino.
Beste Grüße, Stephan
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