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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Di 18. Jun 2019, 14:35
von EThC
...und noch ein 18er SB, der aus meiner Sicht schon ziemlich "fertig" ist:

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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mo 24. Jun 2019, 15:23
von EThC
...vorletzte Woche im "1908" in Oberbozen im Glas:

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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mo 24. Jun 2019, 16:39
von EThC
...einen Tag später dann im Miil:

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..und zum Abschluß noch zwei Süße:

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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mo 24. Jun 2019, 20:28
von EThC
In Bozen bzw. Oberbozen gab's vorletzte Woche dann noch zwei Eisacktaler Kernerchen:

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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 09:56
von EThC
...wer bei Grauburgunder (wahrscheinlich zu Recht) die Nase rümpft, sollte mal diesen hier probieren, um mal zu sehen, zu was die Sorte in guten Händen fähig ist:

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Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 10:12
von olifant
EThC hat geschrieben:...wer bei Grauburgunder (wahrscheinlich zu Recht) die Nase rümpft, sollte mal diesen hier probieren, um mal zu sehen, zu was die Sorte in guten Händen fähig ist:

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... wer bei Grauburgunder die Nase rümpft, kennt die, in Südtirol ohnehin unter Qualitätsproduzenten verbreitete doch eher genussfähige Pinot Grigio Stilistik, mit durchaus spürbarer Säure und "gar nicht mal so breit", nicht.

Die letzten Tage einen schön gereiften PG Unterebner 2012 der KG Tramin im Glas - einfach nur sehr schön, ausgewogen, enorm trinkfreudig, oder PG Punggl 2014 der Nals/Margreid Genossen - nicht ganz so fein und frischer Säure ausgestattet.
Zugegeben, in heissen Jahren gibt es auch für mich viele - zu breit - Exemplare.

Garlider setzt mit seiner jahrgangsunabhängigen "Natur"-Stilistik dem PG die Frischekrone auf, liegt aber weitgehend an der Philosophie Garliders und auch der kühleren Herkunft aus dem Eisacktal. Wie auch bei Sylvaner, M-T oder Veltliner, spielt die ersten 3 Jahre der Ausbau die erste Geige am Gaumen.

Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 10:45
von EThC
Punggl hab' ich noch in 13 und 16, muß demnächst auch wieder mal d'ran glauben. :D
Daß das Eisacktal aufgrund seiner Höhe und Enge ganz eigene Weine hervorbringt, ist unbestritten und kommt meinen Vorlieben generell entgegen. Allerdings gab's auch da in 15 ein paar unschöne Ausreißer in die Breite.

Christian Kerschbaumer vom Garlider-Hof hat mir übrigens gesagt, daß der Jahrgang 19 bis dato eher normal ist. Was die Zeiten von Austrieb, Blüte etc. angeht, war nach seinen Aussagen kaum vor dem Durchschnitt. Mal sehen, was der weitere Verlauf des Sommers so bringt...

Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 26. Jun 2019, 11:18
von olifant
EThC hat geschrieben:Daß das Eisacktal aufgrund seiner Höhe und Enge ganz eigene Weine hervorbringt, ist unbestritten und kommt meinen Vorlieben generell entgegen. Allerdings gab's auch da in 15 ein paar unschöne Ausreißer in die Breite


... auch im Eissacktal gibt's sonnig heisse Flecken, auch über 500 mNN ;) Die Ausreisser wird es immer geben :lol:

Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 3. Jul 2019, 09:05
von olifant
... 2 kurze Notizen ...

Anna 2013 Weissburgunder, Tiefenbrunner - Entiklar, NK

leicht gereiftes Strohgelb; Honigmelone, Apfel, zitrische Noten, Quitte, etwas Heu; am Gaumen rundes Mittelgewicht, schön verwobener Fruchtmix korresspondierend zur Nase, angenehme Reifenoten, schöne Komplexität, bestens eingebaute Säure, harmonisch, minimaler Schmelz, tief mit ordentlich Zug am Gaumen ;) ; langer - sehr langer animierender ausgewogener Abgang auf gereifte Frucht - 17,5/20 op

Sehr schöner WB, sehr harmonisch, sehr schön gereift.

Penon 2016 Weissburgunder, KG Nals/Margreid -

leicht grünl. helles Strohgelb; Apfel und Zitrus, gewisse Mineralik; mittelgewichtig, knapp reifer Apfel, zitrische Noten, mineralische Noten, frische aber sperrige Säure, derzeit wenig Ausgewogenheit, säurelastig; mittellanger - langer Abgang auf zitrische Säure und minerlische Noten - 16(+)/20 op

Ich bin Überzeugt, dass dieser Wein noch deutlich besser wird - in der Momentaufnahme aber derangiert und zu stark auf der Säure, in gewisser Weise unharmonisch und eingeschränktes Trinkvergnügen.
Für den modernen Steinelutscher mit säureresitenten Magenschleimhäuten könnte dies dennoch auch derzeit gewissen Genuss bereiten ...

Re: Südtirol - die Weißweine

BeitragVerfasst: Mi 3. Jul 2019, 20:07
von EThC
olifant hat geschrieben:Anna 2013 Weissburgunder, Tiefenbrunner

Schön! Bei mir leider schon aus! Der 17er Jahrgang war neulich -wie zu erwarten- noch klar zu jung (ich hatte aber keinen Einfluß auf die Flaschenöffnung). 15er hab' ich noch, aber irgendwie schwingt bei mir so eine kleine Befürchtung mit, daß der etwas breit sein könnte...
olifant hat geschrieben:Penon 2016 Weissburgunder

...laß ich wohl definitiv noch liegen! :D