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Tierra de Castilla

Castilla y Leon, La Mancha, Extremadura u.a.
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Dionisos

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Tierra de Castilla

BeitragMi 2. Feb 2011, 20:17

Die Tage im Glas gehabt: Ercavio Roble Tempranillo 2003 von Mas Que Vinos - ein Flying Winemaker Projekt - aus Kastilien.

Im Glas dichter, dunkler cassisfarbener Extrakt mit violetten Reflexen am Rand. Schönes verführerisches Bouquet von Heidelbeeren, Cassis, Kirschen und Brombeeren sowie Noten von frischem Eichenholz. Am Gaumen präsentiert er sich wunderbar trinkreif mit frischen aber gefälligen Tanninen, dichter dunkler Beerenfrucht mit überwiegend Heidelbeeraromen, gefolgt von Cassis und schwarzen Kirschen. Im Abgang lang anhaltend mit leicht kräutriger Note. Paßte hervorragend zum Lammfilet. Ein hervorragender Wein. Vom PGV bin ich sehr begeistert!

Bewertung: 91 DP

Ercavio Roble Tempranillo 2003(2).jpg
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
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austria_traveller

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Re: Tierra de Castilla

BeitragMi 2. Feb 2011, 20:43

Hi Tom,
den kenn ich. ist ein echt lässiger Wein, sehr trinkig und extrem gutes PLV.
Wieso ist der eigentlich nicht in meinem Keller :?:
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
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Dionisos

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Re: Tierra de Castilla

BeitragMi 2. Feb 2011, 22:03

austria_traveller hat geschrieben:Hi Tom,
den kenn ich. ist ein echt lässiger Wein, sehr trinkig und extrem gutes PLV.
Wieso ist der eigentlich nicht in meinem Keller :?:


Vielleicht weil der sich gut wegtrinkt und man den nicht unbedingt im Keller Spinnweben ansetzen lassen muß!? :)
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weinaffe

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Re: Tierra de Castilla

BeitragSo 18. Dez 2011, 17:28

Hallo zusammen,

kürzlich folgenden Roten verkostet:


Bild

Grüsse
Bodo
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Oh Dae-Su

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Re: Tierra de Castilla

BeitragMo 22. Jul 2013, 20:35

Hallo zusammen,

in diesem Thread war schon lange nichts mehr los. Naja, kein Wunder bei dem Ruf der Region ;) . Vorgestern hatte ich folgenden Wein im Glas:

Bodegas y Vinedos La Solana Pago Florentino Tinto 2005, Vinos de Castilla la Mancha


http://wine-zeit.blogspot.de/2013/07/bo ... -pago.html

Die Farbe des Pago Florentino war mehr schwarz als dunkelrot und hatte nicht nur metaphorisch Tonnen von sehr feinen Schwebeteilchen. Die Nase zeigte zunächst sehr viel von frisch conchierter Milchschokolade, Kakao und kräftigem Karamell. Im Hintergrund konnte ich Spuren von Basilikum-Tomatensoße, Eichenholz, Pfeffer, Angebranntes und etwas nicht weiter definierbares fruchtig Süßes festmachen. In fortrennenden Stunden veränderte sich die Nase kaum. Nach einigen Stunden neigte sie etwas mehr zu Kaffeearomen und weniger Schokoladenaromen und sicherlich zu mehr seriöser - fast kühl wirkender - dunkelbeeriger Frucht. Der Geschmack präsentierte eigentlich die exakt gleichen Aromen wie die Nase es schon ankündigte. Am Gaumen konnte ich das erwähnte "Angebrannte" besser identifizieren. Ich würde meinen, dass es sich um etwas fleischig-blutiges, nur an der Oberfläche stark Angebratenes handelte. Kurz gesagt: ein richtig „böses-blutiges“ Steak wie ich es nicht selten gerne mag! Neben den schon erwähnten Aromen vermochte ich zusätzlich eine etwas ätherisch-herbale Note zu erschmecken. Sicherlich hängt diese unter anderem mit dem höheren Alkoholanteil (14,2%) zusammen. Als stören empfand ich diese aber zu keinem Zeitpunkt. Sie passte zu diesem glühend heißen Wein, der aber gar nicht so warm schmeckte. Was die Textur des Florentino betraf würde ich diese als sehr schmeichelnd und stark angeschliffen bezeichnen. Sicherlich war der Verkostungsmoment ein nicht all zu schlechter. Von der Komplexität befand sich im meinem Glas wohl kein großer Tempranillo und was die Belastung des Geldbeutel betraf wurde dieser auch nicht gefleddert – zusammengefasst jedoch ein wirklich guter (+) schwerer Sommerwein der nicht zu plump, überholzt und austauschbar herüberkam. Wäre schön wenn ich noch mehr solche Weine aus dieser riesigen mir unbekannten Region entdecken dürfte ….

Habt ihr mehr Erfahrungen mit erwähnenswerten Weinen aus der Mancha jenseits von Valdepeñas? Ich bin kaum über die El Vinculo WEine von A. Fernandez herausgekommen.

Besten Gruss

Chris

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