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Toro

Castilla y Leon, La Mancha, Extremadura u.a.
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Jürgen

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Re: Toro

BeitragMo 9. Jan 2017, 11:37

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Der reift auch sensationell gut.
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Jürgen

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Re: Toro

BeitragSo 15. Jan 2017, 19:24

Recht interessant, wenn auch wenig aussagekräftig:

Jahrgangsbewertungen der Herkunftsbezeichnung Toro
2014 Sehr gut
2013 Sehr gut
2012 Sehr gut
2011 Hervorragend
2010 Hervorragend
2009 Hervorragend
2008 Hervorragend
2007 Sehr gut
2006 Sehr gut
2005 Hervorragend
2004 Hervorragend
2003 Hervorragend
2002 Sehr gut
2001 Hervorragend
2000 Sehr gut
1999 Hervorragend
1998 Sehr gut
1997 Gut
1996 Sehr gut
1995 Sehr gut
1994 Gut
1993 Gut
1992 Gut
1991 Gut
1990 Gut
1989 Hervorragend
1988 Sehr gut
1987 Gut
1986 Sehr gut
1985 Sehr gut
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Dilbert

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Re: Toro

BeitragMo 8. Mai 2017, 09:45

Hallo allerseits,

hatte am Samstag einen Toro aus dem "hervorragenden" Jahrgang 2004:

Pintia 2004

Ich weiß inzwischen wirklich nicht, warum diese Weine seinerzeit so gehypt wurden?

In der Nase eine immer noch schöne ansprechende Frucht, leicht abgemildert von ersten Reifenoten. Im Mund bestätigt sich dieser erste Eindruck, weicht aber dann sehr schnell einer gewissen Schroffheit und Kargheit. Im Abgang dann hart, unreifes Tannin. Zum Essen lässt er sich einigermaßen trinken. Glaube auch nicht an eine Verschlussphase - da kommt eher nichts mehr!! Die ursprünglich aufgerufenen 35-40 EUR ist der Wein definitiv nicht Wert. Wegen der schönen Nase lande ich hier maximal bei 87-88 Punkten.

Brauch ich nicht mehr!!

Gruß,
Jochen
„Eine Magnum-Flasche? Genau die richtige Größe für einen schönen Abend. Vorausgesetzt, man beginnt mit einem Champagner, man endet das Menu mit einem Sauternes, und man ist allein daheim…“
(Anthony Barton)
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Jürgen

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Re: Toro

BeitragMi 8. Nov 2017, 16:21

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Ich bin wirklich überrascht, daß sich der Wein doch noch fängt. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet.
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Volker

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Re: Toro

BeitragSa 14. Apr 2018, 21:04

Actitud de Quietud 2008

ein Wein der wohl von der Quinta Quietud immer nur an einen Händler als Sonderabfüllung geht/gegangen ist (Vinos / Lavina)

Am Anfang sehr schöne Nase, beginnt mit eher hellen Beerenfrüchten (Himbeere) und Kirsche, die über die Tage dunkelfruchtiger wird. Die Himbeere verschwindet und es sind eher dunklere Beerenfrüchte (Brombeere).
Das Holz ist sehr gut integriert, spürbar aber dezent im Hintergrund. Die Ausbaudauer ist hier auch deutlich kürzer als beim Quinta Quietud und liegt bei rund 12 Monaten. Zum Ende hin, habe den Wein über eine gute Woche getrunken, wird die Nase dann schwächer.

Die Nase setzt sich direkt am Gaumen fort. Hier bleibt der Wein aber bis zum Ende voll präsent.
Die 15% Alkohol sind zwar wahrnehmbar aber nicht störend. Überreife, marmeladige Noten = Fehlanzeige.

Langer Nachhall.

Kurzfassung: Ein Wein nach meinem Geschmack, der Klasse hat.

Gruß

Volker
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Jürgen

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Re: Toro

BeitragSa 14. Apr 2018, 22:00

Der Quinta Quietud 2008 ist jetzt richtig super. 2008 war ein tolles Jahr für diesen Wein.
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austria_traveller

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Re: Toro

BeitragSo 15. Apr 2018, 10:45

Jürgen hat geschrieben:Der Quinta Quietud 2008 ist jetzt richtig super. 2008 war ein tolles Jahr für diesen Wein.

Ich hab überhaupt die Erfahrung gemacht, dass Weine in der Preisklasse oft bis zu 10 Jahre Reifung brauchen.
Zumindest orientiere ich mich danach.
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
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Jürgen

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Re: Toro

BeitragMo 16. Apr 2018, 08:14

austria_traveller hat geschrieben:
Jürgen hat geschrieben:Der Quinta Quietud 2008 ist jetzt richtig super. 2008 war ein tolles Jahr für diesen Wein.

Ich hab überhaupt die Erfahrung gemacht, dass Weine in der Preisklasse oft bis zu 10 Jahre Reifung brauchen.
Zumindest orientiere ich mich danach.

Das kann auf jeden Fall nich schaden ;-)
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Bradetti

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Re: Toro

BeitragDo 31. Mai 2018, 08:17

Gestern abend im Glas:

2012 Teso La Monja “Victorino”

Ohne Zeit zu geben zeigt sich in der Nase ein dezenter Fruchtmix (Blaubeere, Kirsche) und vor Allem Holz und ätherische Noten.
Mit Zeit – mindestens 1,5h – hat sich alles besser geordnet. Das Holz hat sich in den Hintergrund verabschiedet, ohne weg zu sein. Nun sehr reife Frucht dominierend, gepaart mit einer mineralischen Frische. Sehr intensiv.

Im Glas zeigt sich der Wein in dunkelstem Rot mit lila Reflexen – eigentlich fast schwarz.
Gaumen: Der Wein läuft sanft ein, seidige Tannine. Auch hier erst reife Frucht, dann schiebt Mineralik mit ganz klarem Kalkgestein. Dann wieder Frucht mit bissel Schokolade, die von Gerbstoffen und der Säure dann voll eingefangen werden.
Aber das alles in einer Intensität – too much für mich.
Der Abgang dann sehr kalkig, frisch, leicht salzig und mittellang.

Das ist schon eine Wuchtbrumme, nix für Finesse-Trinker, die Eleganz suchen.
Ein Kraftprotz, der idealerweise vielleicht noch 2-3 Jahre hätte reifen sollen.

Stilistisch ist das nicht meins. Die schiebende Intensität der Aromen ist jedoch ziemlich beeindruckend.
Mindestens 2 Klassen über dem Almirez.
93+ Punkte
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