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Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

Berichte von Verkostungen mit Weinen aus mehreren Ländern/Regionen (sonst bitte im Länderforum einstellen)
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Bernd Schulz

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragMo 1. Feb 2021, 21:43

Georg R. hat geschrieben:Julia Bertram Dernauer/Ahrweiler Spätburgunder


Moselaner hat geschrieben:Betram-Baltes: Dernauer Spätburgunder 2018, kostet 17 Euro.


Bislang habe ich noch nicht viel von Julia Bertram getrunken, aber das, was ich getrunken habe, rechtfertigt eure Empfehlungen auf jeden Fall!

Georg R. hat geschrieben:Hat Fiebrich auch was in dem Bereich?... falls ja würde ich ihn blind empfehlen.


Fiebrich, den ich beinahe auch schon empfohlen hätte, bietet in diesem Bereich den Ahrweiler Spätburgunder an; der Eichert liegt schon bei etwas über 20 Euro. Den 2017er Ahrweiler gibt es aktuell bei dem Bonner Händler "Le Charreau" für 15,29; ganz interessant zu lesen ist (trotz der holprigen Sprache) auch das, was "Le Charreau" über Fiebrich schreibt: https://www.le-charreau.de/Weitere-Regi ... 5_146.html

Herzliche Grüße

Bernd
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baboon

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragMi 3. Feb 2021, 14:01

Georg R. hat geschrieben:
Julia Bertram Dernauer/Ahrweiler Spätburgunder


Moselaner hat geschrieben:
Betram-Baltes: Dernauer Spätburgunder 2018, kostet 17 Euro.


Bislang habe ich noch nicht viel von Julia Bertram getrunken, aber das, was ich getrunken habe, rechtfertigt eure Empfehlungen auf jeden Fall!


Wäre mir jetzt auch als erstes in den Sinn gekommen, wenn ein Vertreter von der Ahr dabei sein soll. Die sind schon in der Basis sehr gut!

Als Pfälzer Vertreter würde ich ggf. noch Knipser in den Ring werfen wollen, wobei das preislich z.T. auch eine Schippe drauf packt.

Walter aus Franken wurde auch schon genannt, was Preis-Leistung angeht wirds denke ich nicht viel besser werden!

Gruß
Fabian
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tomwine

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragFr 5. Feb 2021, 13:59

Ich hätte auch noch zwei Tipps:
- Schlossgut Ebringen Pinot Noir S 2017 (14,90€)
- Wagner-Stempel, Siefersheimer Spätburgunder 2018 (18€)
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Lorne Malvo

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragFr 5. Feb 2021, 18:15

Habe die VKN mit Interesse gelesen. Solche Vergleiche sind ja immer ganz spannend. Wird nur immer blöd, wenn man es zu ernst nimmt. Solange das ungezwungen mit Spaß abläuft...
Denn ich halte es für sehr unwahrscheinlich, eine Aufstellung zu finden, die das Thema nachvollziehbar abbildet. Welche Maßstäbe setzt man für solche Vergleiche an? Geht man nach Klassifikation? Geht man nach Preisgestaltung? Sucht man ähnliches Terroir? Vergleicht man Regionen(Kaiserstuhl-Burgund) oder Länder? Geht man auf gleiche Jahrgänge?
Irgendwie hinkt das aus meiner Sicht sowieso an einer Stelle und ist weder allgemeingültig noch irgendwie richtig nachvollziehbar.
In vielen Bereichen sind bsp. die Burgunder ja auch etwas (sehr) überpreist.
Dennoch sehe ich bei den langjährig erfolgreichen Burgunderwinzern nicht ständig Ausfälle und häufig finde ich dort auch bei den kleineren Weinen eine gewisse Aura, große Balance und gekonntes Winzerhandwerk, ob sie nun zu teuer sind oder nicht. Mein Ansatz wäre gleiche Jahrgänge, gleiche Qualitätsstufe, Preise eher etwas außen vorlassen, denn der Winzer kann selten was für den Sekundärmarkt.
Zum Thema: Joblot und Lecheneaut finde ich normal eine sehr zuverlässige und noch halbwegs bepreiste Adresse, Bart auch, obwohl ich das selbst weniger einschätzen kann.
Dagegen wirkt die Auswahl aus D auch etwas willkürlich.
Gut Schluck!
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Lorne Malvo

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragFr 5. Feb 2021, 21:57

Ist ja auch schon so viel genannt worden.
Ich finde Holger Koch Reserve oder etwas darunter Huber „alte Reben“ gut.
Mittlerweile interessant für Spätburgunder finde ich auch mal von der Mosel bsp. Grünhaus
oder mittlerweile auch Christmann.
Gut Schluck!
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stollinger

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Re: Verkostung Spätburgunder - Pinot Noir

BeitragSo 7. Feb 2021, 15:31

Hi Lars,
Lorne Malvo hat geschrieben:Habe die VKN mit Interesse gelesen. Solche Vergleiche sind ja immer ganz spannend. Wird nur immer blöd, wenn man es zu ernst nimmt. Solange das ungezwungen mit Spaß abläuft...
Denn ich halte es für sehr unwahrscheinlich, eine Aufstellung zu finden, die das Thema nachvollziehbar abbildet. Welche Maßstäbe setzt man für solche Vergleiche an? Geht man nach Klassifikation? Geht man nach Preisgestaltung? Sucht man ähnliches Terroir? Vergleicht man Regionen(Kaiserstuhl-Burgund) oder Länder? Geht man auf gleiche Jahrgänge?

Irgendwie hinkt das aus meiner Sicht sowieso an einer Stelle und ist weder allgemeingültig noch irgendwie richtig nachvollziehbar.

Ja, gebe ich dir vollkommen Recht. Ich habe mich im Nachhinein auch über mich selber etwas gewundert, warum ich in meinem Bericht den Begriff Sieger geschrieben habe. Gerade weil die Maßstäbe nie gleich sind, ist ja das spannende an einer solchen Verkostung, die differenzierte Wahrnehmung - was gefällt, was nicht und warum. Beim Vergleich besser-weniger gut gehen einfach viele interessante Aspekte unter.

Lorne Malvo hat geschrieben:In vielen Bereichen sind bsp. die Burgunder ja auch etwas (sehr) überpreist.
Dennoch sehe ich bei den langjährig erfolgreichen Burgunderwinzern nicht ständig Ausfälle und häufig finde ich dort auch bei den kleineren Weinen eine gewisse Aura, große Balance und gekonntes Winzerhandwerk, ob sie nun zu teuer sind oder nicht.

Auch das sehe ich so, mit einiger Wehmut die Preise. Die Burgunder waren beim Erwerb ja noch vernünftig bepreist, der Preis der aktuellen Jahrgänge lässt den Nachkauf nicht zu. Zum Glück sind 2018 und 2019 keine Jahrgänge im Burgund, die mich anhand des Witterungsverlaufs besonders reizen.
Ich finde, auch bei Chardonnay ist es ähnlich, es gibt schöne Beispiele aus Deutschland, aber auch immer wieder krasse Ausfälle.
Lorne Malvo hat geschrieben:Dagegen wirkt die Auswahl aus D auch etwas willkürlich.

Ich bin sehr froh, dass ich eine Verkostungsgruppe mit sympatischen Leuten habe. Die Leute in der Gruppe beschäftigen sich durchaus recht unterschiedlich intensiv mit Wein, häufiger wird das Thema nicht zu ernst genommen. Ich sehe das durchaus positiv, wir haben keinen Überbietungswettbewerb mit Icon-Weinen. Manchmal ist die Zusammenstellung dann halt etwas willkürlich. Lieber so als anders :) .

Der Beschluss für die nächste Runde sind jetzt übrigens nur PN aus der Neuen Welt, ohne deutsche Referenzen. Gut möglich, dass im Anschluss dann eine reine Spätburgunder-Verkostung folgt, mal sehen, ob wir die Rebsorte noch sehen können. Soweit erst mal vielen Dank an alle für eure Anregungen.

Grüße, Josef
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