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Bernhard Huber

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Don Miguel

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Bernhard Huber

BeitragFr 18. Mär 2011, 22:13

Spätburgunder Alte Reben 2005

Sehr intensive, aromatische Burgundernase;

am Gaumen ebenfalls sehr aromatisch, füllig und zugleich auch elegant, cremig, die Säure ist frisch mit Tendenz zur Geschmeidigkeit, die Tannine sind seidig; dezent integriertes Holz, sehr harmonisch, zum Abschluss ein langer Abgang.

Feine Reifenoten ergänzen das Bild eines runden, enorm süffigen Weins - beängstigend, wie schnell die Flasche leer war. Kein fordernder Wein, er ist einfach nur auf hohem Niveau saugut! 92 DMP.

Don




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Don Miguel

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Malterdinger Bienenberg Weißer Burgunder 2009

BeitragFr 18. Mär 2011, 22:16

Intensive, komplexe Aromen, Mandeln,gelbe Früchte und zarte Vanilletöne.

Frisch-fruchtiger und seidiger Gaumeneindruck gepaart mit einer lebhaften Säure, runder Körper, angenehmer Alkohol. Mittlerer Abgang.

Sehr schöner Trinkfluss! 90DMP.


Don




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argentum

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Bernhard Huber - Chardonnay 2008

BeitragFr 8. Apr 2011, 20:32

Einer meiner Einkäufe des Trips letztes Weekend durch Kaiserstuhl und Teile Badens und danach nach Burgund an die Côte d'Or.

Ich muss gestehen, es gab eine Zeit in der ich dachte, die Deutschen können zwar Riesling machen aber dann wars das dann auch. Bis wir dann eben am Kaiserstuhl unsere Kreise zogen und schlussendlich bei Bernhard Huber in Malterdingen landeten. Abgesehen davon, dass wir überall sehr gastfreundlich aufgenommen wurden war der Besuch bei Hubers Keller ein regelrechtes Aha-Erlebnis.

Wie gesagt, nun geht es um den Chardonnay 2008, 13.5%, 24 Euronen.

Schönes sattes Gelb im Glas. Am Anfang sehr Holz geprägt, dieser Wein braucht Luft! ab in den Dekanter und wieder in den Kühlschrank. Nach 1-1.5 Stunden erneut ins Glas, die Nase weitet sich massivst auf. Ein regelrecht Korb an Zitronen, Grapefruit aber auch Mango ist auszumachen. Ein wirklich burgundischer Chardonnay, der sich hier im Glas präsentiert und einen durchaus respektablen Nachhall zu erzeugen vermag. Ich bin überrascht und muss einmal mehr anerkennen, Deutschland hat sich gemausert und mein neugewonnenes Bild der Deutschen Weinkunst einmal mehr bestätigt. Hubers Chardonnay ist wirklcih sehr gut!
Gruss
Philipp

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argentum

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Re: Bernhard Huber

BeitragFr 8. Apr 2011, 21:35

Und weils weiss so schön war legten wir gleich einen Roten aus dem gleichen Hause nach.

Huber's Alte Reben 2008 kam zum Grillfleisch ins Glas

Kurzum: Klares dunkles rot (Rubin?). Schöne Viskosität. In der Nase Kirsche und Erdbeere. Am Gaumen eine schöne Komplexität (ich betone komplex - nicht konzentriert) ausstrahlend, trotz dessen es sich nicht um ein Grosses Gewächs handelt. Meiner Meinung nach ein Gutes Zeichen, sind es doch oft die "einfachen" Weine eines Gutes, die letztendlich von der Qualität zeugen.

Die 20-40 - jährigen Reben geben einen wunderbaren Extrakt für diesen Wein ab und das spürt man auch. Ich kann mich nur wiederholen: Hubers Weine sind für mich persönlich burgundische deutsche Boliden.

13.5%, 25 Euronen, aus meiner Sicht für die Qualität die man im Glas hat ein mehr wie fair bepreister Wein!
Gruss
Philipp

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Weinschlumpf

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 9. Apr 2011, 09:40

Kann die Eindrücke zu den Alten Reben nur bestätigen!

Zusammen mit Kellers Spätburgunder S (22,50) und Bernharts Spätburgunder R (24 Euro) mein PLV Liebling in diesem Jahr und nur etwas unterhalb der Spitzenweine der genannten Güter..

Dem GM sind die alten Reben iÜ 92 Punkte wert, mir auch.

Viele Grüße

Nikolai
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argentum

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 9. Apr 2011, 10:27

Hi Nikolai

Find ich jetzt spannend, dass du Kellers Weine einreihst. Wir waren ja letztes Weekend 2 Tage in Baden vor allem am Kaiserstuhl und dann eben noch bei Huber unterwegs (Wenn ich es zeitlich schaffe möchte ich noch dazu einen kleinen Reisebericht verfassen). Als wir dann beim Franz Keller reinschauten haben mich eher die Basisweine überzeugt, da ich den Holzeinsatz bei den oberen Qualitäten als zu extrem erachtete... Ich konnte mir in diesem Moment nicht vorstellen, wie der Wein das ganze Holz schlucken und verdauen sollte... Drum hab ich mich mit ein paar Weissburgundern vergnügt, die ich als vorzügliche Sommerweine erachte und habe mir noch drei Flaschen der S-Reihe mitgenommen, um das antesten zu können in einem Jahr zwei...

Wie ist das bei dir? Stehst du auf den rauchigen Geschmack, oder bindet sich das ein mit der Zeit? Mal so aus Gwunder gefragt ;-) (srry, bissl off hier...).
Gruss
Philipp

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BuschWein

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 9. Apr 2011, 10:49

Ich glaube Nikolai meint nicht den Franz Keller vom Kaiserstuhl sondern den Keller aus Rheinhessen.
Armin
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Dumme Menschen machen immer den gleichen Fehler, intelligente immer Neue ;)
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argentum

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 9. Apr 2011, 10:55

das ist natürlich schwierig zu erahnen... ;-)
Gruss
Philipp

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Weinschlumpf

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 9. Apr 2011, 11:21

..und genau den Keller aus Rheinhessen meine ich! Aus südlichen Gefilden zähle ich auch noch Ziereisens Tschuppen zu den Weinen mit einem super PLV, der aber im Vergleich mit den drei Genannten noch eine Klasse tiefer spielt..

Viele Grüße

Nikolai
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Rinquinquin

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Re: Bernhard Huber

BeitragSa 16. Apr 2011, 11:43

Bernhard Huber - Paul Fürst

Gestern Abend hatten wir zur Rehkeule mit Steinpilzen und Laugenbrezelknödeln Spätburgunder der beiden Winzer auf dem Tisch:
2005 Spätburgunder "R" Hecklinger Schlossberg von Bernhard Huber und
2007 Spätburgunder "Hunsrück" GG (eine Parzelle im Centgrafenberg) von Paul Fürst,
beide mit 13,5 %.

Bernhard Hubers Spätburgunder zeigte im Glas ein dunkles Rot, er war schwer und wuchtig mit grosser Wärme und viel Fülle.
Paul Fürst Spätburgunder war johannisbeerrot, luftiger, zarter, spritziger und frischer, mit unglaublicher Geruchsvielfalt.

Es schieden sich wieder mal die Geschmäcker. Klar, die Jahrgänge waren unterschiedlich, doch war trotzdem der Vergleich äusserst interessant und Monsieur Rinquinquin bevorzugte am Ende den Wein von Fürst, mir gefiel der von Huber wesentlich besser.
Das Weingut von Fürst liegt knapp 300 km nördlicher als das von Huber, ob dadurch die hellere Farbe von Fürsts Wein entsteht oder eher vom Weinberg oder dem Ausbau des Weins?

Gruss von Rinquinquin
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