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Österreichs Rotweinelite

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82er Steirer

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragFr 23. Sep 2011, 21:27

Grüß euch,

bei TAW hat es ja diesen einen Thread gegeben, der den Namen "auch österreichs Rote nun an der Weltspitze" getragen hat bzw noch immer trägt (nur schreibt halt keiner mehr was). Ausschlaggebend für die Diskussion war damals eine Verkostung, die glaub ich von der ÖWM organisert wurde. Heute habe ich mal eine Flasche aufgemacht, die damals auch mit dabei war:
Bild
Der Wein hat mir eigentlich recht gut gefallen, er entwickelt sich prächtig mit etwas Belüftung. Natürlich ist er den damaligen Trends und dem Jahrgang entsprechend etwas rund und fett. Holzeinsatz, also Vanille- oder Rösttöne sind überhaupt keine bemerkbar. Ob er wirklich gegen Chateau Palmer und Co bestehen kann kann ich mangels Budget leider nicht beantworten (Sachspenden die zur Beantwortung dieser Frage beitragen werden gerne angenommen).

lg Hans Peter
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migy

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragSa 28. Jan 2012, 20:24

bei TAW hat es ja diesen einen Thread gegeben, der den Namen "auch österreichs Rote nun an der Weltspitze" getragen hat bzw noch immer trägt (nur schreibt halt keiner mehr was).

EINSPRUCH :D
Erstellt am: 19.01.2012 : 22:59:51 Uhr Profil anzeigen Antwort mit Zitat
Scheinbar habe ich hier mein Privatforum, auch nicht schlecht..........
Erstellt am: 20.01.2012 : 21:37:14 Uhr Profil anzeigen Antwort mit Zitat
Hallo!
Die meisten Forumsschreiber hier sind voriges Jahr umgezogen


Schön, dass zu diesem Thema auch an dieser Stelle diskutiert wird!

Auch wenn es weiter oben kritisch betrachtet wurde, sehe ich Vergleiche der österreichischen Top-Weine mit der Internationalen "Konkurrenz" durchaus positiv und sinnvoll.
Klar hinkt es ein wenig, wenn eine Neusiedlersee-Cuvee mit einem Bordeaux gleichen Jahrgangs verglichen wird, da der Reifegrad nicht vergleichbar sein wird. Andererseits ist eben genau das die unterschiedliche Charakteristik und warum soll man das nicht vergleichen und bewerten?

Anbei ein Versuch zu diesem Thema in unserer letztjährigen Weinrunde:

Modus:
Blinde Verkostung in willkürlicher Reihenfolge (1. Flight), dann Zwischenwertung im 10-Punkte System. Anschließend 2. Flight in umgedrehter Reihenfolge des Ergebnisses des 1. Flight, wieder blind, anschließend Aufdeckung und Gesammtwertung.
5 Teilnehmer, 18 Weine.

Auszugsweise seien hier die bemerkenswertesten Weine dargestellt:


Koppensteiner, Border 1998: Rang 14 von 18

zeigte leider von Beginn an deutliche oxidative Alterstöne, definitiv über dem Höhepunkt, gerade noch trinkbar, leider keine optimale Flasche, habe ich in der Vergangenheit schon deutlich besser gehabt.


Leberl, Cabernet Sauvignon 1999: Rang 13 von 18

Habe ich auch schon schöner erlebt. Nicht ganz so oxidativ wie der Border aber leider auch schon klar als zu alt erkennbar. Aber: Am nächsten Tag noch kurz überraschend kraftvoll bevor er sich dann endgültig verabschiedet.


Ernst Triebaumer, BF Mariental 2006: Rang 10 von 18 (!)

Eine vermeintliche Niederlage, die keine ist. Im ersten Flight präsentiert sich der Wein von einer fast salzig anmutenden Tanninmauer umschlossen, welche vereinzelt als Fehler gesehen wurde. Völlig unnahbar, ich habe ihn im ersten Flight als möglichen jungen Barolo notiert. Auch im 2. Flight keine Frucht erkennbar, fast noch verschlossener als zuvor.
Ein Wein derzeit nur für Potentialtrinker, ungenießbar für Genusstrinker. Potential allerdings wahrscheinlich gewaltig!Ein Gigant für die Zukunft!
Hinterste Kellerecke!


Alain Brumont, Montus 2003 Cuvee Prestige 2003: Rang 7 von 18

Im ersten Flight habe ich vermerkt: "zu viel Tannin!" Der tiefschwarze Wein hat die Oberlippe geradezu am Zahnfleich festgeklebt. Im Hintergrund war aber schon eine wunderschöne dunkelfruchtige Würze spürbar, die den ganz großen Wein kennzeichnet.
Im zweiten Flight dann für mich fast perfekte Ausgewogenheit zwischen gewaltigem süßen Tannin und herrlicher Frucht. Für die meisten anderen war das Tannin aber immer noch zu dominant, daher der doch etwas zurückhaltende Rang.
Die Überraschung/Enttäuschung aber am nächsten Tag: Der Wein schmeckte wie "ausgeraucht", leider ein Entsorgungsfall. Das haben viele andere besser überstanden!


Gesellmann, "G" 2003: Rang 6

Gleich vorweg: Eine Enttäuschung nach der Enthüllung. Den 2003er G hatte ich schon deutlich "singender" erlebt. In dieser Verkostung präsentiert er sich als anständiger und deutlich kennbarer BF, will sich aber einfach nicht richtig öffnen. Schöne Harmonie zwischen Tannin und Frucht, aber die zu erwartende Größe will sich nicht offenbaren. Ich hatte ihn als burgenländischen BF der gehobenen Klasse notiert.
Offensichtlich hatte der G schlichtweg zu wenig Luft. Am nächsten Vormittag nicht wiederzuerkennen: ganz großer Wein. Tannin pur mit vehementer gaumensprengender Frucht gepaart. Große Zukunft, wegsperren!


Argiano, Solengo 2003 (Toskana): Rang 4

Überzeugend vom Anfang bis zum Ende. Im ersten Flight mit teeigen Geschmackstönen und dem deutlich spürbaren Tannin für einen St. Emilion gehalten. Dann die ganz große Harmonie im zweiten Flight, Tannin über die Eckzähne, dunkle Frucht, noch etwas schwarzer Tee, knapp an der Perfektion.
Am nächsten Tag: Niveau gehalten, großer Wein!


Bertani, Amarone 2001: Rang 3

Meine spontane erste Notiz im ersten Flight: Barolo brutal! Das Tannin nahezu gaumensprengend, irgendwelche Fruchttöne nur zu erahnen. Im zweiten Fligt dann als Amarone erkennbar. Das Tannin zwar weiterhin beherrschend, aber die portweinartige Geschmacksnote durch die getrockneten Trauben doch spürbar. Groß!
Groß auch am nächsten Tag, aber ich hatte den Eindruck, dass sich der Wein mit der Luftzufuhr im Vergleich zur Abendverkostung sogar wieder etwas verschlossen hatte. Sollte kein Einzelfall bleiben.


Scheiblhofer, 24 years 2007: Rang 2

Einzigartige Jubiläumscuvee aus Zweigelt, CS, Shiraz.
Knapper Sieger des ersten Flight mit einer überwältigenden Frucht. Tannin spürbar aber deutlich von der gewaltigen Frucht verdeckt. Da ich wußte, dass ein Amarone kommt, war das für mich der Amarone.
Im zweiten Flight dann einer der ganz seltenen Fälle, wo die Höchstnote 10 vergeben wurde. Perfekter Wein, nicht mehr und nicht weniger.
Unglaublich aber wahr: Am nächsten Tag noch eine Steigerung! Zu der Dunkelfrucht kam ein wunderschöner leichter Kaffeeton dazu, Kraft und Körper ohne Ende. Insgesamt der schönste Wein von allen! Angeblich offiziell nicht mehr erhältlich, leider!


Montrose 2001, Bordeaux: Rang 1

Fast eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Im ersten Flight noch knapp hinter dem 24years zeigte der Montrose im zweiten Flight wie ein perfekter Bordeaux am Beginn der ersten Trinkreife schmecken muss. Tannin und Cassisfrucht eine in sich verschmolzene Einheit. Nicht die Wucht des 24 years oder des Amarone aber eine wunderbar seidige Eleganz, wie es eben nur Bordeaux zu Wege bringt. Auch hier von mir der 10er im zweiten Fligjt und knapper Gesamtsieg.
Überraschung bei der inoffiziellen Nachverkostung am nächsten Tag: Der Wein hat sich komplett verschlossen, nur noch das Tannin spürbar. Wie das zu interpretieren ist könnte im Bordeuax Thread weiterdiskutiert werden.


Fazit:
Die ganz großen österreichischen Roten lassen auf eine ebenso große Zukunft hoffen! Teuer sind die Weine leider alle: Mariental kostet 47 EUR, der G 50 EURO, der 24years war um ca. 60 EUR erhältlich.
Im Vergleich dazu kosten Amarone und Montrose ca. 90 EURO, der Selengo ca. 60 EURO, lediglich der Montus Cuvee Prestige war um vergleichsweise relativ günstige 30 EURO erhältlich.

Zum 24 years muss ich anmerken, dass es den -nicht mehr ganz so grandiosen aber immer noch tollen- Nachfolger 25 years mittlerweile um 25 EUR ganz offiziell über Internetbestellung beim Weingut gibt.

Beste Grüße, Michael
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migy

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragSo 12. Feb 2012, 20:57

Guten Abend,

heute 2 Weine getrunken und genossen wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Der eine gehört vielleicht, der andere zu 100% zur Rotweinelite Österreichs.

Der eine: 25 Years 2008, Scheiblhofer:
tiefschwarze "Trinkschokolade" mit Mokkaton, alle Komponenten perfekt eingebunden, ewiger Trinkfluss - groß!
Allerdings, wie lange hält er? Egal, jetzt am Höhepunkt und perfekt!

Der andere: Blaufränkisch Mariental 2006, ET (Ernst Trienbaumer):
20 Jahre nach dem ersten legendären ET Mariental ein ganz großer, tiefdunkler, noch völlig verschlossener Premiumwein internationalen Zuschnitts. Nach 2 Stunden Dekantieren verschließt sich die ursprüngliche Johannesbeerennase wieder. Am Gaumen zunächst pures Tannin, dann etwas Dunkefrucht, Marzipan, bleibt ewig haften. Nach wie vor weit von seiner ersten echten Trinkreife entfernt, aber ein ganz großes Versprechen für die nächsten Jahrzehnte. Internationaler Top Wein auf Bordeaux Grand Cru Niveau.

Beste Grüße, Michael
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migy

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragSa 24. Mär 2012, 16:51

Schönen Nachmittag,

ich darf wieder von einer Vergleichsprobe berichten.
Teilnehmer: 10 Rotweine ausnahmslos aus der Magnum, Schwerpunkt Österreich mit bemerkenswerter bis grandioser ausländischer Beteiligung.
Verkostungsmodus wieder 2 Durchgänge blind mit 10 Punkte Schema, 5 durstige Teilnehmer.

DAs Ergebnis:

Rang 10: Fabelhaft Tinto, Douro, Portugal, Jahrgang 2008
Nein, er machte seinem Namen keine Ehre. Belanglos in Nase und Gaumen, nicht einmal schlecht, aber ein nicht zu überschmeckender Ton nach eingeschlafenen Füßen. Ein Fall für den Schüttkrug, keine weiteren Bemerkungen.

Rang 9: Umathum, Blaufränkisch Kirschgarten, Frauenkirchen, Burgenland, Österreich, Jahrgang 2006
DIE Enttäuschung! Noch fruchtig in der Nase präsentiert sich der Wein am Gaumen eher unangenehm stechend, fast etwas moussierend. Zu viel Säure? Flaschenfehler glaube ich eher nicht, da der Wein in der ersten Runde gar nicht so schlecht bewertet wurde. Ich hatte auf einen relativ jungen Sankt Laurent getippt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Wein so schmecken soll!

Rang 7: Bertani, Amarone Classico, Verona, Veneto, Italien, Jahrgang 2003
In seinem embryonalen Zustand in der Blindverkostung chanchenlos. Eher hellfarbg, In der Nase das typische Dörrfrucharoma. Am Gaumen Alkohol und enormes Tannin im Vordergrund. Das Zahnfleich zieht sich augenblicklich zusammen. Frucht lässt sich nur erahnen. Die Komponenten sind einfach noch nicht zusammmengewachsen. Ein absoluter Gigant mit Potenzial für viele Jahrzehnte aber jetzt eben nur für Potenzialtrinker geeignet und kein wirkliches Trinvergnügen.
Nachverkostung am nächsten Tag: Der Wein präsentiert sich trotz mehr als 12 stündiger Luftzufuhr nahezu unverändert. Für mich ein ganz großer Wein aber eben erst ab 2020+.

Rang 7: Hans Igler, Vulcano, Deutschkreutz, Burgenland, Österreich, Jahrgang 2009
Gleiche Gesamtpunkteanzahl wie der Amarone, aber ein Wein wie er unterschiedlicher nicht sein kann.
Schöne opake Farbe. KIrschfrucht in der Nase und am Gaumen. Tannin relativ verhalten, eher fruchtbetont. Eine relativ hohe Säure stört die Harmonie.
Am nächsten Tag: Wesentlich abgerundeter, auch die Säure wunderschön eingebunden, Kirschfrucht pur, jetzt auch etwas Tannin. Wäre in diesem Zustand sicher besser bewertet worden, hatte wohl zu wenig Luft.
Aus der Einzelflasche sollte der Wein jetzt schon zugänglich und trinkreif sein, Magnum braucht halt viel Luft. Eher kein Langstreckenläufer jetzt aber sehr schönes Trinkvergnügen.

Rang 6: Lórmarins, Optima, Franschhoek Valley, Südafrika, Jahrgang 2006
Tiefdunkel, gewaltige Dunkelfruchtnase mit großer Erwartung für den Gaumen. Diese wird dann aber enttäuscht, da sich leider Alterstöne breitmachen, die bei einem 2006er unangebracht erscheinen.
Tannin eher im Hintergrund.
Am nächsten Tag eine deutliche Steigerung. Nase unverändert, Alterston jedoch verschwunden. Es päsentiert sich ein großer Wein am Höhepunkt mit wunderschön eingebundenem Tannin, der in dieser Verfassung wohl in den Top 3 gelandet wäre. Großer Wein am Höhepunkt mit Potenzial für weitere 5 - 10 Jahre.

Rang 5: Scheiblhofer, Legends, Andau, Burgenland, Österreich, Jahrgang 2009
Cuvee aus CS und Merlot. Pechschwarz im Glas. Dunkelfrucht in Nase und Gaumen. Weniger Tannin, dafür etwas holzlastig. Das Holz tritt im 2. Durchgang in den Hintergrund. Schöner runder gehaltvoller Trinkwein am Höhepunkt. Eher verhaltenes Reifepotenzial dafür umso schöner zum Trinken. Jetzt!

Rang 4: Ernst Triebaumer, Blaufränkisch Mariental, Rust, Burgenland, Österreich, Jahrgang 2003
Mein persönlicher Favorit und Tagessieger. Tiefdunkel im Glas mit leichtem Wasserrand, nicht so schwarz wie der Legends. Der ET präsentiert sich in Nase und Gaumen unglaublich distinguiert, zurückhaltend, alle Komponenten im Gleichgewicht. Selten einen großen Wein so schön am Höhepunkt erlebt. Wie lange der 2003er das Niveau noch hält ist schwer zu vorhersagen. Nachdem er sich am nächsten Tag nahezu unverändert präsentiert gehe ich schon davon aus, dass dieser Wein sich zumindest noch weitere 5 Jahre in dieser Verfassung präsentieren wird. Zurückhalten muss man ihn aber nicht mehr.

Rang 3: Wellanschitz, Blaufränkisch Hussi, Neckenmarkt, Burgenland, Österreich, Jahrgang 2009
Schön dunkel im Glas, dunkelfruchtige Nase, forderndes Tannin mit schönem Fruchtschmelz am Gaumen. Für mich persönlich etwas „vorlaut“, ich bevorzuge die elegante Zurückhaltiung des Mariental.
Hat am nächsten Tag dann auch etwas abgebaut. Sehr schöner aber nach meiner Beurteilung kein großer Wein. Meiner Meinung etwas überbewertet.

Rang 2: Chateau Leoville Barton, Bordeaux, Frankreich, Jahrgang 2005
Überraschend war die momentane Zugänglichkeit, vor allem in der Nase . Ddoch dann legt sich Schluck für Schluck das unbarmherzige Tannin um die Zähne. Die Frucht wird mehr und mehr verdeckt. Schon im zweiten Durchgang fast nur noch Tannin. Aber absolut weich und wunderschön!
Am nächsten Tag der für zu junge Bordeaaux-Weine typische Fluchtreflex bei Luftzufuhr. Nase fast nicht mehr vorhaanden, auch am Gaumen hat sich der Wein zurückgezogen.
Prognose: Nur noch Tannin am Zahnfleisch, nicht vor 2020.

Rang 1: Paleo, Toskana, Italien, Jahrgang 2004
Perfektion pur, große italienische Oper! Laut Etikett ein reinssortiger Cabernet Franc. Das Tannin ist wunderschön eingebunden und trotzdem auf großartige Art und Weise im Vordergrund. Unverändert schön am nächsten Tag. Tannin bleibt haften bei gleichzeitig präsenter Frucht. Ist das der Höhepunkt? Kommt da nocht etwas? Nicht auszuschließen. Aus meiner Sicht ein großer Wein für jetzt und die nächsten 10 Jahre. Perfekt!

Fazit: Die österreichischen Rotweine halten -zumindest aus der Sicht von interessierten Laien, wie es die Teilnehmer unserer Weinrunde sind- international wunderbar mit. Dass an der Spitze Weine aus Italien und Frankreich stehen ist bemerkenswert hätte aber auch anders ausgehen können, da die Punkteabstände relativ gering waren.

Beste Grüße, Michael
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weingeist

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragSa 12. Mai 2012, 19:17

Lieber Michael!
Einen schönen Abend aus Wien!

Nachdem es nunmehr "in" sein dürfte, :) Beiträge in mehreren Foren einzustellen, hier meine noch immer gültige Antwort zu Eurer Vergleichsprobe von 10 Weinen unterschiedlicher Richtung, verschiedener Jahrgänge und 50% Österreichern. Einzig gemeinsamer Nenner - die Magnum.

Danke für die Beschreibung der einzelnen Weine, nur erkenne ich hier den Sinn einer Vergleichsprobe nicht ganz ;-)
Liebe Grüße
weingeist
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migy

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragSa 19. Mai 2012, 14:28

Hallo lieber Weingeist,

ich war jetzt ein paar Tage quasi offline und habe zu meiner positiven Überraschung jetzt wieder Bewegung im Österreich-Thread gesehen!
Was das Posten in mehreren Foren betrifft, also alles stelle ich nicht doppelt ein :oops: , bei manchen Themen passt´s aus meiner Sicht aber einfach.

Über den Sinn derartiger wirklich freien Vergleichsproben kann man natürlich diskutieren, und Sie haben vollkommen recht: der einzige gemeinsame Themennenner war "Rotwein aus der Magnum".
Dazu muss man wissen, dass wir eine Runde weininteressierter -oder fast schon vernarrter- laien sind, die sich 5 x jährlich zur "Weinrunde" zusammenfinden. Die Themen sind meistens relativ eng -beschränkt auf ein Gebiet, eine Region, eine Rebsorte oder Vergleich mehrerer Gebiete oder Regionen. Und dann sticht den Gastgeber -wie zuletzt mich- eben irgendwann der Hafer und es entsteht ein völlig freies Thema.Und ob es jetzt Sinn macht oder nicht - es macht gewaltig Spass in hoher Qualität Weine blind zu probieren und überhaupt nicht zu wissen, woher diese jetzt kommen. Wobei, so überraschend sind die Ergebnisse dann doch wieder nicht, da wir alle eine gewisse Burgenland-Affinität haben und die sonstigen Vorlieben der Mitglieder auch bekannt sind.

Und das Fazit der wirklichen Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Rotweine auf durchaus hohem Niveau hat mich dann dazu bewogen das Ergebnis in diesem Thread auch zu posten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende mit ebenso schönen Weinen, beste Grüße, Michael
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weingeist

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragMo 21. Mai 2012, 19:13

Guten Abend, Michael!

migy hat geschrieben:Hallo lieber Weingeist,

ich war jetzt ein paar Tage quasi offline und habe zu meiner positiven Überraschung jetzt wieder Bewegung im Österreich-Thread gesehen!

"offline" ??? - wie grausam, wie geht das in der heutigen Zeit ???
hast Du es ohne seelischen und körperlichen Schaden überlebt ??? :lol: :P :lol:

migy hat geschrieben:Was das Posten in mehreren Foren betrifft, also alles stelle ich nicht doppelt ein :oops: , bei manchen Themen passt´s aus meiner Sicht aber einfach.

Kein Problem, ich mache es ja auch (und lese dort dann natürlich auch mit...) ;)

Und die Erklärung für Eure "freie Vergleichsprobe" ist schon schlüssig - nix für Ungut, ein bißchen Spass muss sein.
Liebe Grüße
weingeist
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migy

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragDi 22. Mai 2012, 12:49

Hallo Weingeist,

"offline" ??? - wie grausam, wie geht das in der heutigen Zeit ???
hast Du es ohne seelischen und körperlichen Schaden überlebt ???


Na ja, so 100% war es auch wieder nicht, beruflich war ich schon gezwungenermaßen im Netz. Privat halte ich es einige Tage aber ganz gut ohne aus ;)

Unsere nächste Runde wird übrigens wieder streng themenbezogen sein ("süffiges in rot aus italien"), aber ich werde natürlich einen Burgenland-Piraten einschmuggeln.

Beste Grüße,

Michael
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Pannobile

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragMo 4. Mär 2013, 19:32

Und er schmeckt noch immer:
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weingeist

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Re: Österreichs Rotweinelite

BeitragMo 4. Mär 2013, 20:50

Hallo Markus,
willkommen hier im kleinen, aber "heimeligen" Österreichteil des großen Weinforums.
Pannobile hat geschrieben:Und er schmeckt noch immer:

Und wie hat er geschmeckt ? Du kannst uns doch nicht nur neugirieg machen und dann dazu nichts sagen... ;)
Liebe Grüße
weingeist
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