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Markus Schneider

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Weinbertl

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Re: Markus Schneider

BeitragSo 3. Feb 2013, 15:42

2011 Riesling

In der Nase fein-blumig mit gewisser Noblesse. Am Gaumen sehr ausgewogen und wiederrum dieses "blumige". Leider flacht der noble Eindruck am hinteren Gaumen deutlich ab.
Es fehlt dort an Substanz, auch die Säure verabschiedet sich recht flott. Abgang eher kurz. Ich bin geneigt zu sagen: ein Blender!

Gruß
Robert
Grüße
Robert
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Budderbrod

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Re: Markus Schneider

BeitragDi 5. Feb 2013, 10:33

Habe zu Markus Schneiders Weingut noch ein interessantes Video gefunden. Es wurde mit Hilfe eines Quadrocopter aufgenommen und gibt auch Einblicke in Gebäude - kann ich nur empfehlen.
Viel Spaß beim anschauen!

Beste Grüße
Budderbrod
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mixalhs

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Re: Markus Schneider

BeitragSo 26. Mai 2013, 16:09

Heute im Glas ein gereifter Tafelwein von Markus Schneider: dickflüssig und breit, amaroneartig, große Power, wenig Säure, extrem mildes Tannin, mehr Neue Welt als die meisten Neue-Welt-Weine:

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mixalhs

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Re: Markus Schneider

BeitragFr 27. Dez 2013, 18:26

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Ein richtig guter Wein aus dem Hause Schneider. Spätere Jahrgänge, etwa 2009, reichen nicht heran,
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derwolf

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Re: Markus Schneider

BeitragMi 4. Jan 2017, 22:26

Verspätetes Verkosten nach Weihnachten, ich gebe zu das Etikett hat mich verführt, bereut habe ich den schwachen Geist jedoch nicht.

Mele Kalikimaka 2015
Merlot und Cabernet Dorsa. Trotz etwas viel Espresso und Vanille vom Holz, klare eher rote Frucht, Tabak und ja, ein bissi Nelke. Am Gaumen dann erstaunlich viel Druck, wiederum rote Frucht, röstig, aber auch Struktur dank Gerbstoff und Säure, keine Marmelade. Bleibt hängen, Luft hilft, erstaunlich nahe am Bordelaiser Vorbild.

Gelungene Weihnachten in der Flasche und ein ansprechendes Etikett - Bing Crosby aus den Boxen bringt dann die dramaturgische Vervollständigung in diesem, in trinkfreudiger Runde geleerten, Einakter.
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amateur des vins

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Re: Markus Schneider

BeitragDo 12. Dez 2019, 16:22

Markus Schneider kenne ich nur vom Lesen hier; im Glas hatte ich noch nichts. Da ist es schon witzig, daß den Anfang ein Wein macht, der für's Kochen vorgesehen ist. Ich mache das ja gerne: Zu geizig, richtig gute Weine an's Essen zu geben, und zu versnobt, ganz billige zu nehmen, nutze ich die Gelegenheit, neues kennenzulernen. So auch hier:

Markus Schneider, Ursprung 2017

Direkt nach dem Einschenken huschen in schneller Abfolge die typischen Aromen von Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon durch die Nase. Bis ich lerne, daß in der Cuvée garkein Syrah ist. :lol: Aber 70% CS, wie man in Teilen der widersprüchlichen Angaben im Netz findet, auch nicht, meine ich. Eine aussagekräftige eigene Website scheint es aber nicht zu geben (cmiiaw); stattdessen landet man bei belvini.

Sei es, wie es sei: Das ist weich und zugänglich, ohne latschig oder rückgratlos zu sein. Eher modern, aber nicht zu üppig. Reife dunkle Frucht, aber keine Marmelade. Einige Röstaromen, nicht zu viel. Ein wenig Schokolade, aber nicht zu penetrant. Das ist nicht nur unfallfrei zu trinken, sondern vermittelt sogar einigen Trinkspaß, ohne zu sehr den Intellekt zu bemühen. Und das ganze für ± einen Zehner. Chapeau, mission accomplished!

...und im Lammschmortopf wird er sich auch gut machen. 8-)
Besten Gruß, Karsten
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amateur des vins

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Re: Markus Schneider

BeitragDo 12. Dez 2019, 16:27

Habe gerade im nachhinein nach Erwähnungen gesucht...

@Dilbert (in 2011) "Unterirdisch"? Wirklich?! Das sehe ich diesen 2017er weit von weg. Massenkompatibel, ok, aber nicht schlecht.

Weiß jemand etwas über die Entwicklung des Weingutes zu berichten?
Besten Gruß, Karsten
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