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St. Antony

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EThC

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Re: St. Antony

BeitragFr 28. Jun 2019, 16:00

TOM hat geschrieben:Allerdings hat er nach dem Öffnen "etwas Gas" im Wein

...das passiert durchaus häufiger bei ganz dichten Schraubern. Je nach Wein und Intensität finde ich das auch durchaus mal ganz angenehm. Wenn ich die Bläschen aber ganz 'raus haben will, reichen 5 Minuten Schwenkerei im Glas in der Regel jedoch locker aus...
Viele Grüße
Erich


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Bernd Schulz

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Re: St. Antony

BeitragFr 28. Jun 2019, 16:43

TOM hat geschrieben:Wahrscheinlich habt ihr auch die Subs-Angebote von St. Antony bekommen.


Mal ganz abgesehen von der Verschlussfrage (zu der ich mir ausnahmsweise mal meine Bemerkungen verkneife ;) ) staune ich etwas darüber, dass solche Angebote überhaupt existieren :o . Welche guten Gründe gibt es dafür, GGs von St. Antony (und noch dazu solche aus einem Fragezeichen-Jahrgang wie 2018!) in Subskription zu erwerben? Denkt jemand, der sich derartige Weine überhaupt leisten mag, ernsthaft darüber nach, die Katze im Sack zu kaufen, um 10 oder meinethalben auch 15 Prozent des Preises zu sparen? :?

Herzliche Grüße

Bernd
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graves

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Re: St. Antony

BeitragFr 28. Jun 2019, 16:52

Anfängliche Vorbehalte hatte ich auch. Der Lokalrivale Gunderloch füllt schon seit mind. Ende der 2000er seine GGs mit Schraubverschluss ab, nachdem man zuvor durch eine fehlerhafte Korkencharge einen beträchtlichen Anteil eines Jahrgangs verloren hatte, da fehlerhafte Weine zurückgenommen werden mussten. Ein in 2017 geöffnetes 2008er GG Pettental von Gunderloch stand wie eine eins im Glas. Im Gegensatz dazu hat sich vor kurzem ein 2015er GG Orbel von St. Antony nicht optimal präsentiert. Natürlich nur isolierte Beobachtungen. Beim Orbel muss nicht der Verschluss die Ursache einer als fortgeschritten empfundenen Reife gewesen sein und das Pettental wäre vielleicht auch unter Kork perfekt gereift. Sorgen muss man sich ob der Schrauber m.E. zumindest nicht machen. Skeptisch wäre ich allenfalls bei sehr langer Lagerung i.e. rote Bordeaux, restsüße Rieslinge, etc. Aber auch da, lasse ich mich gern vom Gegenteil überzeugen.
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EThC

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Re: St. Antony

BeitragFr 28. Jun 2019, 20:06

Bernd Schulz hat geschrieben:staune ich etwas darüber, dass solche Angebote überhaupt existieren . Welche guten Gründe gibt es dafür, GGs von St. Antony (und noch dazu solche aus einem Fragezeichen-Jahrgang wie 2018!) in Subskription zu erwerben?

Die St. Antony-Weine waren irgendwie noch nie so meine Kragenweite, schon deshalb ist das Interesse nicht wirklich hoch. Dazu kommt, daß ich aus grundsätzlichen Erwägungen nicht subse. Allerdings haben mir die Ress-Weine durchaus gefallen, insofern wäre es schon mal interessant, festzustellen, ob und wie sich der Einfluß von Dirk Würtz hier auf die Gutsstilistik auswirkt. Ohne Subserei allerdings...
Viele Grüße
Erich


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TOM

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Re: St. Antony

BeitragMo 1. Jul 2019, 07:18

Bernd Schulz hat geschrieben:... abgesehen von der Verschlussfrage ... die Katze im Sack zu kaufen, um 10 oder meinethalben auch 15 Prozent des Preises zu sparen?

Mir ging es nur um die Verschlussfrage, ich wollte Euch nicht zum Subsen auffordern.
Tipp am Rande: Anfang September hat St. Antony immer Hoffest und da gab es (zumindest bisher) meistens irgendeine Aktion (10% auf alle Weine, 12 zum Preis von 11, 6 zum Preis von 5 oder, oder). Die Differenz wird dann marginal und man kann vor Ort probieren.

Zum Thema Verschluss Dank Euch Allen für die wertvollen Hinweise.
Wer 14 Tage auf Öl, Wein und Zucker verzichtet, der verliert 2 Wochen.
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Philst

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Re: St. Antony

BeitragDi 2. Jul 2019, 07:02

Am Wochenende gab es nach langer Zeit mal wieder einen Wein von St. Antony. Und zwar den 10 Morgen Riesling aus 2012. Ich habe den damals zum Einführungspreis von 14 € gekauft. Inzwischen liegt der Preis wohl bei 28 € für den 2017er, in der Subskription derzeit für 20 €.

Nachdem mich die anderen GG von St. Antony aus 2012 nicht so richtig überzeugt haben, insbesondere aufgrund in der Jugend schon ausgeprägten Petrolnoten, find ich den 10 Morgen richtig gut und bedaure es etwas, dass die letzte Flasche nun leer ist.

Der Wein wächst auf einem sehr kalkigen Boden in der Lage Niersteiner Zehnmorgen, die Reben sind über 50 Jahre alt. Laut Etikett 13 % Alkohol.

Erfreulicherweise minimal Petrolnoten, nur als erste leichte Reife erkennbar. Im Mund salzige Zitrone mit leichter Gelbfrucht (Pfirsich). Ziemlich trocken mit straffer Säure, die etwas feiner sein könnte. Viel Extrakt, dicht, kraftvoll, dabei doch elegant und nicht schwer. Intensive Mineralik mit viel Kalk. Meine Erfahrungen mit Rieslingen vom Kalk sind begrenzt, hier ist der Boden aber wirklich schmeckbar.

Wenn der Jahrgang 2018 die gleiche Qualität hätte wie der 2012er, dann wäre das zum Subskriptionspreis (danach wohl 22 oder 23 €) durchaus eine Überlegung wert. Für 14 € war der Wein in 2012 für die Qualität ein echtes Schnäppchen.
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