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Martin Müllen

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puschel

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Re: Martin Müllen

BeitragSo 2. Sep 2018, 16:34

Bernd Schulz hat geschrieben:
puschel hat geschrieben:....Trotzdem ist ein Nachordern der 17er Hühnerberg-Spätlese nach dem Motto "Man gönnt sich ja sonst nichts" für mich nicht zu denken. Im Zweifelsfall leiste ich mir für meine zusammengehaltenen Groschen lieber irgendwann wieder ein neues Instrument. Letzteres hat im Vergleich zu einer Flasche Wein den großen Vorteil, dass es nicht weg ist, wenn man ein Konzert darauf gespielt hat..... :mrgreen:

Und bei den Müllens gibt es ja zum Glück genug andere Weine, die besser in den Rahmen meines Budgets (ich finde, dass es mehr als reicht, wenn man 10 bis 20% seines Einkommens für Wein draufgehen lässt) passen. :)

Hallo Bernd,
auch ich hab ein Weinbudget.
Sollte man auch haben - um nicht ueber 's Ziel hinaus zu schießen.
Auch ich muss fuer mein Geld , hart arbeiten :!:
Klar fuer die 04er Huehnerberg Spätlese zahl ich heute keine 11,90€ mehr,
15/16 Jahre später... aber der Preis ist i.O.liegt er weit unter dem der aktuellen Hühnerberg Spätlese .
Es gibt so viele schöne Weine.....
Komm gerade von einer kl Weinveranstaltung : Mein Highlight dort eine 2007er Goldtröpchen Auslese aus 2007 von Langguth, Traben-Trarbach /Enkirch.
Einen schönen Sonntagabend
Gruß Adi
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Moselglück

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Re: Martin Müllen

BeitragSo 2. Sep 2018, 21:18

Bernd Schulz hat geschrieben:Trotz des für meine Verhältnisse hohen Preises habe ich drei Flaschen von der Hühnerberg-Spätlese bestellt. An eine davon kann ich bald schon mal rangehen, oder?

Herzliche Grüße

Bernd


....noch so ein Babymörder :lol:
Bild ...Medizin für Feinschmecker! :D
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Philst

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 09:02

Dass die Vorlieben hier quer durch die Kollektion verteilt sind (Bernd und Lurchus eher Kabinett-Bereich, Adi und ich eher im kraftvolleren Spätlese/Auslese-Bereich), zeigt mich eigentlich ganz gut, dass es es sich um starke Kollektion handelt und letztlich die persönlichen Vorlieben entscheidend sind.

Tendenziell trinke ich lieber Weinwein ohne jeden Restzucker. Bei den Weinen von Martin Müllen hatte ich bislang aber immer den Eindruck (so z.B. beim Steffensberg), dass der vorhandene Restzucker sehr harmonisch integriert ist und nicht neben dem Wein steht.
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Bernd Schulz

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 11:06

Lurchus hat geschrieben:Ich persönlich bin nun schon ner Weile den trockenen Kabis aus dem Hause verfallen.....sowas gibt es woanders halt kaum, vor allem verbunden mit deutlichen Lagenunterschieden.


Ganz mein Reden! Wobei die Seltenheit der richtig guten, lagenspezifischen Kabinette in trocken sicher auch damit zu begründen ist, dass der VDP den trockenen Lagenkabinett durch den "Lagenverbrauch" quasi abgeschafft hat....

Moselglück hat geschrieben:....noch so ein Babymörder


Ich bin bekennender Babymörder! Zum einen will ich wissen, wie sich ein Wein, von dem ich mehrere Flaschen besitze, entwickelt. Und zum anderen haben nicht wenige Weine in ihrer primären Phase durchaus einen besonderen Reiz.

Philst hat geschrieben:Bei den Weinen von Martin Müllen hatte ich bislang aber immer den Eindruck (so z.B. beim Steffensberg), dass der vorhandene Restzucker sehr harmonisch integriert ist und nicht neben dem Wein steht.


Das empfinde ich genauso. Der Restzucker in Martins trockenen Weinen wirkt auf mich so gut wie nie störend; ich vermute, dass das unter anderem einfach daran liegt, dass immer genug andere Komponenten (Säure, Extrakt, durch die Spontangärung entstandene Aromen) vorhanden sind. Bei trockenen Weinen schwächerer Erzeuger erscheint mir der Restzucker nicht selten als Schminke, die nötig ist, um den ansonsten eher langweilig schmeckenden Rest entsprechend aufzuhübschen.

Herzliche Grüße

Bernd
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Lurchus

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 12:20

Bernd Schulz hat geschrieben:
Ganz mein Reden! Wobei die Seltenheit der richtig guten, lagenspezifischen Kabinette in trocken sicher auch damit zu begründen ist, dass der VDP den trockenen Lagenkabinett durch den "Lagenverbrauch" quasi abgeschafft hat....

Ja,leider. Die trockenen Lagenkabis ,die ich jetzt so kenne und auch sehr schätze, find ich alle sehr gut, und die sind alle nich im VDP- Loersch,Späther-Veith....
Wobei ich finde,dass zb. Axel Paulys "Purist" auch etwas von einem trockenen Kabi hat, nur eben ohne Prädikat, und ohne Lage, auch wieder mal-leider.
Ich bin ziemlicher Verfechter von Prädikaten im trockenen Bereich und steh deshalb dem VDP entsprechend kritisch gegenüber...

Ansonsten, gestern abend mal nen Würzgarten Kabi des aktuellen Jahrgangs aufgezogen, einfach aus Neugier, ob der Probeeindruck daheim hält:
Bild
Schönes Ding, wobei ich erstaunt war,wie phänomenal er sich bei zunehmender Temperatur macht, hab ich so bei leichtgewichtigen Rieslingen kaum erlebt.
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puschel

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 20:22

Bernd Schulz hat geschrieben:
Moselglück hat geschrieben:....noch so ein Babymörder

Ich bin bekennender Babymörder! Zum einen will ich wissen, wie sich ein Wein, von dem ich mehrere Flaschen besitze, entwickelt. Und zum anderen haben nicht wenige Weine in ihrer primären Phase durchaus einen besonderen Reiz.

Hallo Ihr Beiden,
dann oute ich mich auch mal:
Bin ebenfalls bekennender Babymörder, bin neugierig auf neue Weine und ich finde es bei einem Wein wahnsinnig spannend, die Entwicklung des Weins zu begleiten, zu verfolgen....
und das fängt eben schon im Babyalter an :D
Gruß Adi
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Moselglück

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 22:46

Bernd Schulz hat geschrieben:
Moselglück hat geschrieben:....noch so ein Babymörder


Ich bin bekennender Babymörder! Zum einen will ich wissen, wie sich ein Wein, von dem ich mehrere Flaschen besitze, entwickelt. Und zum anderen haben nicht wenige Weine in ihrer primären Phase durchaus einen besonderen Reiz.
Herzliche Grüße

Bernd


Hallo Bernd,

ist schon richtig was du sagst, war von mir auch eher als Joke gedacht ;)
Ich finde deine Bewertungen stets sehr lehrreich und interessant :!:

Gruß,

Daniel
Bild ...Medizin für Feinschmecker! :D
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Bernd Schulz

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 23:36

Moselglück hat geschrieben:....ist schon richtig was du sagst, war von mir auch eher als Joke gedacht ;)


Alles gut, Daniel!

Moselglück hat geschrieben:Ich finde deine Bewertungen stets sehr lehrreich und interessant


Ähhhh..... :oops: :oops:

.....ich kann mich da nur wiederholen: Was Martin Müllen anbelangt, befinde ich mich schon relativ lange (nämlich seit meinem Erstbesuch des Weinguts in 2003, wenn ich mich richtig erinnere) am Ball, aber ich bin in puncto Wein Amateur und verstehe mich auch als solcher. Studiert habe ich etwas ganz anderes, und in einem kleinen Teilbereich dieses Gebiets halte ich mich mittlerweile ohne falsche Bescheidenheit für besonders fachkundig. Aber meine Weinbewertungen...... :?

Trotzdem danke für die Blumen!

Herzliche Grüße

Bernd
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Bernd Schulz

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Re: Martin Müllen

BeitragMo 3. Sep 2018, 23:54

Lurchus hat geschrieben:Schönes Ding, wobei ich erstaunt war,wie phänomenal er sich bei zunehmender Temperatur macht, hab ich so bei leichtgewichtigen Rieslingen kaum erlebt.


Manchmal bin ich versucht, die Qualität eines Weißweins unter anderem auch daran festzumachen, wie er sich bei vergleichsweise warmer Temperatur präsentiert. Ein Riesling, der unbedingt gut gekühlt getrunken werden muss, damit er überhaupt einen manierlichen Eindruck hervorruft, ist nach meinen Erfahrungen eher ein schwacher Wein. Und vice versa handelt es sich bei einem Weißen, der bei etwas höheren als den sonst üblicherweise angegebenen Trinktemperaturen nicht die Form verliert, sondern unter Umständen noch an geschmacklicher Differenziertheit gewinnt, um ein eher hochklassiges Produkt....

Herzliche Grüße

Bernd
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port_ellen

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Re: Martin Müllen

BeitragDi 4. Sep 2018, 00:23

bernd, schliesse mich an.
gilt für mich aber eher im trockenen bereich, bei den süßen wirds wärmer etwas "pappig" und die komplexität nimmt ab...

gruss, m
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