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Burgund 2006

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Créot

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Re: Burgund 2006

BeitragMo 26. Mai 2014, 23:29

Gestern und heute hat mir ein Alain Jeanniard Morey St. Denis 1er Cru Chenevery von 2006 sehr gut gefallen. Am ersten Abend besser als am zweiten, aber auch jetzt gerade noch ziemlich gut.
Extreme transparente und klare Nase, sehr würzig, Waldaromen, mit etwas Luft dann auch ein Hauch Lakritze, klare Frucht, wunderbare reife Waldhimbeeren. Am Gaumen herbe Frucht mit einem für 2006 beachtlichen Säurenerv. Am ersten Abend fand ich diese herbe Frucht ganz wunderbar, heute, am zweiten etwas zu herb (anscheinend hat sich der Wein wieder etwas verschlossen) aber immer noch recht schön. Dunkle Waldbeeren, zum Abgang hin etwas Schlehe. Sehr gut balanciert. Bleibt gut haften. Gefiel mir nach ca. 2 Stunden am ersten Tag am besten. Leider die letzte Flasche, hoffe der Chambolle ist genauso gut.
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argentum

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Re: Burgund 2006

BeitragDi 27. Mai 2014, 13:43

Oberpfälzer hat geschrieben:Hallo zusammen,

dank argentum konnte ich mich an einem Gaumenerlebnis ganz besonderer Art beteiligen:

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Der Jahrgang 2006 hat mich bisher teils enttäuscht und teils positiv überrascht. Aber was ich da im Glas hatte, war einfach nur umwerfend gut. Gottfried Stutz - warum ist das Zeugs nur so rar und damit hochpreisig? Schade einerseits aber so ist es eben ein ganz besonderes und seltenes Erlebnis. Danke Philipp.


Freut mich, dass er dir dermassen gefallen hat Wolfgang ;-)

Mugneret ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung. Im namentlich schlechtesten Climat zieht er einen der grössten Echézeaux' an Land. Und das ist auch ein Beweis dafür, dass das Terroir mehr als nur der eins zu eins übersetzte Boden ist.

Rar kommt hin. Teuer wie Stephan sagt im Vergleich zu anderen Produzenten nicht, aber mit knapp an den 100 Euronen im Handel kratzend sicher nicht mehr ganz billig. Aber ein Wein, der aufgrund seiner inhärenten Grösse Kraft und gleichzeitigen Geschmeidigkeit und Eleganz einfach viele andere Weine in dieser Klasse deutlich hinter sich lässt. Für mich eine der Perlen Burgunds...
Gruss
Philipp

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In vinum veritas - lassum bev amo ün
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octopussy

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Re: Burgund 2006

BeitragSo 6. Jul 2014, 12:46

Gestern Abend zu einer Lasagne Bolognaise: 2006 Gevrey-Chambertin Vieilles Vignes von Denis Bachelet. Nur ca. 4 ha hat Denis Bachelet zur Verfügung, etwas Charmes Chambertin, etwas GC 1er Cru Les Corbeaux, Côte de Nuits Villages, einen Bourgogne Rouge und mehrere Parzellen in Gevrey-Chambertin mit alten Reben, aus denen er diesen Wein erzeugt. Bachelet ist noch gar nicht so lange als Winzer tätig (ca. 30 Jahre) und hat sich das Meiste selbst beigebracht, weil er nicht auf der Domaine, die damals die Trauben verkaufte, aufgewachsen ist. Trotzdem zählen seine Weine nach meiner Wahrnehmung zu den Klassikern in Gevrey-Chambertin. Wie dieser Wein zeigt, m.E. zurecht. Der Wein ist super-klassisch, feingliedrig, trotzdem dezent stämmig mit etwas Tannin und (jahrgangsbedingt) recht kräftiger Säure. Jetzt gut zu trinken, aber erst am Anfang der Trinkreife.

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Beste Grüße, Stephan
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octopussy

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Re: Burgund 2006

BeitragDi 2. Sep 2014, 10:57

Hallo zusammen,

gestern hatten wir anlässlich eines netten Abends auch zwei 2006er rote Burgunder im Glas, nämlich die folgenden:

Domaine Guyon - 2006 Chorey-lès-Beaune "Les Bons Ores"
Robert Chevillon - 2006 Nuits St. Georges 1er Cru Les Vaucrains

Der Guyon war zunächst sehr gut, fiel aber mit der Zeit im Glas immer mehr auseinander und war am Ende eigentlich nur noch verwaschen und profillos, die einzelnen Bestandteile mochten nicht mehr richtig ineinandergreifen und Alkohol, Säure und Tannin stachen etwas hervor. Der Wein wirkte eigentlich noch nicht sehr stark gereift, aber vielleicht sollte man ihn dann doch jetzt austrinken.

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Ganz anders der Chevillon. Hier zeigte sich mal wieder, dass der Vaucrains der stämmigste 1er Cru in Nuits St. Georges ist und Ewigkeiten braucht, um sich zu entfalten. Im Frühjahr war der 2002 Vaucrains von Chevillon zwar schon sehr gut, aber letztlic noch nicht trinkreif. Von der Trinkreife bei dem 2006er Vaucrains ist man auch noch sehr weit entfernt, die Tannine sind pelzig und die Aromatik noch nicht entfaltet. Gleichwohl ist schon zu spüren, dass dieser Wein mal wirklich spitze wird. Da ich davon auch noch Flaschen im Keller habe, werde ich mich gedulden, freue mich aber auf das nächste Wiedersehen frühestens in fünf Jahren.

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m_arcon

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Re: Burgund 2006

BeitragDo 8. Jan 2015, 00:02

Im Zuge eines ausgiebigen Geburtstags-Dinners hatten wir u.a. diesen 2006er von d´Angerville im Glas, von dem ich bis dato noch keinen Wein getrunken hatte.

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Cheers
Marc
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octopussy

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Re: Burgund 2006

BeitragSo 18. Jan 2015, 23:49

Und noch ein 2006er Volnay: Domaine Dublère - 2006 Volnay 1er Cru Pitures aus einer weniger bekannten Lage in Volnay, die sich zwischen Clos des Ducs und Chanlins weiter oben am Hang befindet. Das ist der erste Wein von der Domaine, den ich getrunken habe. Die Domaine gehört einem Amerikaner, Blair Pethel, der sich vor ca. einem Jahrzehnt im Burgund niedergelassen hat und - laut den Weinjournalisten - Weine im klassischen Stil erzeugt. Der Wein gefiel mir zunächst an sich sehr gut, wirkte aber noch sehr jung. Nach zwei Tagen offen hat er aber dann doch eher versagt. Man kann zwar nicht unbedingt verlangen, dass ein Rotwein trotz kühler Lagerung offen nach mehreren Tagen zulegt oder noch auf der Höhe ist. Gerade bei Rotweinen (auch Burgundern), die zunächst sehr jung und unentwickelt wirken, trägt etwas Zeit offen aber doch zur Besänftigung bei. Am Ende über den ersten und letzten Eindruck hinweg finde ich den Wein nicht schlecht, werde aber vielleicht doch eher kein Stammkunde der Domaine.

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weingollum33

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Re: Burgund 2006

BeitragDo 22. Jan 2015, 10:40

Hallo erst mal!
Habe meine Notizen zu "kleineren" 2006ern der Cote de Nuits des letzten halben Jahres zusammengestellt. Ein Jahrgang, der durchaus schon Freude macht!


Domaine Heresztyn Chambolle-Musigny 2006

Erster Kontakt mit dieser Domaine, die primär für ihre Weine aus Gevrey-Chambertin und einen Clos St. Denis bekannt ist. Korken raus und gleich serviert! Völlig offen und typischer Chambolle! Sehr schöne Nase nach roten dunklen Beeren, reifen Pflaumen und etwas nassem Steinen, im Mund ähnliche Aromen, seidige Textur und durchaus gute Länge für einen Village-Wein. Der Wein ist im Trinkfenster – nach 24 h verliert der Wein allerdings Textur und Gefüge. Nach dieser Flasche zu urteilen, würde ich den Wein zeitnah austrinken. Das Lesegut in Chambolle-Musigny hatte in 2006, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, viel Fäulnisprobleme – möglicherweise ein Kind des Jahrgangs.
ansonsten guter bis sehr guter Village-Wein


Domaine Fourrier Gevrey-Chambertin vv 2006

2 h vorher dekantiert und CO2 ausgeschwenkt, schon aus der Karaffe verbreiten sich intensive Aromen von Blaubeeren. Am Gaumen zeigt sich, dass der Wein bereits im Trinkfenster ist. Bestenfalls mittlerer Körper, Tannine so gut wie nicht spürbar, intensive pure Frucht nach dunklen Kirschen, Blaubeeren und mineralische Anklänge. Weder fleischig, noch besonders kräftig. Nicht zuviel extrahiert, weder Holzeinfluss noch Tertiäraromen lassen sich wahrnehmen. Überdurchschnittliche Länge (für einen Village-Wein) und sanft am Gaumen! Ein moderner, stylischer Wein – wird bei jeder Verkostung viele Freunde finden. Erst nach längerer Zeit im Glas spürt man, dass noch Gerbstoffe für gut fünf weitere Jahre im Hintergrund schlummern. Nach 48 h hat der Wein etwas an Kontur verloren, bietet aber immer noch genauso viel Trinkfreude.
Ich halte diesen Wein nicht unbedingt für einen sehr typischen Gevrey-Chambertin – er ist m.E. (zumindest in der momentanen Trinkphase) eher durch die Handschrift des Winzers geprägt. Für meinen Geschmack eher ein Solist als ein Essensbegleiter! Dennoch für einen Village-Wein eher hochwertig.
mindestens sehr guter Village-Wein (wenn auch m.E. nicht sehr typisch)


Gerard Mugneret Bourgogne 2006

Diesen einfachen Bourgogne von Gerard Mugneret hatte ich schon mehrfach im Glas. Jung ist er einer meiner Favoriten unter den regionalen Weinen. War in der Primärfruchtphase transparent, dennoch nachhaltig genug, sowie leicht und unkompliziert zu trinken und hat mir richtig gut gefallen. Jetzt ist der Wein gereift und zeigt auch Tertiäraromen. Der Körper wirkt jetzt fast ein wenig dünn und zeigt überraschender Weise noch ganz leichte Neuholzeinflüsse, die mir in jüngerem Stadium nicht aufgefallen sind. Ich glaube nicht, dass der Wein tatsächlich im Sinne einer Erstbelegung neues Holz gesehen hat, aber es ist m.E. wahrnehmbar. Im Mund durchaus lang – wenn auch nicht unbedingt sehr intensiv. Ein Wein in einem Reifestadium, welches ich normalerweise als „Höhepunkt“ ansehen würde. In diesem Fall gefiel mir der Wein in der Primärfruchtphase jedoch einfach deutlich besser.
guter Bourgogne – jung jedoch deutlich besser (sehr gut) / austrinken


Boisset Vosne-Romanee Les Quartier de Nuits 2006

Ich habe einige Weine von Gregory Patriat im Keller – unter anderen diesen. Dies ist meine zweite Annäherung. Ca. 2 h vor dem Trinken geöffnet. Eine schöne Nase nach Brombeeren und Heidelbeeren, etwas Würze und nasser Stein, im Mund mittlerer Körper, primär ähnliche Aromen, kaum Gerbstoffe mehr vorhanden. Der Wein hat im Vergleich zur letzten Flasche seine strukturgebende Textur und damit auch etwas „Sexappeal“ verloren. Kein Einfluss neuen Holzes wahrnehmbar. Insgesamt (noch?) im Trinkfenster – bei dieser Flasche ist nicht (mehr) zu erkennen, dass der Wein aus Vosne-Romanee stammt.
bestenfalls guter Village-Wein, Zukunft nach dieser – möglicherweise nicht repräsentativen – Flasche etwas ungewiss (eine andere Flasche vor ca. 1 Jahr war deutlich besser!)


Philipp Gavignet Nuits St. Georges les Chaboeuf 2006

Ein Premier Cru von einem eher weniger bekannten Erzeuger. Ca. 1 h vor dem Servieren geöffnet. Die Nase ist nicht spektakulär, aber macht durchaus Freude - dezente dunkle Früchte und etwas feuchter Boden. Auch im Mund kein Feuerwerk der Aromen, aber angenehme dunkle Beeren, Pflaume, im Hintergrund etwas Humus, vorsichtig extrahiert und mit mäßiger Intensität ... Was den Wein aber „singen“ lässt, ist eine wunderbare samtige, lange wahrnehmbare Textur im Mund (die ich nicht erwartet hätte!) - getragen von kaum wahrnehmbaren feinsten Gerbstoffen und einer harmonischen Säure. Diesbezüglich erinnert der Wein etwas an die angrenzende Lage „Les Cailles“ - alles andere als ein rustikaler Nuits!! Zur Zeit sicher nicht der komplexeste und intensivste unter den Premier Crus – aber macht beim Trinken Spaß! Eher kein Langstreckenläufer - aber könnte die nächsten 3 bis 5 Jahre durchaus noch besser werden!
Preiswerter guter bis sehr guter Premier Cru, könnte sich noch besser entwickeln!


Denis Bachelet Cote de Nuits Village 2006

Die zweite Flasche, die dran glauben muss. Eine halbe Stunde vor dem Ausschenken geöffnet. Schöne Nase nach reifen Kirschen und nassem Geröll, mittlerer, fester Körper, durchaus Gevrey-Charakter erkennbar, im Mund ebenfalls Kirschen, vielleicht auch rote Johannisbeeren und deutliche mineralische Komponenten. Gerbstoffe und Säure wahrnehmbar aber gut integriert. Kein Neuholzeinfluss erkennbar. Der Wein ist im Fenster und trinkt sich derzeit eher etwas verhalten und unkompliziert. Meine letzte Flasche liegt gut 3 Jahre zurück. Damals hat mich der Wein in der Primärfruchtphase sehr positiv überrascht - wegen seiner erstaunlichen Wucht und Tiefe für diese Qualitätsstufe. Vielleicht kommt da noch mehr!
Derzeit mindestens guter Village-Wein, könnte durchaus deutliches Potential noch oben haben!

Gruß Tobias
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Weinbertl

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Re: Burgund 2006

BeitragFr 22. Jan 2016, 16:04

ziemlich zugenagelt war die Tage ein 2006 Pommard 1er Cru "les Rugiens", Francois Parent. Auch dekantieren brachte am ersten Tag außer viel Tannin und etwas Säure nichts. Am zweiten Tag machte er etwas auf und zeigte gesunde rote Pinot-Frucht, geradlinig aber auch höchst unspektakulär.

Fazit: schwieriger Jahrgang und zu früh geöffnet.
Prognose: schwierig, spontan würde ich sagen, die (für Pinot-Verhältnisse) mächtigen Tannine und die saubere Frucht könnten irgendwann mal einen kapitalen Burgunder ergeben, andererseits könnte der Wein auch immer Tannin-dominiert bleiben und austrocknen. Großes Fragezeichen!
Grüße
Robert
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UlliB

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Re: Burgund 2006

BeitragFr 6. Jan 2017, 11:46

Gestern abend im Glas und über ein paar Stunden verfolgt:

Clos de Tart 2006 (14%Vol.) Eine der grand cru - Monopollagen an der Cote de Nuits, im Besitz von Mommessin. Gekauft 2008, da waren die Preise noch halbwegs akzeptabel und nicht so völlig durchgeknallt wie heute.

Vorweggenommen: ich konnte an diesem Wein nicht einmal ansatzweise grand cru - Eigenschaften feststellen. Unmittelbar nach dem Öffnen eine hübsche Pinot-Frucht, die sich aber rapide zurückzieht; danach bleibt eine mekwürdige brenzlige Note in der Nase (hübscher ausgedrückt: der Wein riecht empyreumatisch), später auch etwas Balsamisches, die Frucht bleibt sehr zurückhaltend. Im Gaumen zwar recht dicht, aber spröde, auch hier wenig Frucht und kaum Komplexität.

Ich habe mit Burgundern dieses Kalibers nur wenig Erfahrung, und insofern bleibt die Frage offen, ob der Wein sich lediglich in einer üblen Phase befindet (oder ein Flaschenfehler vorliegt) oder tatsächlich so schwach ist, wie er sich präsentiert hat. Wäre dies Bordeaux, würde ich sagen: vergiss es. Ich hatte schon Basis-Burgunder von guten Erzeugern im Glas, die deutlich mehr Spaß gemacht haben.

Parker hat in seinem Forum vor einigen Jahren eine heftige Kontroverse ausgelöst, als er in der Hedonist's Gazette diesen Wein wirklich übel heruntergeputzt hat, obwohl sein damaliger Adlatus Schildknecht im WA 93 Punkte gegeben hatte. Wenn Parker den Wein im gleichen Zustand wie ich im Glas hatte, würde ich sagen: Parker hatte recht, und Schildknecht nicht ;)

Gruß
Ulli
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sorgenbrecher

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Re: Burgund 2006

BeitragFr 6. Jan 2017, 13:12

Ulli,

unabhängig davon, dass ich mit den bisher getrunkenen Clos de Tart bisher noch nie richtig überzeugende Grand Cru-Qualität im Glas hatte, kann ich Dir aus zwei bisherigen Begegnungen mit dem 2006er (in 2010 und 2014) nur beipflichten, dass dieser meilenweit von Grand-Cru-Qualität entfernt ist. Aus beiden Begegnungen kann ich Deine Endrücke nur bestätigen. Es ist ein schwacher Wein.
Gruß, Marko.
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