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kistenfreund.de

Bordeaux 2006

Medoc und seine Appellationen, Bourg und Umgebung, Fronsac, Pomerol, Saint Emilion und Umgebung, Entre Deux Mers, Graves und Pessac-Leognan, Sauternes und Co.
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Bottlebinder

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Re: Bordeaux 2006

BeitragMi 30. Aug 2017, 23:04

Smith Haut Lafitte blanc 2006 - Ulli hat recht, der Weißwein des Chateaux' ist früh trinkreif. Während der Rote noch 6 Jahre Flaschenreife vertragen kann, hier ein absolut betörender und großer Stoff, wow! Nach dem Öffnen brauchte er 2 Stunden Sauerstoff in der Flasche im Kühlschrank. Dann Litschi, Blumen, Zitrusfrüchte in der Nase, zusätzlich Honig am Gaumen, aber streng trocken. Sehr dicht, aber zugleich leicht und mit dezenter jedoch durchdringend langer Säure. Hier merkt man, wo es hingeht, aber Ulli, ich meine schon, dass er noch besser wird, d.h. noch leichter und weicher, dann ein Kandidat für Bestnoten!
Grüße
Mathias
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Frankie Wilberforce

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Re: Bordeaux 2006

BeitragDo 12. Okt 2017, 21:29

Gestern Abend geöffnet und heute Abend ausgeleert den Chateau Belgrave, 5.GCC Haut-Medoc, 2006
dunkles tiefdunkles lilarot, rote und schwarze Kirschen, Holz,Röstaromatik, Teer, und Brombeeren in der Nase
Am Gaumen satt, fast vollmundig, strukturiert, gute stützende Säure, reife und fette Tannine, saftige Frucht wie Brombeeren, rote Piemontkirschen, französische Eiche, deutscher Teer, französische rote und schwarze Johannisbeeren, englisches Leder.
Ein mittellanger Abgang wie Gaumen.
Gestern Abend 89- FW Punkte, heute Abend etwas schwächer und nur 88FW Punkte. Passt sehr gut zu diversen Käsesorten und kräftigem Brot.
Grüße Armin

Sie fragen mich nach den besten Wein? Sicher das nächste Glas ...
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Ralf Gundlach

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Re: Bordeaux 2006

BeitragDo 12. Okt 2017, 21:43

Frankie Wilberforce hat geschrieben:Gestern Abend geöffnet und heute Abend ausgeleert den Chateau Belgrave, 5.GCC Haut-Medoc, 2006
dunkles tiefdunkles lilarot, rote und schwarze Kirschen, Holz,Röstaromatik, Teer, und Brombeeren in der Nase
Am Gaumen satt, fast vollmundig, strukturiert, gute stützende Säure, reife und fette Tannine, saftige Frucht wie Brombeeren, rote Piemontkirschen, französische Eiche, deutscher Teer, französische rote und schwarze Johannisbeeren, englisches Leder.
Ein mittellanger Abgang wie Gaumen.
Gestern Abend 89- FW Punkte, heute Abend etwas schwächer und nur 88FW Punkte. Passt sehr gut zu diversen Käsesorten und kräftigem Brot.


Hallo Armin,

kannst du mir mal näher erleutern, wo der Unterschied z.B. zwischen deutschen und englischen, oder bei
mir gebietsnah belgischen oder niederländischen Teer liegt? Nix für ungut, die Vergleiche mit Teer kenne ich schon, aber ländertypisch eher nicht.

Gruß

Ralf
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Jochen R.

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Re: Bordeaux 2006

BeitragSa 14. Okt 2017, 19:31

Frankie Wilberforce hat geschrieben:Gestern Abend geöffnet und heute Abend ausgeleert den Chateau Belgrave, 5.GCC Haut-Medoc, 2006
dunkles tiefdunkles lilarot, rote und schwarze Kirschen, Holz,Röstaromatik, Teer, und Brombeeren in der Nase
Am Gaumen satt, fast vollmundig, strukturiert, gute stützende Säure, reife und fette Tannine, saftige Frucht wie Brombeeren, rote Piemontkirschen, französische Eiche, deutscher Teer, französische rote und schwarze Johannisbeeren, englisches Leder.
Ein mittellanger Abgang wie Gaumen.
Gestern Abend 89- FW Punkte, heute Abend etwas schwächer und nur 88FW Punkte. Passt sehr gut zu diversen Käsesorten und kräftigem Brot.

Hallo Armin,
danke für die Notiz! Ich kann deine Eindrücke gut nachvollziehen.
Zum Rindersteak geöffnet: perfekt, und macht auch solo richtig Spaß.

Anfang 2016 war in diesem Thread zum lesen:
"... Steht im Grunde noch am Anfang seiner Entwicklung und ist nach ca. 3 h Dekantieren trinkfertig, wird jedoch kein wesentlich höheres Niveau erreichen. Somit keine komplette Enttäuschung und solide 85+ Punkte. ..."

Wie man sich täuschen kann ... Noch sehr jung, sehe den Wein aktuell
auch bei etwa 89 P. mit 1-2 P. Luft nach oben.

Viele Grüße,
Jochen
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Ewald von Dennenburg

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Re: Bordeaux 2006

BeitragSo 12. Nov 2017, 20:30

chateau meyney, 2006
Ich kann nur sagen: Endlich! Endlich zeigt der Meyney mal seine wahren Qualitäten. Aber Achtung - erst am zweiten Tag oder nach ausreichend länger Belüftung. Zeigt eine schöne ausgewogene, gar nicht billige Aromatik, schwankt dabei genau zwischen rot- und schwarzbeerig. Die Tannine zeigen sich langsam mürbe und haben die typische und verlockende Süße, die nur ein gereifter Wein zeigt. Duft nach Herbstlaub, nachhaltig, mit schönem Trinkfluss gerade aus dem großen Bordeauxglas, bleibt mittelgewichtig aber nie belanglos. Belanglosigkeit war mein bislang größter Kritikpunkt.
Besten Gruß
Uwe
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