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Bordeaux 1996

Medoc und seine Appellationen, Bourg und Umgebung, Fronsac, Pomerol, Saint Emilion und Umgebung, Entre Deux Mers, Graves und Pessac-Leognan, Sauternes und Co.
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harti

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Re: Bordeaux 1996

BeitragDo 4. Jan 2018, 18:06

Fieuzal fliegt tatsächlich immer noch immer unter dem Radar, obwohl das Weingut schon seit geraumer Zeit von Hubert de Bouard - Miteigentümer von Angelus - beraten wird. Die neueren Jahrgänge scheinen aber einen leichten Aufwärtstrend zu zeigen. 2015 war en primeur jedenfalls sehr, sehr gut.

Die wenigen älteren Weine, die ich kenne (ein paar aus den 80ern, 95, 98), waren immer gut gelungen, wenngleich nie spektakulär. Es wird glaube ich mal wieder Zeit, eine Flasche aufzuziehen ;) .

Grüße

Hartmut
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Olaf Nikolai

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Re: Bordeaux 1996

BeitragDo 4. Jan 2018, 21:27

....wobei den Weissen ein eheblich besserer Ruf vorauseilt als den Roten.....
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thvins

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Re: Bordeaux 1996

BeitragDo 25. Jan 2018, 12:23

Wesentlich mehr Glück als mit dem 1997er Palmer hatte ich mit einer kleinen Serie 1996er Bordeaux anläßlich meiner diesjährigen Geburtstagsprobe:

Lascombes 1996 - noch immer eine Bank, kraftvoll, aber auch mit Finessen, immer noch ein exzellenter Wein, vielleicht nicht ganz so gut wie meine beste von insgesamt einst 9 Flaschen (3 aus der Kiste hatte ich einem Freund abgegeben), aber fast so gut. Der Wein hatte um 2008 rum mal eine Schwächephase, aber sonst immer sehr gleichmäßig bewertet. Leider jetzt alle. Parker hatte ihm wohl einst nur 80 Punkte gegeben und gesagt trinken bis 2007. Ich hatte ihn eigentlich immer zwischen 93 und 95 Punkten getrunken (Exzellent bis Groß), zum Glück war mir Parker noch nicht so geläufig, als ich dereinst für 48,30 DM subskribierte. Für diesen Preis vom PGV her sehr akzeptabel.

Leoville Barton 1996 - während meiner Geburtstagsprobe 2012 schwach, danach hat er aber mehrfach Größe bewiesen, so auch jetzt wieder. Die Feldwebelkanten sind lange weg, aus dem in 2012 knochig wirkenden Offiziersanwärter ist ein toller Adliger geworden, der den Frieden gefunden hat und die Kriege nicht mehr braucht. Schöne geschmackliche Tiefe, elegant, aber auch mit Druck und Power. Zwar damals fast 80 DM pro Flasche hingelegt, aber er beweist, dass er dafür was bieten kann. Akzeptabel vom PGV her

Montrose 1996 - in 2012 ebenso enttäuschend, seither nicht mehr angefasst. Kam dann in der Nacht als "Zugabe" aus der Situation heraus. Prächtige Nase, die Nase des Abends... - sieht man mal von den Maury´s ab. Am Gaumen immer noch jugendlich frisch, aber inzwischen alles in Balance und von toller Aromatik. Sogar noch einen Tuck besser als der Leoville B. - mehr Charakter und vielschichtiger. Groß. Für die einst bezahlten über 90 DM ein guter Gegenwert und noch lange nicht am Ende... Ich hab zum Glück noch was...
Beste Grüße

Torsten

http://www.torsten-hammer-priorat-guide.com
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Desmirail

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Re: Bordeaux 1996

BeitragMi 7. Feb 2018, 17:37

Vor ein paar Tagen eine kleine Chateau Montrose Vertikale gemacht, sehr spröde das ganze, passend zum Wetter :lol: . Die Flaschen kamen aus einem Keller der über jeden Zweifel erhaben ist.

1991

Nase & Gaumen: schwarze Johannisbeere, leichte Stallnote, sehr mild, minimales Tannin, angenehme Säure, gute Länge am Ende etwas austrocknend. Jahgangstypisch. 86 MDP

1992

Nase & Gaumen: etwas stumpf, leicht pudrig, sehr milde Säure, weicher Körperbau. Tendenz zur Rotbeerigkeit. Etwas Teer, am Ende etwas austrocknend bei mittlerer Länge. 86 MDP

1993

Nase & Gaumen: wirkt kühler als 91 und 92, minimal alkoholisch, ebenfalls etwas Stallgeruch. Dichter, dunkle Beerenfrüchte, leichte Süße und gut gebundene Säure. Schöne Mineralität. 85 MDP

1994

Nase & Gaumen: sehr ruppig, leichte Lacknase, etwas alkoholisch, warm. Dunkle Beeren, etwas Persipan, milde Süße, sehr reif, kirschartig 87 MDP

1995

Nase & Gaumen: sehr süß, kühle Frucht, gute Balance, der Wein ruft ...! Fleischig, sehr runde Tanninge, dunkle Kirsche, sehr reife Brombeere, vollreif, endloser Abgang, finessenreich, der Wein scheint noch nicht am Ende zu sein 93+ MDP

1996

Nase & Gaumen: irgendwie irritierend, sehr mächtig, dunkel, kühl, massive Attacke, süß, sehr gut strukturiert, Milchschokolade, sehr harmonisch 92 MDP

1997 Nase & Gaumen: leichter Fehlton (?), irgendwie unsauber, Kaffee, sehr floral, Geranol, austrocknend, stumpfes Tannin, irgendwie knusprig 82 MDP

1998 Nase & Gaumen: volle ausdrucksstarke Nase, dicht, massiv, Vanilleprägung, sehr süße Attacke, etwas trockene, aber gut gebundene Tannine, angenehmen Säure. 90 MDP

1999 Kork

2000 Nase & Gaumen: sehr starkes Aroma, pudrig, fein geschliffen, dunkle Beeren, Weihrauch, süße Attacke, beeindruckender Körper, etwas spröde nach hinten heraus, gut gebundene Säure, stoffig mit viel Extrakt, lang anhaltend mit gutem Rückaroma, geschliffene Tannine 92 MDP
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Deep And House
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manubi

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Re: Bordeaux 1996

BeitragFr 27. Apr 2018, 11:01

Kleine Verkostungsrunde mit Torsten Hammer (thvins) am 22.04.2018

Auf dem Weg zu seiner jährlichen Verkostungstour ins Priorat macht Torsten mit seinem Begleiter ("Holzwurm" Steffen) Station bei uns.

Im Vorfeld hatten wir uns verständigt, dass wir an diesem Abend die beiden 1996er Pichon-Baron und Cos d'Estournel vergleichend probieren wollten. Dazu ein kleines Rahmenprogran anderer Rotweine. Eröffnet haben wir aber mit einem Prickler, einem Rieslingsekt brut "1900" von Van Volxem. Der "1900" spielt schon in der oberen Liga deutscher Sekte und ist auch hier im weinforum.de mehrfach kommentiert worden. Hier handelte es sich um den 2011er, zu dem EthC eine Verkostungsnotiz eingestellt hat, der ich weitgehend zustimmen kann.

Zum Eintrinken hatte ich die letzte Flasche 1988er Canon la Gaffeliere aufgezogen. Diese Flasche bestätigte weitestgehend die dazu eingestellte VKN, lediglich ein ganz leichter Karamellton, den ich bei der besprochenen Flasche nicht festgestellt hatte kam hinzu. Wiederum ca. 92 mP.

Zum Abendessen hatten wir dann einen 1997er Brunello von Siro Pacente - Sangiovese in Bestform - und einen 2004er Prince Pegase von der Domaine d'Aiguiliere aus dem Longuedoc. Das ist, wie Torsten sagte, das Spitzenerzeugnis der Domaine und wird nur in besonders guten Jahren erzeugt. Der Wein zeichnet sich durch eine blumig-kräuterige Frische aus, spricht die Geschmacksnerven expressiv an und gehört zum Besten, was ich bisher aus dieser Region verkostet habe. Lediglich deutlich austrocknendes Tannin störte am Anfang etwas, milderte sich aber innerhalb kurzer Zeit deutlich. Trifft meine Vorlieben nicht in gleichem Maße wie ein guter Bordeaux, aber trotzdem sind ca. 91-92 mP der Qualität des Weines angemessen. Andere, vornehmlich Nicht-Bordeaux-Freaks, würden ihn vermutlich höher bewerten.

Dann kamen die erwarteten Stars des Abends, beide doppelt dekantiert und in den Originalflaschen auf dem Tisch. Beide Flaschen einschließlich der Korken in optimalem Zustand.

Pichon-Baron: eröffnete etwas verschlossener, gab auch in der Nase nicht allzuviel her. Im Glas aber schon nach kurzer Zeit eine Wucht, hervorragende Struktur, Cassis, Zigarrenkiste, schwarze Schokolade, Säure und Tannin perfekt integriert. Ein Bilderbuch-Pauillac, vermitlich jetzt auf dem Höhepunkt. 94 - 95 mP.

Cos d'Estournel: von Anfang an etwas offener, Nase Blumen, Kräuter, Heu, etwas weiteres Geschmacksprofil mit schwarzen und roten Früchten, Gewürzen, Espresso, im ganzen eine Spur luftiger und eleganter als der Baron, ebenfalls mit perfekter Säure und Tanninstruktur. Im Abgang unverkennbar schwarzer Tee. Ebenfalls 94 - 95 mP.

Da begneten sich zwei Stars des Jahrgangs auf Augenhöhe. Wollte man einen der beiden höher einschätzen könnte das höchstens die Folge persönlicher Vorlieben sein. Beide sind auf dem Höhepunkt ihrer Trinkreife, haben, bei guter Lagerung, aber sicher noch ein langes Leben vor sich.

Gruß

Manfred
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weingollum33

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Re: Bordeaux 1996

BeitragSa 28. Apr 2018, 11:48

Hallo Manubi / Manfred,
hatte den 96er PB vor ca. 1/2 Jahr im Glas - wirklich schöner Paulliac!
Meine Flasche war reif und hätte mir mit etwas mehr Struktur (etwas jünger) noch besser gefallen! Aber das ist Gejammer auf hohen Niveau!
Gruß Tobias
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Olaf Nikolai

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Re: Bordeaux 1996

BeitragSa 28. Apr 2018, 20:55

Zurecht haben die Topweine dieses Jahres ein guten Ruf und ein entsprechendes Preisniveau.
Heute im Glas:
Chateau Duhart Milon
Zum Nachtmahl zuvor gab es Domaine de Belliviere, Eric Nicolas, Rouge- Gorge 2007.
Schwer zu toppen, da musste es mainstream auf hohem Niveau weitergehen.
Also nun zum Milon.
Die Farbe zeigt ein deutlich fortgeschrittenes Alter und auch gewissermaßen die Limitation des Terroir.....aber die Nase baby....zeigt Alles was es für einer grossen Wein aus dem Hause Lafite braucht.
Einmal Zigarrenkiste und zurück, Rosenblüten, Gewürzladen, mürbe schwarzbeerige Frucht. Zum Finale hin fehlt der Punch den seine grosse Schwester anbietet. Aber wir sind hier klar im high-end Segment unterwegs, da gibt es linksufrig in 96 wenig Besseres.
Um 80€ pro Eintel auch heute noch ein guter Kauf.
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thvins

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Re: Bordeaux 1996

BeitragDi 15. Mai 2018, 13:47

manubi hat geschrieben:Kleine Verkostungsrunde mit Torsten Hammer (thvins) am 22.04.2018

Auf dem Weg zu seiner jährlichen Verkostungstour ins Priorat macht Torsten mit seinem Begleiter ("Holzwurm" Steffen) Station bei uns.

Im Vorfeld hatten wir uns verständigt, dass wir an diesem Abend die beiden 1996er Pichon-Baron und Cos d'Estournel vergleichend probieren wollten. Dazu ein kleines Rahmenprogran anderer Rotweine. Eröffnet haben wir aber mit einem Prickler, einem Rieslingsekt brut "1900" von Van Volxem. Der "1900" spielt schon in der oberen Liga deutscher Sekte und ist auch hier im weinforum.de mehrfach kommentiert worden. Hier handelte es sich um den 2011er, zu dem EthC eine Verkostungsnotiz eingestellt hat, der ich weitgehend zustimmen kann.

Zum Eintrinken hatte ich die letzte Flasche 1988er Canon la Gaffeliere aufgezogen. Diese Flasche bestätigte weitestgehend die dazu eingestellte VKN, lediglich ein ganz leichter Karamellton, den ich bei der besprochenen Flasche nicht festgestellt hatte kam hinzu. Wiederum ca. 92 mP.

Zum Abendessen hatten wir dann einen 1997er Brunello von Siro Pacente - Sangiovese in Bestform - und einen 2004er Prince Pegase von der Domaine d'Aiguiliere aus dem Longuedoc. Das ist, wie Torsten sagte, das Spitzenerzeugnis der Domaine und wird nur in besonders guten Jahren erzeugt. Der Wein zeichnet sich durch eine blumig-kräuterige Frische aus, spricht die Geschmacksnerven expressiv an und gehört zum Besten, was ich bisher aus dieser Region verkostet habe. Lediglich deutlich austrocknendes Tannin störte am Anfang etwas, milderte sich aber innerhalb kurzer Zeit deutlich. Trifft meine Vorlieben nicht in gleichem Maße wie ein guter Bordeaux, aber trotzdem sind ca. 91-92 mP der Qualität des Weines angemessen. Andere, vornehmlich Nicht-Bordeaux-Freaks, würden ihn vermutlich höher bewerten.

Dann kamen die erwarteten Stars des Abends, beide doppelt dekantiert und in den Originalflaschen auf dem Tisch. Beide Flaschen einschließlich der Korken in optimalem Zustand.

Pichon-Baron: eröffnete etwas verschlossener, gab auch in der Nase nicht allzuviel her. Im Glas aber schon nach kurzer Zeit eine Wucht, hervorragende Struktur, Cassis, Zigarrenkiste, schwarze Schokolade, Säure und Tannin perfekt integriert. Ein Bilderbuch-Pauillac, vermitlich jetzt auf dem Höhepunkt. 94 - 95 mP.

Cos d'Estournel: von Anfang an etwas offener, Nase Blumen, Kräuter, Heu, etwas weiteres Geschmacksprofil mit schwarzen und roten Früchten, Gewürzen, Espresso, im ganzen eine Spur luftiger und eleganter als der Baron, ebenfalls mit perfekter Säure und Tanninstruktur. Im Abgang unverkennbar schwarzer Tee. Ebenfalls 94 - 95 mP.

Da begneten sich zwei Stars des Jahrgangs auf Augenhöhe. Wollte man einen der beiden höher einschätzen könnte das höchstens die Folge persönlicher Vorlieben sein. Beide sind auf dem Höhepunkt ihrer Trinkreife, haben, bei guter Lagerung, aber sicher noch ein langes Leben vor sich.

Gruß

Manfred


Lieber Manfred,

besten Dank für diesen wunderschönen Abend und somit einen wunderbaren Urlaubsauftakt. Und auch dafür, dass du die Weine hier so schön ausführlich gewürdigt hast.

Ich hatte an dem Abend schon vollständig auf Urlaubsmodus umgestellt und war froh, mal einfach nur auf hohem Niveau genießen zu können ohne groß Notizen machen zu müssen (jenes wartete dann ja im Priorat wieder umso mehr auf mich).

Punktemäßig liege ich so 1,5 bis 2 Punkte über den Deinen, aber ansonsten waren wir uns prinzipiell sehr einig. Bei den beiden 96ern stehen identische Punkte (jeweils 96) auf meinem Zettel. Gefreut hab ich mich aber auch über die Performance des Prince Pegase und darüber, dass du auch damit etwas anfangen konntest.

Es war wie immer sehr schön, mit Euch zusammen zu sitzen. Wir sollten bis zum nächsten Mal vielleicht nicht wieder so viele lange Jahre ins Land ziehen lassen.
Beste Grüße

Torsten

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Frankie Wilberforce

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Re: Bordeaux 1996

BeitragMi 13. Jun 2018, 19:16

Vor ein paar Tagen im Glas, den 1996 Chateau Pontet - Canet,5. GCC aus Pauillac
tiefes Weinrot im Kern sehr dunkel ohne Randaufhellung, Cassis, Brombeeren, Graphit, Edelholz, leichte Kräuter- und Gewürzaromen herrliches Bukett.
Am Gaumen anfangs noch mit vielen langlebigen noch immer präsenten Tanninen, sehr schöne tragende Säure die dem Wein eine angenehme frische verleiht. Tolle Frucht nach Cassis, Brombeeren, Teer, oppulent, vollmundig, Waldbeeren, eine feine Bleistiftnote, schöner Maul voll Wein. Eleganz, Stärke, Finesse und ein schöner vielfältiger Tiefgang hat der Wein.
Langer schöner Abgang auf der beerigen Seite.

Fazit: 94 FW Punkte, noch immer nicht ganz ausgereift. Er hat Potnetial auf ein bis zwei Pünktchen mehr in vielleicht 3 bis 5 Jahren..

Am 2.ten Abend waren die Tannine abgeschmolzen und ein Wein mit viel Eleganz und Rasse blieb übrig.
Grüße Armin

Sie fragen mich nach den besten Wein? Sicher das nächste Glas ...
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Olaf Nikolai

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Re: Bordeaux 1996

BeitragMi 13. Jun 2018, 22:04

Danke für die Einschätzung. Halte den Wein schon für reif und gut trinkbar. Wird eher nicht besser...nur anders. Alles in Allem ein guter Wein.
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